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Die folgenden Meldungen werden stets aktuell aus den News-Tickern einzelner Nachrichtenagenturen zusammengestellt. Sie sollen Ihnen einen möglichst umfassenden Presseüberblick zum Thema "Krebs" bieten. Für die Richtigkeit der Meldungen sind die jeweiligen Herausgeber verantwortlich. Die Mitarbeiter des Krebs-Kompass können für die Inhalte keine Gewähr übernehmen. Wenn Sie Ihre Pressemitteilung hier veröffentlichen möchten, senden Sie sie uns eine Nachricht über unseren Pressekontakt.
Aktuelle Themen im Forum
Erbgut von Krebszellen erstmals entschlüsselt von gitti2002
AW: Tierversuche von Renate2
AW: Frage an die Experten von J.F.
AW: Lapatinib von HelmutL
AW: Melatonin bei Krebs? von Angie78
AW: Statistiken über Krebsfälle von Werner2
AW: 50 Millionen Euro für Krebsforschung von loetchen
Siegelringzellkarzinom von mbo
AW: Frau Ulla Schmidt macht Krebskranken neue Hoffnung von loetchen
Bevacizumab bei Gebärmutterhalskrebs durchsetzen.Bitte um Hilfe von caster

Signalstörung und Krebs
Krebsforschung News
Montag, 26. Mai 2008
Der Sonderforschungsbereich/Transregio "Ras-dependent pathways in human cancer" (SFB-TR 17) kann fortgeführt werden. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat für die kommenden vier Jahre acht Millionen Euro bewilligt. Der von dem Marburger Zellbiologen Professor Dr. Martin Eilers koordinierte SFB-TR erforscht die Signalweiterleitung in Zellen und ihre Rolle bei Krebserkrankungen.
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Kontrolliertes Recycling in der Zelle
Krebsforschung News
Donnerstag, 22. Mai 2008
Ständig werden in lebenden Zellen Eiweiße auf- und wieder abgebaut. Das zentrale Werkzeug zum Abbau nicht mehr benötigter Proteine ist das so genannte Proteasom. Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) identifizierten in Zusammenarbeit mit Kollegen aus den Universitäten Minnesota (USA) und Frankfurt sowie der Harvard Medical School (USA) einen lang gesuchten Rezeptor am Proteasom, der zum Abbau vorgesehene Eiweiß-Moleküle erkennt. Erstmals konnte die dreidimensionale Struktur der Bausteine und der Mechanismus der Erkennung aufgeklärt werden. Die Untersuchung der Abbaumechanismen soll Strategien liefern, mit denen Erkrankungen wie Krebs, Alzheimer oder auch Mucoviszidose bekämpft werden können. Die Forschungsarbeit wird heute in der aktuellen Ausgabe von "Nature" veröffentlicht.
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Neues Massenspektrometer an Martin-Luther-Uni
Krebsforschung News
Dienstag, 20. Mai 2008
Die Abteilung Pharmazeutische Chemie und Bioanalytik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat ein innovatives Massenspektrometer in Betrieb genommen. Das Gerät im Wert von 700.000 Euro ist das erste seiner Art in Sachsen-Anhalt. "Wir können damit international in der Proteinanalyse mithalten", sagt Abteilungsleiterin Prof. Dr. Andrea Sinz. Die halleschen Forscher wollen die molekularen Ursachen von Krankheiten wie Diabetes und Krebs verstehen, das neue Gerät soll ihnen dabei eine große Hilfe sein.
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Europaweiter Kampf gegen Krebs
Krebsforschung News
Montag, 19. Mai 2008
Die Arbeitsgruppe Molekulare Onkologie des Biologen Prof. Dr. Achim Krüger vom Institut für Experimentelle Onkologie und Therapieforschung am Klinikum rechts der Isar der TU München beteiligt sich an einem soeben startenden, von der Europäischen Kommission geförderten Projekt. Gemeinsam mit Forschern aus insgesamt acht europäischen Ländern widmen sich die Wissenschaftler der Bekämpfung der tödlichen Ausbreitung von Tumorzellen (Metastasierung). Dabei soll insbesondere die bisher nicht ausreichend beachtete Rolle der "Umgebung" der Tumorzellen, also des noch gesunden Gewebes in der Nachbarschaft des Tumors und in den Zielorganen der Tumormetastasen, erforscht werden.
