Vielversprechendes Behandlungsverfahren für Wirbelsäulen-Metastasen
Strahlentherapie News
Geschrieben von Tina S.   
Mittwoch, 11. November 2009
Am Orthopädisch-Unfallchirurgischen Zentrum der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) ist unter Mitwirkung der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie im Rahmen einer Studie weltweit erstmals ein neues, vielversprechendes Behandlungsverfahren für Metastasen der Wirbelsäule angewendet worden. Es handelt sich um ein kombiniertes Verfahren, bei dem die Knochenmetastasen durch einen minimal invasiven Zugang zunächst intraoperativ bestrahlt werden und anschließend der Wirbelkörper über denselben Zugangsweg mittels der so genannten Kyphoplastie stabilisiert wird. Das neue Verfahren verspricht neben der sofortigen Schmerzlinderung durch die Kyphoplastie eine sichere Therapie der Metastasen, bedingt durch die hohe lokale Strahlendosis, die direkt am Zielort appliziert werden kann.
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 12. November 2009 )
 
Laser beschleunigt Protonen auf bisher höchste Energien
Strahlentherapie News
Geschrieben von Tina S.   
Mittwoch, 9. September 2009
Die Laser-Teilchenbeschleunigung ist ein aufstrebendes Gebiet der Physik, von dem in Zukunft erhebliche Fortschritte für die moderne Strahlentherapie bei Krebs erwartet werden. Noch nie konnten Protonen mit einem Laser auf so hohe Energien beschleunigt werden, wie es jetzt einem internationalen Physikerteam, zu dem auch Wissenschaftler des Forschungszentrums Dresden-Rossendorf (FZD) gehören, gelungen ist. Strahlung in diesem Energiebereich ist z.B. nötig, um Augenkrebs zu behandeln.
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 9. September 2009 )
 
Schädigt Bestrahlung das Herz?
Strahlentherapie News
Geschrieben von Administrator   
Donnerstag, 7. Februar 2008
Mit den Auswirkungen niedrig dosierter ionisierender Strahlen für das Herzkreislaufsystem beschäftigt sich ein neues Großprojekt, das von der Klinik für Strahlentherapie und Radiologische Onkologie am Klinikum rechts der Isar der TU München (Prof. Dr. Michael Molls) koordiniert wird. Das Forschungsprojekt CARDIORISK wird im Rahmen des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms mit 2,8 Millionen Euro gefördert.
 
Erstes Tomotherapie-Gerät in der Bonner Region
Strahlentherapie News
Geschrieben von Administrator   
Montag, 5. November 2007
Seit kurzem verfügt das Universitätsklinikum Bonn über das derzeit modernste Verfahren in der Strahlentherapie. Ein rund 3,5 Millionen teures so genanntes Tomotherapie-Gerät hilft, die Behandlung von Tumorpatienten innerhalb der Region zu verbessern. Neben Hamburg, Heidelberg, München und Essen ist es das fünfte Gerät dieser Art in Deutschland. Am 7. November wird die Methode niedergelassenen Ärzten im Rahmen des Symposiums "Aktuelles aus Radiologie, Strahlentherapie und Nuklearmedizin" vorgestellt.
 
Über 1.000 Tumorbehandlungen am Cyberknife Zentrum
Strahlentherapie News
Geschrieben von Administrator   
Mittwoch, 1. August 2007
Die große Zahl an Patienten ermöglicht wissenschaftliche Studien zur Optimierung der innovativen, schmerzfreien Strahlenbehandlung. Mit einem chirurgischen Eingriff schmerzfrei und ohne Narkose erfolgreich einen Tumor zu entfernen, klingt utopisch. Doch die Radiochirurgen Dr. Alexander Muacevic und Dr. Berndt Wowra vom Europäischen Cyberknife Zentrum München-Großhadern (ECZM) haben genau das seit dem Start im Juli 2005 inzwischen über 1.000 Mal praktiziert.
 
