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Internetguide für Krebspatienten
Nachdem die 4. Auflage unserer kostenlosen Broschüre "Internetguide für Krebspatienten" schon wieder vergriffen ist, erschien nun die 5. komplett überarbeitete und aktualisierte Auflage, diesmal sogar in Stückzahl von 10.000 Broschüren. Seit 2002 konnten wir bereits 22.000 Stück an Betroffene kostenlos verteilen und haben stetig durch das zahlreiche Feedback den Internetguide immer weiter ausbauen können. Mittlerweile ist er 55 Seiten dick und hat einige Ergänzung wie weitere Links und Kapitel erhalten (unter anderem die wichtigsten Adressen und Anlaufstellen für Krebspatienten zusammengestellt, die besten Suchstrategien und typischen Fehler erklärt und einen Wegweiser erstellt, wie Sie unseriöse Anbieter im Netz erkennen und sich vor ihnen schützen können). Bestellinformationen
Wer vor dem 30. Lebensjahr regelmäßig Solarien nutzt, steigert sein Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, um bis zu 75 Prozent. Um dieser Entwicklung vorzubeugen, ist seit dem 4. August 2009 ein Gesetz zum Schutz vor UV-Strahlung rechtskräftig. Es verbietet Minderjährigen die Nutzung von Solarien in Sonnenstudios oder anderen öffentlich zugänglichen Räumen und regelt das Vorgehen bei Zuwiderhandlung.
Zum 3. Magdeburger Psychoonkologischen Kolloquium lädt am 28. August 2009 die Arbeitsgruppe Psychoonkologie des Tumorzentrums Magdeburg/Sachsen-Anhalt e.V. ein. Angesprochen sind auf den Gebieten der Psychoonkologie und Onkologie klinisch und/oder wissenschaftlich tätige Psychologen, Ärzte, Sozialarbeiter, Pflegemitarbeiter und Seelsorger.
Oberflächenrezeptoren leiten nicht nur Signale von außen in die Zelle, sondern können auch in der Zelle selbst aktiv sein. Das zeigen Würzburger Forscher vom Rudolf-Virchow-Zentrum in der online Fachzeitschrift PLoS Biology und stellen damit die bisherige Lehrbuchmeinung auf den Kopf. Die untersuchten Rezeptoren gehören zur wichtigsten Klasse von Oberflächenrezeptoren im menschlichen Körper und sind in eine Vielzahl physiologischer Prozesse sowie der Entstehung von Krankheiten involviert.
Neue Hoffnungen im Kampf gegen den Krebs schürte vor ein paar Jahren die Entdeckung, dass man das unkontrollierte Wachstum von Krebszellen durch Blockieren des Proteasoms ausbremsen kann. Zusammen mit Forschern der kalifornischen Nereus Pharmaceuticals, Inc., haben Biochemiker der Technischen Universität München (TUM) nun den Reaktionsweg eines Naturstoffs aufgeklärt, der genau dies bewerkstelligt. In der aktuellen Ausgabe des Journal of Medicinal Chemistry berichten sie, wie man daraus neue, maßgeschneiderte Medikamente entwickeln kann.
Virtuelle Proteinforschung und eine Datenbank für biochemische Reaktionen, Sprachtechnologie für mehr Lebensqualität - EML Research und European Media Laboratory informieren Politiker über Forschungsergebnisse und Entwicklungen - Heidelberger MdB Lothar Binding (SPD) war zu Gast bei den Heidelberger Forschungsinstituten
Forscher der University of South Wales und des Children's Cancer Institute Australia haben einen neuen Ansatz bei der Behandlung von akuter myeloischer Leukämie (AML) entwickelt. Diese Form der Leukämie ist eine der aggressivsten Leukämie-Erkrankungen.
Die Steuerung zellulärer Prozesse läuft häufig über nachträgliche Veränderungen bereits vorhandener Proteine. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Biochemie und der Universität Kopenhagen konnten nun zeigen, dass das reversible Anhängen von Acetylgruppen (Essigsäureresten) praktisch alle Lebensbereiche der menschlichen Zelle beeinflusst und eine viel größere Bedeutung hat als bisher vermutet. Ob Zellteilung, Signalübertragung oder Alterungsprozesse - überall spielen Acetylgruppen als molekulare Schalter eine Rolle. Dies macht die beteiligten Moleküle auch zu einem wichtigen Ziel für die Entwicklung neuer Medikamente gegen Erkrankungen wie Krebs, Alzheimer und Parkinson.
Der Bauchspeicheldrüsenkrebs ist eine seltene, jedoch sehr bösartige Erkrankung. Die Diagnose wird erschwert, weil der Krebs keine oder nur leichte Beschwerden verursacht wie gelegentliche Übelkeit. Deshalb gehört das Pankreaskarzinom zu den Krankheiten, die oft zu spät entdeckt werden. Ärzte und Wissenschaftler aus der Laboratoriumsmedizin und Chirurgie des Universitätsklinikums und der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig identifizierten nun einen neuen, hochempfindlichen Serummarker für den Bauchspeicheldrüsenkrebs: den Plättchenfaktor 4 (PF 4). In Kooperation mit dem DFG-Forschungszentrum MATHEON, Freie Universität Berlin und dem Universitätsklinikum Heidelberg legten sie dazu eine Studie an insgesamt 120 Patienten und Probanden vor, die jetzt im Journal "Clinical Cancer Research" publiziert wurde.
Das Institut für Photonische Technologien (IPHT) verstärkt seine Aktivitäten im Bereich der spektralen Bildgebung. Im Rahmen des Verbundprojektes CHEMOPRÄVENT will das Institut mit Hilfe neuester optischer Methoden die Ursache der Nebenwirkungen von Chemotherapeutika untersuchen. Diese sind hoch wirksame und wichtige Waffen im Kampf gegen den Krebs. Jedoch kommt es sehr oft zu teils schwerwiegenden Nebenwirkungen an der Haut der Patienten. Moderne bildgebende Verfahren sollen neue Einblicke in die chemischen Prozesse unter der Haut ermöglichen, so das Ziel der beteiligten Projektpartner aus Jena, Berlin und München.
Wer niemals geraucht hat, nicht massiv übergewichtig ist, pro Woche mehr als dreieinhalb Stunden körperlich aktiv ist und sich gesund ernährt, hat im Vergleich zu einer Person, die sich gegenteilig verhält, ein um 78 Prozent vermindertes Risiko, chronisch zu erkranken. Detailliert betrachtet, sinkt bei einer solchen gesunden Lebensweise das Diabetesrisiko sogar um 93 Prozent und das Herzinfarktrisiko um 81 Prozent. Das Schlaganfallrisiko vermindert sich dabei immerhin noch um die Hälfte und das Krebsrisiko um 36 Prozent. Dies ist das Ergebnis einer großen Potsdamer Langzeitstudie, die Heiner Boeing vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) leitet.
Moderne Chemotherapeutika sind hoch wirksam und eine der wichtigsten Waffen gegen Krebs. Leider kommt es bei den neuen Mitteln oft zu teils schwerwiegenden Nebenwirkungen an der Haut der Patienten. Der BMBF-geförderte Forschungsverbund CHEMOPRÄVENT will diese Nebenwirkungen von Krebsmedikamenten mit optischen Technologien untersuchen und so mögliche Therapieansätze aufzeigen.
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