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Alt 14.06.2016, 14:36
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Feyle Feyle ist offline
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Registriert seit: 14.06.2016
Beiträge: 1
Standard Ratschläge und Tipps für Angehörige

Hallo liebe Community!

Nach langem Hin und Her habe ich mich doch dazu entschlossen einen Post in diesem Forum zu machen. Jeden Tag lese ich so viele verschiedene Dinge im Internet und weiß immer nie so recht, was ich nun Glauben schenken kann und was nicht.

Zur kurzen Einführung:
Nachdem sich meine Mum (60 jahre alt, Nichtraucherin) mehrere Monate mit Husten gequält hatte, hat sie der Hausarzt zum Röntgen ins Krankenhaus überwiesen. Dort wurde dann ein Tumor in der Lunge festgestellt (April 2016).

Nach einer Woche Krankenhausaufenthalt mussten wir danach fast einen Monat auf die Ergebnisse warten und es kam heraus, dass sie ein "mäßig differenziertes Adenocarcinom im Sinne eines primären Lungencarcinoms vom lepidischen Subtyp" hat (cT4, Nx, M1).

Leider ohne Mutation (dabei hatte uns der Arzt so viele Hoffnungen gemacht, dass asiatische Frauen häufiger davon betroffen sind und die Tablettentherapie so viel angenehmer wäre etc) und sie hat nun ihre zweite Chemotherapie hinter sich (eine Kombination aus Anitkörpern (Bevaciumab) und der Chemo (Pemetrexed/Cisplatin).

Die erste Chemo hat sie super überstanden und ihr Blutbild war top! Die zweite jedoch hat sie sichtlich mitgenommen. Sie fühlt sich nur noch schlapp und kann sich kaum bewegen. Außerdem haben ihre Finger angefangen sich lila zu verfärben - jedoch hat sie keine Schmerzen oder Kribbeln in Händen und Füßen.
Morgen geht es zur Blutbildkontrolle. Ich mache mir solche Sorgen, da meine Mum immer so ein aktiver Mensch war und nun liegt sie so flach und das macht sie selber so fertig. Ich weiß auch gar nicht so recht, was ich tun soll oder wie ich ihr am besten helfen soll und wir haben Beide große Angst, dass sich ihr Zustand noch verschlimmern könnte.

Ich weiß ja, dass sie mit ihrer Behandlung erst am Anfang ist, aber ich hoffe so sehr, dass die folgenden Chemos sie nicht mehr so extrem körperlich mitnehmen!
Das ist auch der Grund für meinen Post in diesem Forum. Ich würde mich so sehr über kleine Tipps, was Ernährung und Bewegung und alles was ich so machen kann als Angehöriger, freuen. Natürlich freue ich mich auch über Erfahrungsberichte von Menschen, die evlt die selbe Therapie gemacht haben/machen.

Der Tumor ist recht groß und ich habe mich immer noch nicht getraut den behandelnden Arzt zu fragen, wie schlimm es eigentlich wirklich aussieht. UICC Stadium IV ist doch das letzte Stadium und palliative Behandlung ist doch auch so die letzte Behandlung die man machen kann, nicht wahr? Wenn ich daran denke wird mir so super mulmig ...
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  #2  
Alt 27.06.2016, 22:40
heikea heikea ist offline
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Registriert seit: 21.09.2015
Ort: MV
Beiträge: 50
Standard AW: Ratschläge und Tipps für Angehörige

Wollte nur mal kurz auf deinen Bericht schreiben. Habe Krebs der Bauchspeicheldrüse seit 2015. Habe mich anfangs viel belesen und den Grund für diese Krankheit gesucht. Bin fast verrückt geworden von den ganzen verschiedenen Allheilmitteln wie z.B. Fastenkur, bittere Aprikosenkerne, 3-E-Programm etc. Wenn man krank ist, ist man aber sowieso schon geschwächt und hat nicht die Kraft alles zu ändern. Mir ging es so. Theoretisch wollte ich nie wieder naschen. Es ist weniger geworden...
Wie geht es deiner Mutti? Wie geht es dir?
Wichtig ist mir, dass jemand für mich da ist. Das ich nicht alles allein schaffen muss. Und dass ich auch mal sündigen darf, wie jeder andere auch. Das tut der Seele gut.
Ich wünsche dir und vor allem deiner Mutti ganz viel Kraft.
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