Immer bessere Strahlen gegen Krebs
Strahlentherapie News
Geschrieben von Administrator   
Mittwoch, 4. Juli 2007
Das erste gemeinsame Symposium der Essener Uniklinik für Strahlentherapie mit der Technischen Universität München erfreut sich großer Nachfrage: Bereits 140 Wissenschaftler aus insgesamt 13 Ländern - darunter USA, Südafrika, Schweden, Belgien und Rumänien - haben sich angemeldet, um das Thema "Protonen, Ionen und Neutronen in der Strahlentherapie" zu diskutieren und um neueste Erkenntnisse für ihre Patienten sowie die eigene Forschung mit nach Hause zu nehmen.
 
NRW-weit erstes Tomotherapiegerät
Strahlentherapie News
Geschrieben von Administrator   
Montag, 4. Juni 2007
Die Modernisierung der Uni-Klinik für Strahlentherapie ist abgeschlossen: Das NRW-weit erste Tomotherapiegerät, ein Therapiesimulator und zwei neue Hochleistungsbeschleuniger nehmen jetzt dort ihren Betrieb auf.
 
Neue Behandlungsmöglichkeiten durch Tomotherapie
Strahlentherapie News
Geschrieben von Administrator   
Sonntag, 3. Juni 2007
Die Strahlentherapie am Klinikum rechts der Isar der TU München kann ihren Patienten mit der sogenannten Tomotherapie eine neue Behandlungsmethode anbieten. Das rund 3,5 Millionen Euro teure Tomotherapiegerät wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert. Neben dem Münchner Klinikum sollen drei weitere deutsche Universitätskliniken die neue Methode wissenschaftlich untersuchen und weiterentwickeln.
 
Jetzt bessere Versorgung für schwerst Krebskranke
Strahlentherapie News
Geschrieben von Administrator   
Dienstag, 10. April 2007
Schwerst Krebskranken hilft ein neues Therapieverfahren, das jetzt erstmals in Baden-Württemberg möglich ist und worüber die AOK jetzt einen Vertrag mit dem Universitätsklinikum Heidelberg geschlossen hat: "Die Anlage am Heidelberger Ionenstrahl-Therapie Centrum (HIT) wird Ende des Jahres in Betrieb genommen und steht AOK-Versicherten zur Behandlung schwerer Krebserkrankungen zur Verfügung. Damit ist dann die Behandlung erstmals in Baden-Württemberg möglich und eine bisher notwendige Reise in fernere Landesteile oder gar ins Ausland wird überflüssig ", so Dr. Rolf Hoberg, Vorstandschef der AOK Baden-Württemberg.
 
Krebs-Bestrahlung mit weniger Nebenwirkungen
Strahlentherapie News
Geschrieben von Administrator   
Donnerstag, 8. März 2007
Durch die Kombination von Röntgendiagnostik und Computertomographie mit der Strahlentherapie können Mediziner des Dresdner Zentrums "OncoRay" Tumoren präziser bestrahlen - weniger gesundes Gewebe wird geschädigt und die Nebenwirkungen gehen zurück. Anfang März 2007 beginnt zudem unter der Leitung von Prof. Thomas Herrmann eine neue Phase bei der Behandlung von Patienten mit Prostatakrebs durch Strahlentherapie, denn die mittlerweile vorliegenden Ergebnisse der ersten Studie erlauben nun die Erhöhung der Strahlungsdosis. Damit könnten sich die Heilungschancen von Prostatakrebs in Zukunft erheblich verbessern.
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 8. März 2007 )
 
Elektronen mit niedriger Energie
Strahlentherapie News
Geschrieben von Administrator   
Donnerstag, 21. Dezember 2006
Es sind Zahlen, die beängstigen: Jedes Jahr erkranken in Deutschland über 400.000 Menschen an Krebs. Und durch die Alterung unserer Gesellschaft wird die Zahl der Neuerkrankungen in Zukunft noch weiter steigen. Für Naturwissenschaftler aller Teildisziplinen ist dies Ansporn, die Therapiemöglichkeiten weiter zu erforschen. Eine der wichtigsten Verfahren im Kampf gegen den Krebs ist derzeit die Strahlentherapie. Dabei wird energiereiche Strahlung örtlich begrenzt auf jenen Bereich im Körper gerichtet, in dem sich der Tumor befindet. Durch Schädigungen der Erbsubstanz (DNA) sollen die bösartigen Tumor-Zellen absterben. Wegen ihrer Vorteile für die Patienten wird die Strahlentherapie oft eingesetzt - Schätzungen gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2030 jeder vierte Bundesbürger einmal in seinem Leben mit der Strahlentherapie konfrontiert sein wird.
 
