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Dürfen Krebs-Patienten Sport treiben? Kann Bewegung einem Betroffenen vielleicht sogar helfen, seine Krankheit besser zu bewältigen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein Beitrag der neuen Ausgabe von „in vivo“, dem TV-Magazin der Deutschen Krebshilfe. FOCUS GESUNDHEIT präsentiert die 34. Folge der Informationssendung ab dem 12. Januar 2010 ab 13 Uhr auf www.focusgesundheit.de. Auch die Heimatsender center.tv, wm.tv und CityVision übertragen „in vivo“. Das Magazin bietet nicht nur Informationen rund um das Thema Krebs. Es macht Betroffenen und Angehörigen auch Mut und gibt Hilfen im Umgang mit der Erkrankung. DVDs mit den einzelnen Ausgaben können kostenlos bei der Deutschen Krebshilfe bestellt werden.
Über das Für und Wider der Verwendung von menschlichen Stammzellen für Therapiezwecke ist in den vergangenen Jahren sehr kontrovers diskutiert worden. Nun leisten auch Prof. Dr. Thomas Dittmar und Prof. Dr. Kurt Zänker von der Universität Witten/Herdecke mit dem unlängst erschienenen Buch "Stem Cell Biology in Health and Disease" ihren Beitrag zur Diskussion. Dabei geht es den beiden Forschern, die von einer Reihe hochrangiger Co-Autoren unterstützt wurden, darum, beide Seiten der Stammzellnutzung zu beleuchten, aber auch darum, selbst Position zu beziehen.
„Prominente und Künstler gegen Krebs“ – so lautet das Motto der Haspa Spendenaktion zugunsten der Deutschen Krebshilfe, bei der 34 Kunstwerke im Internet versteigert werden. Die Online-Auktion wurde verlängert bis Mittwoch, den 16. Dezember 2009, 12 Uhr. Unter www.blut-bilder.de können Interessenten Gebote abgeben und für die gute Sache mitsteigern. Der Erlös der Auktion kommt der Deutschen Krebshilfe zu Gute, die mit diesen Spenden den Ausbau der Knochenmarktransplantationsstation am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) mit finanzieren wird.
Unter der Schirmherrschaft des Luxemburger Gesundheitsministeriums lädt die Forschungseinheit INSIDE der Universität Luxemburg am 17. Dezember zur zweiten Interdisziplinären Fachtagung Psychoonkologie. Die Veranstaltung steht unter dem Motto "Weiterleben mit und nach Krebs: Forschungs- und Handlungsperspektiven in der psychoonkologischen Versorgung und Rehabilitation". Die Fachbeiträge kommen von universitätsinternen Forschern, aber auch von Experten aus Frankreich und Deutschland.
Geschwulste der Nebenniere können sich als Ursache eines Hormonexzesses oder als bösartige Tumore manifestieren. Nebennierenrinden-Karzinome sind zwar mit nur ein bis zwei neuen Fällen pro einer Millionen Einwohner pro Jahr selten, ihr klinischer Verlauf aber sehr ungünstig. Die Behandlungsmöglichkeiten betroffener Patienten sind zudem häufig wegen eines bereits fortgeschrittenen Krankheitsstadiums eingeschränkt. Neuen Untersuchungen zufolge könnten Bone morphogenetic Proteine (BMP) eine wichtige Rolle in der Entstehung von Nebennierenkarzinomen spielen.
Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen in Deutschland: Jede zehnte Frau ist im Laufe ihres Lebens davon betroffen. In fünf bis zehn Prozent der Fälle wird die Erkrankung vererbt. Meist sind dafür Veränderungen in den Brustkrebsgenen BRCA1 oder BRCA2 die Ursache. Bei Trägerinnen solcher Genveränderungen besteht neben einem deutlich erhöhten Erkrankungsrisiko außerdem die Gefahr, dass sich im Laufe der Zeit auch in der anderen Brust ein bösartiger Tumor entwickelt. Dies führt dazu, dass sich viele betroffene Frauen bereits nach der Erstdiagnose beide Brüste entfernen lassen.
"Noch in diesem Jahr wird die so genannte Intraoperative Strahlentherapie am Greifswalder Uniklinikum eingeführt", informierte heute der Direktor der Universitätsfrauenklinik, Ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzende des Uniklinikums, Prof. Marek Zygmunt, anlässlich des Festsymposiums zum 10-jährigen Bestehens des Interdisziplinären Brustzentrums (IBZ) Greifswald.
Neue innovative Therapie am Universitätsklinikum Münster (UKM) im Kampf gegen den Krebs: Ein interdisziplinäres Ärzteteam führte in dieser Woche erstmals eine Selektive Interne Radio-Therapie (SIRT) bei einem Patienten am UKM durch. Die SIRT ist eine nuklearmedizinische Behandlungsform von bösartigen Tumoren in der Leber, bei der mittels eines kleinen Katheters Millionen kleine radioaktive Kügelchen in das Tumorgewebe der Leber geleitet werden.
Heute startet die Haspa ihre Online-Spendenaktion „Blutbilder“ für die Deutsche Krebshilfe zugunsten des Förderprojektes „Ausbau der Knochenmark- und Stammzelltransplantationsstation des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf“.
Gemeinsam mit anderen weltweit führenden Forschungskliniken testen Krebsspezialisten der Klinik für Urologie und Nuklearmedizin des Klinikums der J.W. Goethe-Universität Frankfurt derzeit das erste einer neuen Klasse von experimentellen Krebsmedikamenten. Damit sollen Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakrebs, der bereits auf die Knochen übergegriffen hat, erfolgreich behandelt werden. Das neue Medikament, das auf der radioaktiven Substanz Radium 223 basiert, greift Krebszellen im Knochen (Knochenmetastasen) an und zerstört sie. Der Vorteil: Es bewirkt eine hochspezifische Bestrahlung der Tumore im Knochen. Das Umgebungsgewebe wird hingegen einer nur geringen Strahlenbelastung ausgesetzt und bleibt weitestgehend intakt.
Fragen der Integration und Vernetzung stehen im Mittelpunkt der 8. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Psychosoziale Onkologie (PSO), die in Kooperation mit der Klinik für Tumorbiologie von 3. bis 5. Dezember in der Aula der Universität Freiburg stattfindet.
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