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Wie Medikamente Tumorzellen töten
Krebsforschung News
Mittwoch, 14. Mai 2008
Eine Vielzahl von Mechanismen wird für die krebsbekämpfende Wirkung des Arzneimittels Doxorubicin verantwortlich gemacht. Hierzu gehört neben einer Schädigung des Erbmaterials die Auslösung des Zelltods von Krebszellen durch eine Art Selbstmordprogramm, das auch als Apoptose bezeichnet wird.
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Immunzellen behindern Bakterien
Krebsforschung News
Mittwoch, 23. April 2008
Bakterien, die eigentlich schwerwiegende Darminfektionen auslösen, werden nach Ansicht von Forschern des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) eines Tages helfen, feste Tumore zu bekämpfen. Der wagemutigen Vision liegt eine spezifische Verhaltensweise der Bakterien zugrunde, die die Wissenschaftler bei Mäusen bereits erfolgreich für eine Krebstherapie nutzen konnten: Die Bakterien wandern aktiv in das Krebsgeschwür ein. Das macht sie zu hervorragenden Fähren für Wirkstoffe und andere Substanzen, die sie direkt in das Zentrum eines Tumors bringen können. Doch was theoretisch einfach erscheint, stellt sich in der Biologie zumeist komplexer dar, als zunächst angenommen.
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Wie Bakterien ihre Wirtszellen beeinflussen
Krebsforschung News
Montag, 21. April 2008
Neisserien und Chlamydien gehören zu den Bakterien, die dem Menschen gefährlich werden können. Die ersteren lösen Krankheiten wie Hirnhautentzündungen und Tripper aus, die anderen sind für Lungenentzündungen, Erblindungen und möglicherweise sogar für Krebs verantwortlich. Mit diesen beiden Bakteriengattungen befasst sich Thomas Rudel (45). Er hat als Nachfolger von Werner Goebel den Lehrstuhl für Mikrobiologie im Biozentrum der Uni Würzburg übernommen.
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Viren als Waffen in der Krebstherapie
Krebsforschung News
Sonntag, 20. April 2008
Die Lebenserwartung von Patienten mit bösartigen Hirntumoren wie den malignen Gliomen beträgt kaum mehr als ein Jahr. Auch die intensive Forschung der vergangenen Jahrzehnte hat die Prognose nicht verbessert. In dem von der Wilhelm Sander-Stiftung geförderten Projekt will die Gruppe um Prof. Dorothee von Laer am Georg-Speyer-Haus in Frankfurt gemeinsam mit PD Dr. Gert Zimmer an der Tierärztlichen Hochschule in Hannover Viren zu Waffen für die Bekämpfung von maligenen Gliomen umrüsten.
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Neues Hochleistungs-Massenspektrometer
Krebsforschung News
Mittwoch, 9. April 2008
Ein neues Hochleistungs-Massenspektrometer für die Proteinanalyse im Wert von mehr als einer Million Euro bekommen die Forscher der Arbeitsgruppe von Dr. Dirk Wolters (Biomolekulare Massenspektrometrie, Lehrstuhl für Analytische Chemie, Prof. Dr. William S. Sheldrick) an der Fakultät für Chemie und Biochemie der Ruhr-Universität vom Bundesforschungsministerium (BMBF). Das sog. Orbitrap-Massenspektrometer kann innerhalb von 24 Stunden mehr als 1.000 Proteine vollautomatisch identifizieren. Auch schwer lösliche Membranproteine, die als Markerproteine bei der Entstehung von Krebs und anderen Krankheiten gelten, kann das Gerät im Gegensatz zu älteren Modellen problemlos erkennen.
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Forschungen zum Thema Tumorstammzellen
Krebsforschung News
Samstag, 5. April 2008
Bisher sprachen Ärzte von "dem" bösartigen Tumor. Die den Tumor bildenden Tumorzellen wurden als uniforme Masse bösartiger Zellen betrachtet. Man nahm an, dass jede Tumorzelle gleich fähig wäre, unbegrenzt zu wachsen. Seit einigen Jahren weiß man, dass diese Vorstellung bei Leukämien, Hirntumoren, Brustkrebs und einer wachsenden Zahl von anderen Krebsarten wohl nicht zutrifft. Hier scheinen einige wenige Zellen, Tumorstammzellen genannt, das Verhalten des gesamten Tumors zu bestimmen. Man glaubt, dass diese Tumorstammzellen abgetötet werden müssen, um solche Tumoren auszumerzen.
