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Myome der Gebärmutter nicht lebensbedrohlich PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Montag, 16. Mai 2005
Myome der Gebärmutter sind nicht nur die mit Abstand häufigsten gynäkologischen Tumoren, sondern sie gehören auch zu den häufigsten Tumoren des Menschen überhaupt. Nach neuesten Studien haben zwei Drittel aller Frauen ein oder mehrere Myome.
Die Tumoren gehen von der Muskulatur der Gebärmutter aus und sind gutartig. Das heißt, ihre Zellen wachsen nicht infiltrierend in das Umgebungsgewebe hinein und sie bilden auch keine Tochtergeschwülste (Metastasen). Myome sind nicht lebensbedrohend, führen allerdings bei bis zu 20 Prozent der Frauen zu Begleitbeschwerden wie starke Blutungen und Schmerzen. Auch ungewollte Kinderlosigkeit hängt vielfach mit Gebärmuttermyomen zusammen. Wegen der großen Häufigkeit der Myome und der mit ihnen verbundenen Symptome zählen Myomoperationen zu den häufigsten gynäkologischen Eingriffen. Allein in den USA werden aus diesem Grund jährlich 200.000 Hysterektomien (Entfernungen der Gebärmutter) vorgenommen.

Myome sind längst als Gesundheitsproblem erkannt. Entsprechend intensive Anstrengungen werden in der Forschung unternommen, um die Behandlung von Myomen zu verbessern, aber auch um mehr über ihre Entstehungsmechanismen zu erkennen und damit vielleicht langfristig auch eine Prävention betreiben zu können.

 
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 16. Mai 2005 )
 

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