Im Forum können Sie mit anderen Patienten, Angehörigen oder Hinterbliebenen Kontakt aufnehmen, Erfahrungen über Therapien austauschen oder einfach nur einmal Ihren Kummer von der Seele schreiben.
Chat
Im größten deutschen Chat für Krebspatienten und Angehörige können Sie 24 Stunden am Tag mit anderen Betroffenen nützliche Infos auszutauschen oder "einfach nur reden" In den Chat gelangen Sie über die rechte Menüleiste.
Erfahrungsberichte
Die meisten Fragen können von anderen Betroffenen beantwortet werden, die das gleiche Schicksal erfahren haben. Daher veröffentlichen wir Erfahrungsberichte von Patienten und Angehörigen, die ihre persönlichen Erlebnisse und ihre Ratschläge niedergeschrieben haben, um anderen zu helfen.
Kohlenhydrate schädigen Insulin-produzierende Zellen durch oxidativen Stress
Eine kohlenhydrathaltige, fettreiche Kost macht nicht nur dick, sondern begünstigt auch Diabetes. Wie ein Forscherteam um Hadi Al-Hasani vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) nun erstmalig zeigt, sind es jedoch die Kohlenhydrate und nicht die Fette, welche die Insulin-produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse schädigen. In Verbindung mit einer fettreichen Ernährung erhöhen Kohlenhydrate den oxidativen Stress in den Zellen, lassen sie so schneller altern und damit auch früher sterben.
Am Orthopädisch-Unfallchirurgischen Zentrum der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) ist unter Mitwirkung der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie im Rahmen einer Studie weltweit erstmals ein neues, vielversprechendes Behandlungsverfahren für Metastasen der Wirbelsäule angewendet worden. Es handelt sich um ein kombiniertes Verfahren, bei dem die Knochenmetastasen durch einen minimal invasiven Zugang zunächst intraoperativ bestrahlt werden und anschließend der Wirbelkörper über denselben Zugangsweg mittels der so genannten Kyphoplastie stabilisiert wird. Das neue Verfahren verspricht neben der sofortigen Schmerzlinderung durch die Kyphoplastie eine sichere Therapie der Metastasen, bedingt durch die hohe lokale Strahlendosis, die direkt am Zielort appliziert werden kann.
Mit einer spektakulären, weltweit selten durchgeführten Operation konnte einem Patient in der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg das Leben gerettet werden. Der 60-jährige Mann litt an einem großen bösartigen Lebertumor, der wegen des hohen Risikos des Gewebeschadens durch Sauerstoffmangel mit den üblichen Techniken nicht hätte entfernt werden können. Rund sechs Wochen nach der Operation ist der Patient zu Hause und in guter Verfassung.
Mit einem neuen, speziellen Kernspintomograph in der Neurochirurgischen Universitätsklinik Heidelberg können nun auch besonders heikle Hirntumoren während der Operation präzise dargestellt und entfernt werden. Dies erlaubt den Heidelberger Neurochirurgen die Operation von Patienten, die zuvor nur unbefriedigend behandelt werden konnten. In Deutschland verfügen nur noch die Universitätskliniken in Kiel, Erlangen und Ulm sowie das INI in Hannover über vergleichbare Geräte.
Die Unterstützungsangebote der Krebs-Selbsthilfeorganisationen sind unverzichtbarer Bestandteil der psychosozialen Versorgung von Krebs-Patienten. Ihre Finanzierung muss daher über die Regelversorgung durch die Kostenträger im Gesundheitswesen verlässlich gesichert werden. In politischen Entscheidungsgremien sollen Patientenvertreter zudem ein umfassendes Mitbestimmungsrecht haben. Dies sind zwei zentrale Forderungen des diesjährigen ’Tages der Krebs-Selbsthilfe’.
Schadhafte oder nicht mehr benötigte Proteine markiert die Zelle zwecks Entsorgung mit einem kleinen Protein namens Ubiquitin. Für diese Entdeckung erhielten Aaron Ciechanover, Avram Hershko und Irwin Rose 2004 den Nobelpreis für Medizin. Der genaue Mechanismus, der zur Markierung eines schadhaften Proteins mit Ubiquitin zu dessen Abbau führt, blieb allerdings schleierhaft. Vor allem die Frage wie mit Ubiquitin behaftete Proteine von dem Proteasom, einem "molekularen Schredder", erkannt werden, war ungeklärt. "Die Arbeiten von Ivan Dikic haben diese Wissenslücke nach vielen Jahren Forschung geschlossen und uns einen detaillierten Einblick in diesen für die normale Zellfunktion, aber auch für die Entstehung von Tumoren so wichtigen Prozess gegeben", erklärt Universitätspräsident Prof. Werner Müller-Esterl, ehemals Leiter des Instituts für Biochemie, an dem die preisgekrönten Arbeiten entstanden.
