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Internetguide für Krebspatienten
ImageNachdem die 4. Auflage unserer kostenlosen Broschüre "Internetguide für Krebspatienten" schon wieder vergriffen ist, erschien nun die 5. komplett überarbeitete und aktualisierte Auflage, diesmal sogar in Stückzahl von 10.000 Broschüren. Seit 2002 konnten wir bereits 22.000 Stück an Betroffene kostenlos verteilen und haben stetig durch das zahlreiche Feedback den Internetguide immer weiter ausbauen können. Mittlerweile ist er 55 Seiten dick und hat einige Ergänzung wie weitere Links und Kapitel erhalten (unter anderem die wichtigsten Adressen und Anlaufstellen für Krebspatienten zusammengestellt, die besten Suchstrategien und typischen Fehler erklärt und einen Wegweiser erstellt, wie Sie unseriöse Anbieter im Netz erkennen und sich vor ihnen schützen können). Bestellinformationen
Wann wirkt Chemotherapie bei Brustkrebs?
Brustkrebs
Geschrieben von Tina S.   
Dienstag, 17. November 2009
Der Erfolg einer Chemotherapie bei Brustkrebs hängt stark vom Immunsystem der Patientin ab. Das beschreiben jetzt Forscher der Charité - Universitätsmedizin Berlin im aktuellen Journal of Clinical Oncology*. Die Arbeitsgruppe um Prof. Carsten Denkert vom Institut für Pathologie am Campus Charité Mitte hat in Zusammenarbeit mit der German Breast Group und Siemens Healthcare Diagnostics herausgefunden, dass eine Chemotherapie bei Brustkrebspatientinnen besonders gut wirkt, wenn bereits vor Beginn der Behandlung Abwehrzellen im Tumorgewebe festzustellen sind. Dann ist das Immunsystem im Bereich des Tumors aktiviert und kann die Wirkung der Chemotherapie verstärken. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Tumor unter der Therapie vollkommen verschwindet, ist in diesem Fall deutlich höher.
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 20. November 2009 )
 
Schalter in "Aus-Stellung" ist trotzdem aktiv - Zusammenhänge zellulärer Signalweiterleitung
Krebsforschung
Geschrieben von Tina S.   
Sonntag, 15. November 2009
Anders als bisher angenommen kann das Schalter-Protein Ras auch im "Aus"-Zustand Signale weiterleiten. Denn es kommt beim Öffnen eines Informationskanals nicht auf die Struktur des Proteins, also die Schalterstellung, an, sondern auf die Bindungsstärke zwischen den beteiligten Proteinen. Dies ist das überraschende Ergebnis einer deutsch-israelischen Zusammenarbeit auf der Basis zweier experimenteller Doktorarbeiten von Christina Kiel und Daniel Filchtinski (betreut von Prof. Dr. Christian Herrmann, Lehrstuhl Physikalische Chemie I der Ruhr-Universität). Die Studien sind in der aktuellen Ausgabe des Journal of Biological Chemistry veröffentlicht.
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 20. November 2009 )
 
Warum erkrankt der gesunde Mensch?
Krebsentstehung
Geschrieben von Tina S.   
Freitag, 13. November 2009
In einer großen Studie, der Helmholtz-Kohorte, sollen rund 200.000 gesunde Menschen über zehn bis zwanzig Jahre begleitet werden, um neue Wege für die Diagnose, Prävention und Therapie der großen Volkskrankheiten zu identifizieren. Am 17. November um 19:30 Uhr spricht Prof. Dr. H.-Erich Wichmann, einer der beiden Studienleiter vom Helmholtz Zentrum München, an der Urania über die "Helmholtz-Kohorte". Im anschließenden Gespräch können Besucher Fragen stellen. Der Vortrag ist kostenfrei.
 
Virtuelle Reise durch den menschlichen Körper
Krebsforschung
Geschrieben von Tina S.   
Donnerstag, 12. November 2009
Ist der Schatten auf der Computertomographie wirklich ein Tumor? Wenn Ärzte bei schwierigen Fragen ihre Kollegen um Rat fragen, können sie das jetzt vom heimischen Computer aus tun. Medizinische Untersuchungsbilder mit riesigen Datensätzen lassen sich dort mit dem Programm ImageVis3D darstellen, das von dem Saarbrücker Informatiker Jens Krüger im Team an der Universität von Utah entwickelt wurde. Mit ihren besonderen Funktionen ist die Software bisher weltweit einzigartig. Auch an kleineren Rechnern lassen sich damit blitzschnell umfangreiche 3-D-Daten darstellen und verändern. Seit kurzem ist dies sogar mit Hilfe einer kostenlosen Anwendung auf dem iPhone möglich.
Letzte Aktualisierung ( Samstag, 14. November 2009 )
 
Kohlenhydrate schädigen Insulin-produzierende Zellen durch oxidativen Stress
Ernährung
Geschrieben von Tina S.   
Donnerstag, 12. November 2009
Eine kohlenhydrathaltige, fettreiche Kost macht nicht nur dick, sondern begünstigt auch Diabetes. Wie ein Forscherteam um Hadi Al-Hasani vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) nun erstmalig zeigt, sind es jedoch die Kohlenhydrate und nicht die Fette, welche die Insulin-produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse schädigen. In Verbindung mit einer fettreichen Ernährung erhöhen Kohlenhydrate den oxidativen Stress in den Zellen, lassen sie so schneller altern und damit auch früher sterben.
 
