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Ganz Frau sein! ... trotz Krebs
Eine Chemotherapie kann junge Frauen unfruchtbar machen und frühzeitig in die Wechseljahre versetzen. Wie sich junge Frauen vor einem frühzeitigen Verlust der Weiblichkeit schützen können, ist in unserer in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. med. Kurt Possinger, Charité Berlin, herausgegebenen Broschüre nachzulesen. PDF-Download (1,9MB)
Faszination Darm gewinnt Silber beim EVA Award 2009
"Faszination Darm", das größte begehbare Darmmodell Europas, gewinnt Silber beim diesjährigen EVA Award in der Kategorie Charity-/Social-/Cultural Events. Das 20 Meter lange Modell der Felix Burda Stiftung vermittelt auf spielerische Weise und dreidimensional erlebbar fundiertes Wissen über den menschlichen Darm und die Entstehung von Darmkrebs. Verantwortlich für Entwicklung, Produktion und Logistik zeichnet sich Atelier 3D - Gesellschaft für Medienarchitektur.
In der Arbeitsgruppe für Molekulare Tumorforschung von Professor Dr. Thomas Brabletz in der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Universitätsklinikums Freiburg wurde nun ein molekularer Mechanismus entdeckt, der erklärt, wie sich Tumorzellen sowohl im Organismus verteilen als auch am Metastasierungsort wieder ihren Wachstumsprozess starten können.
Unter der Schirmherrschaft des Luxemburger Gesundheitsministeriums lädt die Forschungseinheit INSIDE der Universität Luxemburg am 17. Dezember ein zur zweiten Interdisziplinären Fachtagung Psychoonkologie. Die Veranstaltung steht unter dem Motto "Weiterleben mit und nach Krebs: Forschungs- und Handlungsperspektiven in der psychoonkologischen Versorgung und Rehabilitation". Die Fachbeiträge kommen von universitätsinternen Forschern, aber auch von Experten aus Frankreich und Deutschland.
Der Bewilligungsausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat beschlossen, zum 1. Januar 2010 den von der Universität Freiburg beantragten Sonderforschungsbereich (SFB) "Kontrolle der Zellmotilität bei Morphogenese, Tumorinvasion und Metastasierung" einzurichten. Der Freiburger SFB 850 wird in den nächsten vier Jahren mit insgesamt 9,4 Mio Euro gefördert. Hinzu kommt eine 20-prozentige Programmpauschale für indirekte Kosten. Bei Erfolg kann die Laufzeit des SFB 850 bis zu 12 Jahre betragen.
Anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Interdisziplinären Brustzentrums (IBZ) Greifswald findet am Mittwoch, dem 25. November 2009 ein Fachsymposium sowie eine Vernissage mit bekannten Künstlern statt (s. Programm). Zur Jubiläumsveranstaltung wird auch die Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Wissenschaft und Kultur im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, Ilka Lochner-Borst, erwartet. Die Vertreter der Medien sind recht herzlich eingeladen.
Zum Ende des Jahres 2009 läuft die Amtszeit von Professor Dr. Dagmar Schipanski als Präsidentin der Deutschen Krebshilfe aus. Die Mitgliederversammlung der gemeinnützigen Organisation wählte am 18. November 2009 Professor Dr. Harald zur Hausen zum neuen Präsidenten. Er wird die Deutsche Krebshilfe in den nächsten Jahren repräsentieren. Heute, am 19. November, stellte zur Hausen in Berlin seine Arbeitsschwerpunkte vor. Der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Krebshilfe, Hans-Peter Krämer, beglückwünschte ihn zur Wahl und bedankte sich bei Schipanski für die in den vergangenen zehn Jahren geleistete ehrenamtliche Tätigkeit.
Die Karl und Veronica Carstens-Stiftung lädt im Namen der Kongressveranstalter und sämtlicher Kooperationspartner am 20. und 21. November 2009 zum Zweiten Europäischen und Deutschen Kongress für Integrative Medizin nach Berlin ein. Der ECIM bietet eine Plattform zum intensiven Dialog zwischen Schul- und Komplementärmedizin.
Der Erfolg einer Chemotherapie bei Brustkrebs hängt stark vom Immunsystem der Patientin ab. Das beschreiben jetzt Forscher der Charité - Universitätsmedizin Berlin im aktuellen Journal of Clinical Oncology*. Die Arbeitsgruppe um Prof. Carsten Denkert vom Institut für Pathologie am Campus Charité Mitte hat in Zusammenarbeit mit der German Breast Group und Siemens Healthcare Diagnostics herausgefunden, dass eine Chemotherapie bei Brustkrebspatientinnen besonders gut wirkt, wenn bereits vor Beginn der Behandlung Abwehrzellen im Tumorgewebe festzustellen sind. Dann ist das Immunsystem im Bereich des Tumors aktiviert und kann die Wirkung der Chemotherapie verstärken. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Tumor unter der Therapie vollkommen verschwindet, ist in diesem Fall deutlich höher.
Anders als bisher angenommen kann das Schalter-Protein Ras auch im "Aus"-Zustand Signale weiterleiten. Denn es kommt beim Öffnen eines Informationskanals nicht auf die Struktur des Proteins, also die Schalterstellung, an, sondern auf die Bindungsstärke zwischen den beteiligten Proteinen. Dies ist das überraschende Ergebnis einer deutsch-israelischen Zusammenarbeit auf der Basis zweier experimenteller Doktorarbeiten von Christina Kiel und Daniel Filchtinski (betreut von Prof. Dr. Christian Herrmann, Lehrstuhl Physikalische Chemie I der Ruhr-Universität). Die Studien sind in der aktuellen Ausgabe des Journal of Biological Chemistry veröffentlicht.
In einer großen Studie, der Helmholtz-Kohorte, sollen rund 200.000 gesunde Menschen über zehn bis zwanzig Jahre begleitet werden, um neue Wege für die Diagnose, Prävention und Therapie der großen Volkskrankheiten zu identifizieren. Am 17. November um 19:30 Uhr spricht Prof. Dr. H.-Erich Wichmann, einer der beiden Studienleiter vom Helmholtz Zentrum München, an der Urania über die "Helmholtz-Kohorte". Im anschließenden Gespräch können Besucher Fragen stellen. Der Vortrag ist kostenfrei.
Ist der Schatten auf der Computertomographie wirklich ein Tumor? Wenn Ärzte bei schwierigen Fragen ihre Kollegen um Rat fragen, können sie das jetzt vom heimischen Computer aus tun. Medizinische Untersuchungsbilder mit riesigen Datensätzen lassen sich dort mit dem Programm ImageVis3D darstellen, das von dem Saarbrücker Informatiker Jens Krüger im Team an der Universität von Utah entwickelt wurde. Mit ihren besonderen Funktionen ist die Software bisher weltweit einzigartig. Auch an kleineren Rechnern lassen sich damit blitzschnell umfangreiche 3-D-Daten darstellen und verändern. Seit kurzem ist dies sogar mit Hilfe einer kostenlosen Anwendung auf dem iPhone möglich.
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