Die akute myeloische Leukämie – kurz AML – ist eine bösartige Erkrankung des Blutes. Sie ist die häufigste akute Leukämieform bei Erwachsenen. Die Heilungschancen der Betroffenen wurden in den letzten Jahren zwar verbessert, jedoch können trotz intensiver Behandlung nach wie vor nur weniger als ein Drittel der Betroffenen geheilt werden. Die derzeitige Standardtherapie ist zudem noch immer sehr belastend für die Patienten und mit einem langen Krankenhausaufenthalt verbunden. Wissenschaftler und Ärzte setzen häufig auf so genannte „Zielgerichtete Therapien“. Im Rahmen eines multizentrischen Verbundes haben Wissenschaftler der Universitätsklinik Frankfurt am Main und des Max-Planck-Instituts für Biochemie in Martinsried bei München jetzt neue Angriffspunkte für eine solche gezielte Therapie gegen die AML gefunden. Die Deutsche Krebshilfe fördert den AML-Forschungsverbund seit dem Jahr 2005 mit insgesamt rund 5 Millionen Euro.
Krebs kann sich in jeder Stelle des Körpers bilden. Selbst in Muskeln, Fett- und Nervengewebe können Tumoren entstehen. Solche Weichteiltumoren oder Sarkome zählen jedoch zu den seltenen Krebserkrankungen und werden deshalb oft nur schwer erkannt. An einer verbesserten Diagnostik arbeiten jetzt die Universitätsinstitute für Pathologie am Universitätsklinikum Erlangen und der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie zwei Firmen in Bremerhaven und Berlin gemeinsam in einem aktuellen Forschungsprojekt, das vom Bundesforschungsministerium mit 644.000 Euro gefördert wird.
Wissenschaftler der Frauenklinik an der Universitätsmedizin Göttingen erforschen einen neuen Ansatz zum Stopp von Metastasen beim Brustkrebs. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Projekt für drei Jahre mit rund 260.000 Euro.
Jährlich erkranken in Deutschland etwa 5.500 Menschen neu an einem bösartigen Hirntumor. Die Heilungschancen für Patienten mit dieser Diagnose haben sich in den letzten Jahrzehnten kaum verbessert. Ein neuer Therapieansatz verspricht nun Hoffnung: Wissenschaftler vom Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Ulm konnten zeigen, dass Methadon Hirntumoren bekämpft. Dieses Medikament – ein so genanntes Opioid – wird normalerweise im Heroinentzug verabreicht. Die Ulmer Forschergruppe von Dr. Claudia Friesen untersucht nun den genauen Wirkmechanismus von Methadon. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Projekt mit 300.000 Euro.
Die Stiftung Deutsche KinderKrebshilfe ist mit dem 1. Springer Charity Award ausgezeichnet worden. Die Verlagseinheit „Springer Medizin“ würdigt mit diesem Preis Institutionen, die wichtige Arbeiten an Kranken oder Bedürftigen in unserer Gesellschaft leisten. „Die Deutsche KinderKrebshilfe verdient unseren höchsten Respekt“, so Harm von Maanen, Executive Vice President Springer Medizin. „Schließlich leistet die Stiftung Großartiges und hat mit ihrer Arbeit das Umfeld und die Chancen für betroffene Kinder und ihre Angehörigen erheblich verbessert.“
Chat Plaudern mit anderen Betroffenen Forum Stellen Sie Ihre Frage im Forum Erfahrungsberichte Nutzen Sie Erfahrungen Anderer Krebslexikon Alle Fachbegriffe Krebs erklärt Krebstelefone Wo sie telefonische Beratung erhalten Buchtipps Die wichtigsten Bücher Sitemap Alle Seiten im Überblick News Aktuelle Krebsnachrichten der Presseagenturen Weblinks Interessante Links zu anderen Seiten