Im Forum können Sie mit anderen Patienten, Angehörigen oder Hinterbliebenen Kontakt aufnehmen, Erfahrungen über Therapien austauschen oder einfach nur einmal Ihren Kummer von der Seele schreiben.
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Erfahrungsberichte
Die meisten Fragen können von anderen Betroffenen beantwortet werden, die das gleiche Schicksal erfahren haben. Daher veröffentlichen wir Erfahrungsberichte von Patienten und Angehörigen, die ihre persönlichen Erlebnisse und ihre Ratschläge niedergeschrieben haben, um anderen zu helfen.
Australische Wissenschaftler haben neue Erkenntnisse über das Verhalten eines bestimmten Gens gewonnen, das mit Brustkrebs in Verbindung gebracht wird. Das Forscherteam im Dr. Melissa Brown an der School of Molecular and Microbial Sciences der University of Queensland hofft, dass ihre Ergebnisse zu besseren Testmethoden bei der Vorsorge und Früherkennung von Brustkrebs beitragen. In ihrer Arbeit konzentrierten sich die Wissenschaftler auf das BRCA1-Gen und stellten fest, dass dieses in einer schlaufenförmigen Ausbildung existiert.
"Herzsportgruppen" kennt jeder. Dass auch Tumorpatienten Bewegung gut tut, war lange Zeit kein Thema. In vielen Köpfen herrschte die Meinung, dass man sich nach einer Krebserkrankung eher schonen müsse als sich körperlich zu belasten. Der Sportfachmann und frühere Leichtathletikbundestrainer Dr. Armin Balz ist Mitautor der Ratgebers "Krebs und Sport", er wird in seinem Vortrag zeigen, dass regelmäßige körperliche Betätigung und sportliche Aktivitäten nicht nur die subjektiv empfundene Lebensqualität verbessern, sondern auch positive Auswirkungen auf den weiteren Krankheitsverlauf haben.
Prof. Dr. Khosro Hekmat, neuberufener Professor für Herz- und Thoraxchirurgie, verstärkt das Team der Herzchirurgie am Universitätsklinikum Jena (UKJ).
Ein neues Hochleistungs-Massenspektrometer für die Proteinanalyse im Wert von mehr als einer Million Euro bekommen die Forscher der Arbeitsgruppe von Dr. Dirk Wolters (Biomolekulare Massenspektrometrie, Lehrstuhl für Analytische Chemie, Prof. Dr. William S. Sheldrick) an der Fakultät für Chemie und Biochemie der Ruhr-Universität vom Bundesforschungsministerium (BMBF). Das sog. Orbitrap-Massenspektrometer kann innerhalb von 24 Stunden mehr als 1.000 Proteine vollautomatisch identifizieren. Auch schwer lösliche Membranproteine, die als Markerproteine bei der Entstehung von Krebs und anderen Krankheiten gelten, kann das Gerät im Gegensatz zu älteren Modellen problemlos erkennen.
Hoffnung für krebskranke Frauen mit Kinderwunsch - 26 Jahre nachdem in der Frauenklinik des Universitätsklinikums Erlangen das erste deutsche Retortenbaby geboren wurde, ist den Erlanger Reproduktionsmedizinern unter Leitung von Klinikdirektor Prof. Dr. Matthias W. Beckmann erneut eine wissenschaftliche Sensation gelungen: Einer 32-jährigen Krebs-Patientin wurde vor einer intensiven Chemotherapie und Bestrahlung per Bauchspiegelung Eierstockgewebe entnommen. Dieses Gewebe wurde mit einem speziellen Verfahren so schonend eingefroren, dass es nach Ende der Krebsbehandlung aufgetaut und der durch die Krebstherapie unfruchtbar gewordene Patientin voll funktionsfähig zurück verpflanzt werden konnte.
Mit rund 700.000 Euro fördert die Deutsche Krebshilfe seit dem 01.04.2008 eine neue Max-Eder-Nachwuchsgruppe an der Uniklinik Köln. US-Heimkehrer Marco Herling will damit die molekularen Hintergründe des häufigsten Blutkrebses im Erwachsenenalter erforschen.
Am 7. April 1983 wurde der erste Patient auf der Palliativstation an der Uniklinik Köln aufgenommen. Die Deutsche Krebshilfe sowie die Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin Köln nehmen dies zum Anlass, heute, am 7. April 2008, ein Symposium „25 Jahre Palliativmedizin in Köln – 25 Jahre Palliativmedizin in Deutschland“ zu veranstalten. Wichtigste Botschaft: Die Palliativmedizin ist ein unverzichtbarer Bestandteil des deutschen Gesundheitssystems. Sie muss flächendeckend umgesetzt, ausreichend finanziert und in die Ausbildung aller beteiligten Berufsgruppen in¬tegriert werden. Außerdem ist es wichtig, die palliativmedizinische Forschung verstärkt zu unterstützen und Qualitätskriterien zu etablieren.
Bisher sprachen Ärzte von "dem" bösartigen Tumor. Die den Tumor bildenden Tumorzellen wurden als uniforme Masse bösartiger Zellen betrachtet. Man nahm an, dass jede Tumorzelle gleich fähig wäre, unbegrenzt zu wachsen. Seit einigen Jahren weiß man, dass diese Vorstellung bei Leukämien, Hirntumoren, Brustkrebs und einer wachsenden Zahl von anderen Krebsarten wohl nicht zutrifft. Hier scheinen einige wenige Zellen, Tumorstammzellen genannt, das Verhalten des gesamten Tumors zu bestimmen. Man glaubt, dass diese Tumorstammzellen abgetötet werden müssen, um solche Tumoren auszumerzen.
Ein hohes Alter ist heutzutage kein Grund, auf notwendige Operationen zu verzichten. Selbst bei Hochbetagten können große Eingriffe mit überschaubarem Risiko durchgeführt werden. Welche Anforderungen die alternde Gesellschaft an die Fachärzte stellt, werden Experten der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) sowie der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) auf einer gemeinsamen Presseveranstaltung im Rahmen des 125. Kongresses der DGCH diskutieren. Der Chirurgenkongress findet vom 22. bis 25. April 2008 im ICC in Berlin statt.
Prof. Dr. Albert Sickmann, Arbeitsgruppenleiter am Rudolf-Virchow-Zentrum der Universität Würzburg erhielt gestern Abend denAnalytica Forschungspreis, der dieses Jahr erstmalig vom Pharmakonzern Roche und der Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie (GBM) vergeben wurde. Das Preisgeld von 50.000 Euro teilt er sich mit dem Heidelberger Forscher Dr.Gerhard Schratt. Auf der Weltfachmesse für Analytik, Labortechnik und Biotechnologie, Analytica, verlieh GBM Präsident Prof. Alfred Wittinghofer in München den Preis.
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