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Erfahrungsberichte
Die meisten Fragen können von anderen Betroffenen beantwortet werden, die das gleiche Schicksal erfahren haben. Daher veröffentlichen wir Erfahrungsberichte von Patienten und Angehörigen, die ihre persönlichen Erlebnisse und ihre Ratschläge niedergeschrieben haben, um anderen zu helfen.
Hohe Auszeichnung für Privatdozent Dr. Carsten Müller-Tidow: Professor Dr. Dieter Bitter-Suermann, Präsident der Medizinischen Hochschule Hannover, und Jürgen Morr, Mitglied des Vorstandes der Deutsche Hypothekenbank (Actien-Gesellschaft), Hannover, haben den Forscher der Universitätsklinik Münster am heutigen Freitag mit dem Johann-Georg-Zimmermann-Forschungspreis 2005/2006 ausgezeichnet. Die Deutsche Hypothekenbank vergibt die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnungen seit 1972 für Verdienste in der Krebsforschung.
Wenn die Gelenke mal mehr und mal weniger schmerzen, scheint dem Laien schnell klar: Das ist Rheuma. Er quält sich damit oder geht zum Hausarzt und fordert schleunigst helfende Medikamente gegen diese Krankheit. "Rheuma ist aber keine Krankheit, sondern ein Symptom", korrigiert Prof. Holm Häntzschel, 1. Sprecher des Rheumazentrums e.V. am Universitätsklinikum Leipzig und Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik IV. "Das aus dem griechischen stammende Wort Rheuma bedeutet soviel wie der fließende, der wanderende Schmerz. Wenn ein Patient zu uns kommt und meint, er habe Rheuma, dann bleibt nur, ihm zu entgegnen: "Es gibt 1001 Ursache für rheumatische Schmerzen, und nur eine davon ist z.B. der chronische Gelenkrheumatismus."
Das Karzinom der Nebennierenrinde ist ein besonders bösartiger Tumor: Bei über 80 Prozent der Patienten treten im Laufe der Erkrankung Metastasen vor allem in Leber, Lunge und Knochen auf. Aus diesem Grund will Martin Fassnacht an der Medizinischen Klinik I der Uni Würzburg eine Immuntherapie gegen diese Krebsform etablieren.
"Bilder vom Leben - multidimensionales, funktionales und molekulares Imaging biologischer Zellen und Gewebe" lautet der Titel des Biophotonik-Symposiums 2006 in München, das an den großen Erfolg des Treffens im März 2005 in Jena anknüpfen soll. Themen sind u.a. Imaging-Technologien für das 21. Jahrhundert, "Optische bildgebende Verfahren und ihre Anwendungen in Praxis und Klinik" sowie "Bedarfsfelder für die Biophotonik in der Medizin".
Nach langer schwerer Krankheit ist der Mediziner und Krebsforscher Professor Dr. Arnold Graffi im Alter von 95 Jahren in Berlin gestorben. Wie seine Familie mitteilte, starb er am Montag, den 30. Januar 2006. "Professor Graffi war einer der Wegbereiter der experimentellen Krebsforschung des 20. Jahrhunderts in Deutschland", erklärte Professor Dr. Walter Birchmeier, Stiftungsvorstand des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch.
Am 26. März 2006 fällt an der TU Chemnitz der Startschuss für das fünfte Semester der SonntagsUni, die sich sowohl an Schüler, Jugendliche und Studenten als auch an Berufstätige und Senioren wendet. Die SonntagsUni streift populärwissenschaftliche Themen aus den Bereichen Wirtschaft, Kunst, Kultur, Politik, Gesellschaft, Wissenschaft und Technik.
Die 6. Heidelberger Lupinentagung der Gesellschaft zur Förderung der Lupine, die vom 25. bis 27. Januar 2006 auf Einladung von Professor Michael Wink, Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie, im Internationalen Wissenschaftsforum der Universität Heidelberg stattfand und an der über 40 Fachleute teilnahmen, gab Gelegenheit, den aktuellen Stand der Lupinenforschung, den Anbau von Lupinen und die Verwertung ihrer Produkte intensiv zu diskutieren.
Der Angst vor Krebs versuchen viele mit unterschiedlichen Früherkennungsstrategien - ob sicher oder unnütz - zu begegnen. Erstmalig sind die gängigen Methoden zusammengestellt, erläutert und bewertet worden. Denn die Vorsorgeuntersuchungen sind nicht durchgängig ohne Risiko. Neben direkten werden auch indirekte Risiken einer Untersuchung, z. B. durch falsche Ergebnisse, in die Bewertung einbezogen. Stichwort Früherkennung: Mit der Früherkennung sollen Krankheiten so rechtzeitig erkannt werden, dass sie noch wirksam behandelt werden können. Der manchmal verwendete Begriff Vorsorge ist sachlich nicht korrekt, denn die Vorsorge will das Auftreten einer Krankheit verhindern. [Weitere Informationen bei amazon.de]
Familien und Freunde Krebskranker sind häufig mit ihren Problemen allein und hilflos. Dabei ist gerade ihre Anwesenheit, ihre Zuwendung und Aktivität für den Kranken so unendlich wichtig. Dieses Buch entstand aus langjährigen Erfahrungen im täglichen Umgang mit Krebskranken. Deren besondere Bedürfnisse, ihre Sensibilität und der oft wechselnde Allgemeinzustand verlangen Energie und Einfühlungsvermögen. Die Autoren wollen mit ihren Gedanken und praktischen Ratschlägen bei dem Bemühen helfen, gemeinsam Leid zu überwinden.
Vom 22. bis 25 Januar 2006 treffen sich internationale Experten der Leukämiebehandlung, Krebsforschung und Immunologie, vom 22. bis 24. Januar 2004, zum 7. Internationalen Symposium zur Immuntherapie, das von der Universität München gemeinsam mit dem GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit, der Deutschen José Carreras Leukämie Stiftung und der Aktion Knochenmarkspende Bayern veranstaltet wird. Ziel des Symposiums ist der Austausch von neuen Erkenntnissen von klinisch tätigen Ärzten mit Grundlagenwissenschaftlern aus aller Welt, um neue Wege zur Behandlung von Leukämie und bösartigen Erkrankungen der Blutbildung zu behandeln.
Glioblastome sind nicht nur die häufigsten sondern auch die bösartigsten Gehirntumoren. Die mediane Überlebenszeit der davon betroffenen Patienten beträgt trotz intensiver therapeutischer Anstrengungen nur etwa 15 Monate. Ein wesentlicher Grund für die sehr ungünstige Prognose ist die Wanderung einzelner Tumorzellen bereits in einem frühen Stadium der Tumorentstehung weit in das umgebende Hirngewebe hinein.
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