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Analytica Forschungspreis für Albert Sickmann
Krebsforschung News
Donnerstag, 3. April 2008
Prof. Dr. Albert Sickmann, Arbeitsgruppenleiter am Rudolf-Virchow-Zentrum der Universität Würzburg erhielt gestern Abend denAnalytica Forschungspreis, der dieses Jahr erstmalig vom Pharmakonzern Roche und der Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie (GBM) vergeben wurde. Das Preisgeld von 50.000 Euro teilt er sich mit dem Heidelberger Forscher Dr.Gerhard Schratt. Auf der Weltfachmesse für Analytik, Labortechnik und Biotechnologie, Analytica, verlieh GBM Präsident Prof. Alfred Wittinghofer in München den Preis.
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Immunzellen gegen Krebs
Krebsforschung News
Dienstag, 1. April 2008
Zur Verbesserung der Behandlung von Krebspatienten braucht es verschiedene Ansätze. Einer davon ist die Immuntherapie. Immunzellen (sogenannte T-Zellen) können einen wirksamen Schutz gegen Tumorzellen aufbauen. In Patienten mit fortschreitender bösartiger Erkrankung ist dieser Schutzmechanismus jedoch ungenügend. Die Arbeitsgruppe am Ludwig Institute für Krebsforschung und an der Universität Lausanne, Schweiz, untersucht jetzt die Gründe, warum menschliche Immunzellen gegen Krebs weniger stark wirksam sind als gegen Viruskrankheiten, wo das Immunsystem effizient gegen Infektionskrankheiten schützen kann.
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Wie Killerzellen auf die richtige Spur kommen
Krebsforschung News
Samstag, 29. März 2008
Wissenschaftler der Universität Bonn haben ein lange ungeklärtes Rätsel des Immunsystems gelüftet. Dr. Sven Burgdorf und Professor Dr. Christian Kurts konnten zusammen mit Kollegen der Universität Frankfurt zeigen, wie Immunantworten gegen Viren und Krebs zustande kommen. Die Forscher hoffen nun auch auf neue Therapien gegen Autoimmunkrankheiten wie Diabetes vom Typ I.
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Über die Entstehung von Metastasen
Krebsforschung News
Freitag, 28. März 2008
"Bisher war der Prozess, wie Krebsmetastasen entstehen, von einer verwirrenden Komplexität. Jetzt sehen wir klarer und können beginnen, diesen Vorgang Stück für Stück zu entwirren." Das sagte Prof. Robert Weinberg vom Whitehead Institut für Biomedizinische Forschung, Cambridge, USA, am Mittwochabend (26. März) bei seinem Festvortrag zur Eröffnung des Internationalen Kongresses über "Invasion und Metastasierung" des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin.
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Neue Ansätze in der Krebstherapie
Krebsforschung News
Montag, 17. März 2008
Auf der Suche nach neuen Krebstherapien stellen speziell die das Tumorwachstum fördernden Gene, im Fachbegriff "Onkogene", einen Schwerpunkt der Forschung dar. Eines dieser Gene, das Onkogen "beta-Catenin", steht jetzt im Mittelpunkt eines Forschungsprojektes des Münsteraner Universitätsklinikums (UKM) bei der Suche nach neuen Wegen in der Krebsbehandlung. Bei der akuten myeloischen Leukämie ("AML") ist dieses Onkogen abnormal reguliert. Daher suchen nun die Forscher der Arbeitsgruppe "Molekulare Hämatologie und Onkologie" des UKM unter der Leitung von Dr. Lara Tickenbrock/Prof. Dr. Carsten Müller-Tidow Wege, diese Funktion des Onkogens in leukämischen Zellen gezielt zu blockieren.
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Schüler gucken Forschern über die Schulter
Krebsforschung News
Donnerstag, 28. Februar 2008
Der Andrang zu den Schülernachmittagen zum Tag der Gesundheitsforschung ist in diesem Jahr noch größer als je zuvor. Oberstufenschülerinnen und -schüler haben dabei Gelegenheit, in kleinen Gruppen die medizinischen Forschungslabore von Universität und Universitätsklinikum zu besuchen und bei eigenen Experimenten die Faszination Wissenschaft zu entdecken.
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