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| 20. Todestag von Dr. Mildred Scheel |
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| Geschrieben von Administrator | |
| Montag, 9. Mai 2005 | |
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Am 13. Mai 1985 starb die Gründerin der Deutschen Krebshilfe, Frau Dr. Mildred Scheel, im Alter von 52 Jahren. "Wir verdanken ihr sehr viel", so die Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, Professor Dr. Dagmar Schipanski. "Krebs ist heute kein Tabu mehr, und die Versorgung krebskranker Menschen hat sich deutlich verbessert." Die Deutsche Krebshilfe finanziert all ihre Aktivitäten ausschließlich aus Spendengeldern. "Die Bürgerinnen und Bürger haben seit den Zeiten von Frau Dr. Scheel großes Vertrauen in die Deutsche Krebshilfe", so die Präsidentin. Eine starke Frau – eine große Idee: Am 25. September 1974 gründete die damalige First Lady, die Gattin des Bundespräsidenten Walter Scheel, die Deutsche Krebshilfe. Es war Mildred Scheel ein Anliegen, den Menschen die Sprachlosigkeit zu nehmen, die sich ausbreitete, sobald es um die Krankheit Krebs ging. Als Ärztin war ihr das Leid krebskranker Menschen sehr bewusst und sie wollte ihnen wirksam helfen. Mildred Scheel engagierte sich mit großem persönlichen Einsatz und schier unglaublicher Energie für die Anliegen krebskranker Menschen. Im Gespräch mit Betroffenen war sie stets eine mitfühlende Zuhörerin, die Rat gab und Hoffnung vermittelte. Zusammen mit ihren ehrenamtlichen Mitstreitern aus Klinik und Forschung setzte sie sich dafür ein, dass Tumorzentren gegründet, Forschungsprojekte angeschoben und die Früherkennung vorangebracht wurden. Die Humanisierung der Behandlung von Krebs-Patienten lag ihr besonders am Herzen. "Denn die Seele des Patienten braucht ebenso viel Hilfe wie sein Körper!", so ihre feste Überzeugung. Schon bald nach Gründung der Deutschen Krebshilfe wurde deutlich, dass sich viele Menschen persönlich für die gute Sache engagieren wollen. Daher gründete sich am 7. November 1977 der Mildred Scheel Kreis als Förderverein der Deutschen Krebshilfe. Dieser Kreis gibt der Deutschen Krebshilfe die dauerhafte und sichere Basis für die Finanzierung wichtiger Projekte. Mitglied kann jeder werden, der die Deutsche Krebshilfe mit einem jährlichen Mindestbeitrag von 50 Euro unterstützen möchte. Beeindruckend war auch ihre Ausdauer und Konsequenz beim Sammeln von Spenden. Mildred Scheel nutzte jede Gelegenheit bei Staatsbesuchen, öffentlichen Auftritten und politischen Veranstaltungen, um für die Deutsche Krebshilfe zu sammeln. Mit großem Erfolg: Bereits in den ersten fünfzehn Monaten nach ihrer Gründung verbuchte die Deutsche Krebshilfe Einnahmen von mehr als 4,6 Millionen Euro. 1984, beim zehnjährigen Bestehen der Organisation, waren es 18,9 Millionen. Im Jahr ihres 30-jährigen Bestehens 2004 nahm die Deutsche Krebshilfe rund 75 Millionen Euro ein. Dieser Erfolg basiert auf dem Engagement vieler Menschen und ist, wie Mildred Scheel es einmal formulierte, "eine der größten Leistungen unserer Mitbürger auf gesundheitspolitischem Gebiet." Mildred Scheel starb am 13. Mai 1985 in Köln an Darmkrebs. Anlässlich des 20. Todestages erinnert die Deutsche Krebshilfe an ihre unvergessene Gründerin. "Gemeinsam sind wir stark im Kampf gegen die heimtückische Krankheit Krebs", so Dagmar Schipanski, die seit dem Jahr 2000 das Präsidentenamt der Deutschen Krebshilfe inne hat. "Wir setzen die Arbeit von Mildred Scheel konsequent fort." Die Deutsche Krebshilfe hat eine Broschüre "Mildred Scheel – Eine Biographie" herausgegeben, die kostenlos in Bonn angefordert oder im Internet unter www.krebshilfe.de im Volltext heruntergeladen werden kann. Informationen über den Mildred Scheel Kreis gibt es unter www.mildred-scheel-kreis.de oder telefonisch unter 0288-72 99 0-93. Info-Kasten: 30 Jahre Deutsche Krebshilfe "Helfen. Forschen. Informieren." – dieses Motto beschreibt die Arbeitsschwerpunkte der Deutschen Krebshilfe. Krebskranke Menschen und ihre Familien bekommen rasch und unbürokratisch Hilfe und Unterstützung. Die Deutsche Krebshilfe fördert die Krebsforschung und den medizinisch/wissenschaftlichen Nachwuchs im Bereich der Onkologie. Sie informiert die Bevölkerung über das Thema Krebs einschließlich der Möglichkeiten, Krebs zu vermeiden und früh zu erkennen. Die Deutsche Krebshilfe finanziert all ihre Aktivitäten aus freiwilligen Zuwendungen der Bevölkerung. Sie erhält keine öffentlichen Mittel. Informationen über die Arbeit und die Projekte der Deutschen Krebshilfe finden Interessierte auch unter www.krebshilfe.de Weitere Informationen erhalten Sie hier. |
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| Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 23. Februar 2006 ) |


















