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Ganz Frau sein! ... trotz Krebs
Eine Chemotherapie kann junge Frauen unfruchtbar machen und frühzeitig in die Wechseljahre versetzen. Wie sich junge Frauen vor einem frühzeitigen Verlust der Weiblichkeit schützen können, ist in unserer in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. med. Kurt Possinger, Charité Berlin, herausgegebenen Broschüre nachzulesen. PDF-Download (1,9MB)
Eine Vielzahl von Mechanismen wird für die krebsbekämpfende Wirkung des Arzneimittels Doxorubicin verantwortlich gemacht. Hierzu gehört neben einer Schädigung des Erbmaterials die Auslösung des Zelltods von Krebszellen durch eine Art Selbstmordprogramm, das auch als Apoptose bezeichnet wird.
FOCUS GESUNDHEIT strahlt heute, am 13. Mai 2008, die 17. Folge von „in vivo – Das Magazin der Deutschen Krebshilfe“ aus. Die Sendung wird präsentiert von der ZDF-Moderatorin Annika de Buhr. Schwerpunktthema der neuen Ausgabe ist das Hodgkin-Lymphom, eine bösartige Erkrankung des Lymphsystems. Weitere Beiträge befassen sich mit der Erforschung der Tumor-Metastasierung sowie der Betreuung von Eltern, die ihr Kind an Krebs verloren haben. Das Magazin bietet nicht nur Informationen rund um das Thema Krebs, sondern macht Betroffenen und Angehörigen Mut und gibt Hilfestellungen im Umgang mit der Erkrankung. DVDs mit den einzelnen Ausgaben von „in vivo“ können kostenlos bei der Deutschen Krebshilfe bestellt werden. Die nächste Ausgabe von „in vivo“ wird am 10. Juni 2008 ausgestrahlt.
Wissenschaftler der Universität Erlangen-Nürnberg sind in der Erforschung von hirneigenen Tumoren einen entscheidenden Schritt vorangekommen: Die Neuroonkologische Arbeitsgruppe (Ansprechpartner: Dr. Ilker Eyüpoglu) der Neurochirurgischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Michael Buchfelder) hat jetzt auf molekularer Ebene eine Ursache für Ödeme bei malignen Gliomen identifiziert.
Nach dem langen Winter freuen sich viele auf die Frühlingssonne. Die Straßencafés sind vollbesetzt. Auf Wiesen und in Stadtparks sieht man Sonnenhungrige, die sich in der Wärme entspannen. Doch die intensive Sonnenscheindauer birgt auch Gefahren, die man nicht unterschätzen sollte. "Im Frühjahr ist die Haut besonders gefährdet, da sie sich erst langsam an die Sonne gewöhnen muss", sagt Werner Nording, Pressesprecher des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS). "Auch wer solariengebräunt ist, hat durch die in Solarien veränderte Zusammensetzung der UV-Strahlen keinen Eigenschutz erworben. Man muss unbedingt eine Sonnencreme mit entsprechendem Lichtschutzfaktor verwenden, körperbedeckende Kleidung tragen oder sich besser noch im Schatten aufhalten. Langfristig kann übertriebenes Sonnenbaden zu vorzeitiger Hautalterung und Hautkrebs führen."
Wissenschaftler des Klinikums rechts der Isar der TU München konnten zeigen, dass Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs, die bereits vor der Operation von krankhaftem Gewichtsverlust (Kachexie) betroffen sind, signifikant schlechtere Überlebenschancen haben als andere Patienten. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden aktuell im Journal of Gastrointestinal Surgery veröffentlicht.
Anlässlich des europäischen „Melanoma-Tages“ am 5. Mai 2008 rufen die Deutsche Krebshilfe und die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) e. V. dazu auf, die Hautkrebs-Früherkennung zu nutzen. 22.000 Menschen erkranken jedes Jahr neu an dem besonders aggressiven Malignen Melanom, auch bekannt als schwarzer Hautkrebs. „Die Zahl der Melanom-Patienten verdoppelt sich derzeit alle zehn Jahre. 2.300 Menschen sterben jährlich bundesweit daran“, so Professor Dr. Eckhard Breitbart, Zweiter Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP). Die Einführung des kostenlosen Hautkrebs-Screenings für alle gesetzlich Versicherten ab 35 Jahren bietet eine große Chance – denn früh erkannt, ist Hautkrebs heilbar.
Brustkrebs ist der häufigste bösartige Tumor der Frau. Jede zehnte Frau in Deutschland ist davon betroffen. In fünf bis zehn Prozent der Fälle wird die Erkrankung vererbt. Meist sind Veränderungen (Mutationen) in den Brustkrebsgenen BRCA1 beziehungsweise BRCA2 die Ursache. Wissenschaftler eines Forschungsprojekts, das von der Deutschen Krebshilfe mit über einer Million Euro gefördert wird, haben jetzt weitere Gene entdeckt, die das Erkrankungsrisiko erhöhen.
Bakterien, die eigentlich schwerwiegende Darminfektionen auslösen, werden nach Ansicht von Forschern des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) eines Tages helfen, feste Tumore zu bekämpfen. Der wagemutigen Vision liegt eine spezifische Verhaltensweise der Bakterien zugrunde, die die Wissenschaftler bei Mäusen bereits erfolgreich für eine Krebstherapie nutzen konnten: Die Bakterien wandern aktiv in das Krebsgeschwür ein. Das macht sie zu hervorragenden Fähren für Wirkstoffe und andere Substanzen, die sie direkt in das Zentrum eines Tumors bringen können. Doch was theoretisch einfach erscheint, stellt sich in der Biologie zumeist komplexer dar, als zunächst angenommen.
Neisserien und Chlamydien gehören zu den Bakterien, die dem Menschen gefährlich werden können. Die ersteren lösen Krankheiten wie Hirnhautentzündungen und Tripper aus, die anderen sind für Lungenentzündungen, Erblindungen und möglicherweise sogar für Krebs verantwortlich. Mit diesen beiden Bakteriengattungen befasst sich Thomas Rudel (45). Er hat als Nachfolger von Werner Goebel den Lehrstuhl für Mikrobiologie im Biozentrum der Uni Würzburg übernommen.
Die Lebenserwartung von Patienten mit bösartigen Hirntumoren wie den malignen Gliomen beträgt kaum mehr als ein Jahr. Auch die intensive Forschung der vergangenen Jahrzehnte hat die Prognose nicht verbessert. In dem von der Wilhelm Sander-Stiftung geförderten Projekt will die Gruppe um Prof. Dorothee von Laer am Georg-Speyer-Haus in Frankfurt gemeinsam mit PD Dr. Gert Zimmer an der Tierärztlichen Hochschule in Hannover Viren zu Waffen für die Bekämpfung von maligenen Gliomen umrüsten.
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