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Netzwerk verbessert Behandlung von Krebspatienten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Samstag, 25. August 2007
Die Behandlung von Tumorpatienten erfordert - wie kaum ein anderer Bereich der modernen Medizin - fächerübergreifende Zusammenarbeit. Daher hat sich bereits in den vergangenen Jahren eine enge Kooperation zwischen der Radiologischen Universitätsklinik, der Onkologie am Johanniter-Krankenhaus sowie den niedergelassenen Onkologen in der Region ergeben. Jetzt wird am heutigen Samstag das Zentrum für Interventionelle Onkologie Bonn im Rahmen einer Ärzte-Fortbildung aus der Taufe gehoben.

Die frühere "Baby-Boomer-Generation" kommt in die Jahre - die Zahl der jährlichen Krebs-Neuerkrankungen steigt. Dank der erheblichen Fortschritte in der onkologischen Therapie ist Krebs heute oft kein Todesurteil mehr, sondern wird zu einem chronischen Leiden. "Im Interesse der Betroffenen gilt es zunächst, die Erkrankung zu beherrschen und ein Fortschreiten zu vermeiden. Dieses Ziel muss mit Augenmaß verfolgt werden, um dem Patienten auch ein Leben mit guter Qualität zu ermöglichen", führt Professor Dr. Yon Ko aus, Leiter der Onkologischen Abteilung des Johanniter Krankenhauses in Bonn.

Hierzu trägt ein Zweig der Radiologie bei, der sich in den letzten Jahren entwickelt hat und unter anderem die chemotherapeutische oder operative Behandlung von Krebs-Patienten ergänzen oder manchmal sogar ersetzen kann. In diesem Bereich der "Interventionellen Onkologie" werden der Primärtumor oder seine Metastasen durch die Haut oder über die Blutgefäße gezielt lokal behandelt. "Aufgrund der geringen Nebenwirkungen können solche Behandlungsstrategien als Teil eines onkologischen Behandlungskonzeptes auch fortgeschritten erkrankten Patienten angeboten werden", sagt Professor Dr. Hans Schild, Direktor der Radiologischen Universitätsklinik Bonn.

Weitere Informationen erhalten Sie hier: http://www1.uni-bonn.de/startseite/jsp/index.jsp
 
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