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Ganz Frau sein! ... trotz Krebs
Eine Chemotherapie kann junge Frauen unfruchtbar machen und frühzeitig in die Wechseljahre versetzen. Wie sich junge Frauen vor einem frühzeitigen Verlust der Weiblichkeit schützen können, ist in unserer in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. med. Kurt Possinger, Charité Berlin, herausgegebenen Broschüre nachzulesen. PDF-Download (1,9MB)
Berufung von Prof. Dr. Martin Zenker zum Professor für Humangenetik an der Universität Magdeburg
Prof. Dr. Martin Zenker ist der neu berufene Professor für Humangenetik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und hat zum 1. Oktober 2009 die Leitung des Instituts für Humangenetik am Universitätsklinikum Magdeburg übernommen.
Dr. Heiko Lickert vom Helmholtz Zentrum München erhält vom Europäischen Forschungsrat (European Research Council, ERC) eine Forschungsförderung in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Mit dem ERC Starting Grant wird Lickert eine eigenständige Forschergruppe aufbauen, um in den nächsten fünf Jahren die Ursachen von Ziliopathien zu untersuchen. Der Funktionsverlust der körpereigenen Zilien führt zu zahlreichen Krankheitsbildern.
Erstmals kann die seit langem beobachtete familiäre Häufung von Plasmozytomen erklärt werden. Die Arbeitsgruppe um Prof. Pfreundschuh, Universitätsklinikum des Saarlandes, hat einen Test entwickelt, mit dem es möglich ist, innerhalb von betroffenen Familien mit Plasmozytom diejenigen Familienmitglieder zu identifizieren, die kein bzw. ein erhöhtes Risiko haben, ebenfalls an Plasmozytom zu erkranken. Der Test wird kostenlos im Carreras-Zentrum für Immun- u. Gentherapie der Universität des Saarlandes in Homburg angeboten.
Eine Forschungsgruppe der Klinik für Hämatologie am Essener Universitätsklinikum arbeitet mit den modernsten Methoden zur Messung der Länge der Chromosom-Enden, der so genannten Telomere. Diese Telomer-Länge gibt Auskunft über das tatsächliche biologische Alter eines Menschen. Auch zur Entwicklung neuer Therapien gegen Krebs können die dabei gewonnenen Erkenntnisse beitragen.
Bezogen auf das Überleben ist die Versorgung krebskranker Kinder in Deutschland im internationalen Vergleich sehr gut. Andere Aspekte, wie etwa Lebensqualität, Schmerzen und Langzeitfolgen der Erkrankung sind jedoch noch zu wenig in Studien untersucht, so dass unklar bleibt, wie gut die medizinische Versorgung hier ist. Zu diesem Ergebnis kommt der am 16. Oktober 2009 veröffentlichte Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).
Für Vitamin D und Folsäure besteht - im Gegensatz zu den meisten anderen Vitaminen - in Deutschland noch eine Lücke zwischen empfohlener täglicher Aufnahme und tatsächlicher Zufuhr. Dieser Grundproblematik war die diesjährige Max Rubner Conference gewidmet, die vom 11. bis zum 13.10.2009 in Karlsruhe stattfand. Hochkarätige wissenschaftliche Experten unter anderem aus Neuseeland, den Vereinigten Staaten, der Schweiz und Kanada stellten neueste Erkenntnisse zu den beiden Vitaminen vor.
Das menschliche Immunsystem kann mit seinen sogenannten Natürlichen Killerzellen (kurz: NK Zellen) Tumorzellen erkennen und zerstören. Ein wichtiger "molekularer Spürhund" auf der Oberfläche von NK Zellen ist der Rezeptor NKG2D. Seine Bindungspartner, die NKG2D-Liganden, sind kaum auf "gesunden" Zellen, wohl aber of auf Krebszellen und Virus-infizierten Zellen zu finden und markieren diese somit für die Zerstörung durch NK Zellen. In dem von der Wilhelm Sander-Stiftung geförderten Projekt untersuchte ein Forscherteam um Alexander Steinle an der Universität Tübingen die molekularen Mechanismen, mit denen sich Tumorzellen dieser NKG2D-Liganden entledigen, um von NK Zellen unerkannt zu bleiben.
Am 16. November 2009 startet wieder der erfolgreiche internationale Wettbewerb zum Nichtrauchen in Schulen „Be Smart – Don't Start“. Zum 13. Mal können Schulklassen attraktive Preise gewinnen, wenn sie bis zum 30. April 2010 rauchfrei bleiben. Viele Prominente unterstützen die Schülerinnen und Schüler: Comedian Bernhard Hoëcker, Kabarettist und Erfolgsautor Dr. Eckart von Hirschhausen sowie die Schauspielerin Ulrike Frank („Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“, RTL) wünschen den teilnehmenden Schulklassen viel Erfolg. „Wer sich bereits als Schüler für ein rauchfreies Leben und mehr Gesundheit engagiert, für den sind Zigaretten später keine Versuchung mehr“, so Bernhard Hoëcker. „Je mehr Schulklassen bei ‚Be Smart – Don't Start’ mitmachen, desto besser.“ Anmeldeschluss im Schuljahr 2009/2010 ist der 14. November 2009.
Am 13. Oktober 2009 gibt es eine neue Folge von „in vivo – Das Magazin der Deutschen Krebshilfe“ bei FOCUS GESUNDHEIT (Sky) sowie im Heimatfernsehen bei center.tv, wm.tv und CityVision. Die Sendung wird präsentiert von der TV-Moderatorin Annika de Buhr. Schwerpunkt der neuen Ausgabe ist „Weißer Hautkrebs“. Weitere Beiträge befassen sich mit der Stimmtherapie nach Kehlkopf-Operation, der Erforschung der Krebstherapie bei älteren Patienten sowie dem „Centrum für Integrierte Onkologie Köln/Bonn“. Das Magazin bietet nicht nur Informationen rund um das Thema Krebs, sondern macht Betroffenen und Angehörigen Mut und gibt Hilfen im Umgang mit der Erkrankung. DVDs mit den einzelnen Ausgaben von „in vivo“ können kostenlos bei der Deutschen Krebshilfe bestellt werden.
Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen in Deutschland. Jedes Jahr erkranken über 57.000 Frauen neu daran. Die Diagnose ist meist ein großer Schock für die Betroffenen. Eine qualitative Studie des Instituts für Gesundheitswissenschaften der Technischen Universität Berlin hat jetzt untersucht, wie die Patientinnen die Diagnose verarbeiten und in wie weit sie bei der Therapiewahl mitentscheiden wollen. Das Ergebnis: Ein gleichberechtigter Dialog zwischen Arzt und Patientin ist für viele betroffene Frauen besonders wichtig.
„Frei sein, gesund sein, gerne Mädchen sein!“ – so lautet der Titel eines neuen Faltblattes zum Thema Nichtrauchen speziell für Mädchen. Die Deutsche Krebshilfe und die Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung der Frau e.V. (ÄGGF) klären damit insbesondere 12- bis 17-jährige Mädchen über die Folgen des Tabakkonsums auf. Denn: 16 Prozent von ihnen rauchen und riskieren damit ihre Gesundheit und ihre Zukunft.
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