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Behandlung bei wiederkehrenden HNO-Tumoren PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Dienstag, 21. November 2006
Operation gelungen, Tumor entfernt. An diese gute Nachricht schließt sich jedoch nach einiger Zeit manchmal leider auch eine schlechte an: Der Tumor kommt wieder oder hat Metastasen gebildet. Vor diese Situation im Kampf gegen den Krebs werden immer öfter auch HNO-Ärzte gestellt. Zwar können dank verbesserter Therapien Tumoren im Kopf- und Halsbereich heute besser entfernt werden, doch führt dieser Erfolg auch dazu, dass nach der Operation wiederkehrende Krebsgeschwüre oder gestreute Metastasen bekämpft werden müssen.



Mit dieser Entwicklung beschäftigt sich das 11. Jenaer HNO-Onkologie-Symposium zu "Diagnostik und Therapie von Fernmetastasen und Rezidiven", das am 24. und 25. November an der Jenaer Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten stattfindet. "HNO-Ärzte und Mund-, Kiefer-Gesichtschirurgen sehen sich zunehmend mit der Notwendigkeit einer Behandlung von Tumorrezidiven im Kopf-Hals-Bereich und Fernmetastasen dieser Tumoren konfrontiert", erläutert Privatdozent Dr. Sven Koscielny. Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung, die in Zusammenarbeit mit der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie durchgeführt wird, steht daher die Erarbeitung von interdisziplinären Lösungsansätzen für die Diagnostik und Therapie dieser besonderen Probleme.

"Das Auftreten von Rezidiven und Fernmetastasen, für deren Therapie es keine standardisierten Lösungsansätze gibt, stellt für die betreuenden Fach- und Hausärzte eine besondere Situation dar", so Koscielny. "Es ist wichtig, hier mit Blick auf die konkrete Situation individuelle Therapieentscheidung in der Abwägung zwischen Verbesserung des Überlebens, der Linderung von Beschwerden und möglichen Therapiefolgen zu finden." Diese Problematik wird auf der Tagung anhand der Erfahrungen von Experten unterschiedlicher Fachgebiete mit den Kollegen der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie eingeladenen Hausärzten diskutiert.

Weitere Informationen erhalten Sie hier: http://www.uni-jena.de

 
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