Baubeginn des Protonentherapiezentrums Essen
Strahlentherapie News
Geschrieben von Administrator   
Montag, 27. November 2006
Der erste Spatenstich für den Bau des Westdeutschen Protonentherapiezentrums Essen (WPE) ist gesetzt. Diese symbolische Aufgabe übernahm der Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie Prof. Dr. Andreas Pinkwart. Innerhalb von drei Jahren wird nun auf dem Gelände des Universitätsklinikum Essen das deutschlandweit größte Public-Private-Partnership Vorhaben im Gesundheitswesen verwirklicht.
 
Neue Moleküle für Diagnose und Therapie von Krebs
Strahlentherapie News
Geschrieben von Administrator   
Freitag, 24. November 2006
In der Krebsbekämpfung werden zunehmend radioaktive Stoffe benutzt, die sich gezielt in Tumoren anhäufen und somit deren Diagnose und Strahlentherapie erlauben. Eine internationale Forschergruppe unter Berner Leitung hat eine neue Klasse von Molekülen identifiziert, mit denen eine massiv höhere Strahlung im Tumor deponiert werden kann als mit bisherigen Substanzen. Diese viel versprechenden Forschungsergebnisse sind in der Zeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS) publiziert.
 
"Nicht einer allein schafft den Krebs"
Strahlentherapie News
Geschrieben von Administrator   
Montag, 6. November 2006
"In den letzten zehn Jahren gab es keine onkologische Disziplin, die so große Fortschritte gemacht hat wie die Strahlentherapie" - konstatierte Prof. Dr. Jürgen Dunst in seinem Vortrag auf der Tagung "Strahlentherapie" der Klinik Bad Trissl. Die Klinik ist Gründungsmitglied des Münchner Tumorzentrums und auf die Therapie von Krebserkrankungen spezialisiert. Anlass für die "29. Oberaudorfer Fortbildungsveranstaltung für praktische Onkologie" war die Eröffnung der neuen Praxis für Strahlentherapie an der Klinik, in der seit kurzem sowohl stationäre als auch ambulante Patienten behandelt werden können.
 
Große Wirkung mit kleinsten Strahlenmengen
Strahlentherapie News
Geschrieben von Administrator   
Mittwoch, 20. September 2006
Die Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus und das Institut für Radiopharmazie am Forschungszentrum Rossendorf blicken gemeinsam auf ein halbes Jahrhundert des Bestehens und der Zusammenarbeit zurück. Das "Dresdner Symposium Radionuklidtherapie" am 21. und 22. September feiert dieses Jubiläum mit einer Bestandsaufnahme beider Einrichtungen und einem Ausblick auf die Möglichkeiten der Therapie von Krebs und Lymphknotenvergrößerungen mit so genannten "offenen Radionukliden", darunter auch den bisher wenig genutzten Alphastrahlern.
 
Fortschritte in der Cyberknife-Radiochirurgie
Strahlentherapie News
Geschrieben von Administrator   
Dienstag, 1. August 2006
Seit einem Jahr besteht das Europäische Cyberknife Zentrum München-Großhadern. Es handelt sich dabei um eine eigenständige Einrichtung, die mit dem Klinikum der Universität München (Neurochirurgische Klinik und Institut für Klinische Radiologie) sowie der AOK Bayern kooperiert. Im ersten Jahr konnten 400 Patienten aus der ganzen Welt behandelt werden. Die dabei gewonnenen medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnisse tragen nun zu einer weiteren Optimierung der Therapie und der Einsatzgebiete des Cyberknife-Systems bei und verbessern die Behandlungssituation für Patienten erheblich.
 
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