Vielversprechendes Behandlungsverfahren für Wirbelsäulen-Metastasen
Strahlentherapie
Geschrieben von Tina S.   
Dienstag, 10. November 2009
Am Orthopädisch-Unfallchirurgischen Zentrum der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) ist unter Mitwirkung der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie im Rahmen einer Studie weltweit erstmals ein neues, vielversprechendes Behandlungsverfahren für Metastasen der Wirbelsäule angewendet worden. Es handelt sich um ein kombiniertes Verfahren, bei dem die Knochenmetastasen durch einen minimal invasiven Zugang zunächst intraoperativ bestrahlt werden und anschließend der Wirbelkörper über denselben Zugangsweg mittels der so genannten Kyphoplastie stabilisiert wird. Das neue Verfahren verspricht neben der sofortigen Schmerzlinderung durch die Kyphoplastie eine sichere Therapie der Metastasen, bedingt durch die hohe lokale Strahlendosis, die direkt am Zielort appliziert werden kann.
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 12. November 2009 )
 
Spektakuläre Leber-Operation rettet 60-jährigem Patient das Leben
Leberkrebs
Geschrieben von Tina S.   
Montag, 9. November 2009
Mit einer spektakulären, weltweit selten durchgeführten Operation konnte einem Patient in der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg das Leben gerettet werden. Der 60-jährige Mann litt an einem großen bösartigen Lebertumor, der wegen des hohen Risikos des Gewebeschadens durch Sauerstoffmangel mit den üblichen Techniken nicht hätte entfernt werden können. Rund sechs Wochen nach der Operation ist der Patient zu Hause und in guter Verfassung.
 
Neuer Kernspintomograph am Uniklinikum Heidelberg erlaubt präziseres Operieren von Hirntumoren
Hirntumor
Geschrieben von Tina S.   
Sonntag, 8. November 2009
Mit einem neuen, speziellen Kernspintomograph in der Neurochirurgischen Universitätsklinik Heidelberg können nun auch besonders heikle Hirntumoren während der Operation präzise dargestellt und entfernt werden. Dies erlaubt den Heidelberger Neurochirurgen die Operation von Patienten, die zuvor nur unbefriedigend behandelt werden konnten. In Deutschland verfügen nur noch die Universitätskliniken in Kiel, Erlangen und Ulm sowie das INI in Hannover über vergleichbare Geräte.

 
Tag der Krebs-Selbsthilfe 2009
Umgang mit Krebs
Geschrieben von Tina S.   
Donnerstag, 5. November 2009
Die Unterstützungsangebote der Krebs-Selbsthilfeorganisationen sind unverzichtbarer Bestandteil der psychosozialen Versorgung von Krebs-Patienten. Ihre Finanzierung muss daher über die Regelversorgung durch die Kostenträger im Gesundheitswesen verlässlich gesichert werden. In politischen Entscheidungsgremien sollen Patientenvertreter zudem ein umfassendes Mitbestimmungsrecht haben. Dies sind zwei zentrale Forderungen des diesjährigen ’Tages der Krebs-Selbsthilfe’.
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 8. November 2009 )
 
Sir Hans Krebs-Preis für Frankfurter Forscher
Krebsforschung
Geschrieben von Tina S.   
Donnerstag, 5. November 2009
Schadhafte oder nicht mehr benötigte Proteine markiert die Zelle zwecks Entsorgung mit einem kleinen Protein namens Ubiquitin. Für diese Entdeckung erhielten Aaron Ciechanover, Avram Hershko und Irwin Rose 2004 den Nobelpreis für Medizin. Der genaue Mechanismus, der zur Markierung eines schadhaften Proteins mit Ubiquitin zu dessen Abbau führt, blieb allerdings schleierhaft. Vor allem die Frage wie mit Ubiquitin behaftete Proteine von dem Proteasom, einem "molekularen Schredder", erkannt werden, war ungeklärt. "Die Arbeiten von Ivan Dikic haben diese Wissenslücke nach vielen Jahren Forschung geschlossen und uns einen detaillierten Einblick in diesen für die normale Zellfunktion, aber auch für die Entstehung von Tumoren so wichtigen Prozess gegeben", erklärt Universitätspräsident Prof. Werner Müller-Esterl, ehemals Leiter des Instituts für Biochemie, an dem die preisgekrönten Arbeiten entstanden.
Letzte Aktualisierung ( Samstag, 14. November 2009 )
 
Forscher entschlüsseln Entstehung einer Leukämie
Leukämie
Geschrieben von Tina S.   
Mittwoch, 4. November 2009
Die akute myeloische Leukämie – kurz AML – ist eine bösartige Erkrankung des Blutes. Sie ist die häufigste akute Leukämieform bei Erwachsenen. Die Heilungschancen der Betroffenen wurden in den letzten Jahren zwar verbessert, jedoch können trotz intensiver Behandlung nach wie vor nur weniger als ein Drittel der Betroffenen geheilt werden. Die derzeitige Standardtherapie ist zudem noch immer sehr belastend für die Patienten und mit einem langen Krankenhausaufenthalt verbunden. Wissenschaftler und Ärzte setzen häufig auf so genannte „Zielgerichtete Therapien“. Im Rahmen eines multizentrischen Verbundes haben Wissenschaftler der Universitätsklinik Frankfurt am Main und des Max-Planck-Instituts für Biochemie in Martinsried bei München jetzt neue Angriffspunkte für eine solche gezielte Therapie gegen die AML gefunden. Die Deutsche Krebshilfe fördert den AML-Forschungsverbund seit dem Jahr 2005 mit insgesamt rund 5 Millionen Euro.
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 4. November 2009 )
 
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