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Den ganzen Tag müde zu sein, obwohl man zehn Stunden geschlafen hat; nicht arbeiten zu können, weil man sich nicht mehr richtig konzentrieren kann: Viele Krebs-Patienten kennen diese Situation – sie leiden unter extremer Erschöpfung, haben Schwierigkeiten, die einfachsten Dinge zu erledigen, und auch ausreichend Schlaf schafft keine Linderung. Diese Erschöpfung hat einen Namen: Fatigue. Nahezu alle Krebs-Patienten leiden während der Akutbehandlung ihrer Erkrankung unter den Symptomen. Bei vierzig Prozent von ihnen bleibt die Müdigkeit aber auch nach der Krebs-Therapie bestehen. In der aktuellen Ausgabe ihres Magazins berichtet die Deutsche Krebshilfe über die Auslöser dieser quälenden Erschöpfung und gibt Tipps, wie Betroffene ihre Müdigkeit überwinden können.
Am Donnerstag, den 24. September 2009 lädt das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) Jung und Alt zum Tag der offenen Tür ein. In der Zeit von 9:00 bis 11:30 Uhr erwartet das Institut über 400 Schüler und Lehrer aus Schulen der Umgebung. Ab 11:30 Uhr ist das Institut dann für alle interessierten Besucher bis 16:00 Uhr geöffnet.
Störungen des Immunsystems führen zu erhöhter Infektanfälligkeit, zu Autoimmunerkrankungen wie z. B. entzündlichem Rheuma, zu Allergien und manchmal auch zu Krebs. Ein intaktes Immunsystem hingegen gewährt körperliche Gesundheit und Wohlbefinden. Welche vielfältigen Ursachen zu Störungen des Immunsystems führen, erläuterte Kongresspräsident Professor Reinhold E. Schmidt, Klinik für Immunologie und Rheumatologie der Medizinischen Hochschule Hannover, beim 2nd European Congress of Immunology vom 13. bis 16.9.2009 in Berlin.
Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart hat heute den Startschuss für die zweite Runde des Wettbewerbs "Bio.NRW" gegeben. Ziel ist es, Projekte an der Schnittstelle zwischen Biotechnologie und molekularer Medizin zu fördern, um beispielsweise neue Diagnose- und Therapiemöglichkeiten für Volkskrankheiten wie Diabetes oder Krebs zu entwickeln.
Vom 21. bis 23.September 2009 findet am Universitätsklinikum Tübingen das Symposium der "International Society of Exercise and Immunology (ISEI)" statt, gemeinsam veranstaltet von der Abteilung Sportmedizin und dem Institut für Klinische und Experimentelle Transfusionsmedizin (IKET).
Die chronische Entzündung gilt als Schlüsselfaktor für die Entstehung vieler Krankheiten, z. B. für rheumatische Autoimmunerkrankungen wie Psoriasis, für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Asthma, multiple Sklerose, Arteriosklerose und andere. Die konventionelle Therapie führt bei vielen dieser Krankheiten nicht zur Heilung der Entzündung, ist häufig nur begrenzt wirksam und mit schweren Nebenwirkungen verknüpft. Professor Joachim R. Kalden, Abteilung für Molekular Immunologie, Nikolaus-Fiebiger-Zentrum für Molekulare Medizin, Universität Erlangen-Nürnberg, stellt Therapieprinzipien auf der Basis monoklonaler Antikörper vor.
Rund 500 Wissenschaftler aus aller Welt versammeln sich Ende September in Aachen, um sich über neueste Entwicklungen in einem Forschungsgebiet von hoher medizinischer Bedeutung auszutauschen: Das molekulare Geschehen bei der Weiterleitung von Signalen in der Zelle - Schlüssel zum Verständnis von grundlegenden Prozessen des Lebens, aber auch von Krankheiten wie Krebs, Diabetes oder Alzheimer. Das Thema steht im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Tagung "Signal Transduction and Disease" von 27. bis 30. September 2009, zu der auch die Nobelpreisträger Edmond Fischer und Harald zur Hausen anreisen werden.
Vortrag in der Frauenklinik für Patientinnen und Angehörige am 16. September in Hannover
Krebserkrankungen in der Gynäkologie betreffen in besonderer Weise die Bereiche Intimität und Sexualität. Die Brust wird von der Mehrzahl der Frauen als Symbol ihrer Weiblichkeit gesehen, Gebärmutter und Eierstöcke als wesentlich für die Sexualität.
Die Laser-Teilchenbeschleunigung ist ein aufstrebendes Gebiet der Physik, von dem in Zukunft erhebliche Fortschritte für die moderne Strahlentherapie bei Krebs erwartet werden. Noch nie konnten Protonen mit einem Laser auf so hohe Energien beschleunigt werden, wie es jetzt einem internationalen Physikerteam, zu dem auch Wissenschaftler des Forschungszentrums Dresden-Rossendorf (FZD) gehören, gelungen ist. Strahlung in diesem Energiebereich ist z.B. nötig, um Augenkrebs zu behandeln.
Bei einer Krebsoperation entnehmen Chirurgen möglichst den gesamten Tumor, um sicherzugehen, dass sich der Krebs nicht erneut ausbreitet. Dazu gehören auch Teile von befallenen Organen, umliegendes Fettgewebe und befallene oder naheliegende Lymphknoten. Ob die Entfernung von Lymphknoten, die sogenannte Lymphadenektomie, vorteilhaft für Patienten ist, ist zurzeit in der wissenschaftlichen Diskussion.
Salmonellen haftet ein schlechtes Image an. Kaum ein Sommer vergeht ohne eine Zeitungsmeldung von schweren Salmonellen-Infektionen durch Eierspeisen oder Hühnerfleisch. Aber Salmonellen machen uns nicht nur krank - sie könnten uns in Zukunft auch helfen, Krebs zu bekämpfen. Die Bakterien wandern nämlich in Tumore ein und helfen dabei, sie zu zerstören. Außerdem finden sie eigenständig Metastasen im Körper von Labormäusen und können auch hier zur Heilung führen.
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