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Signalstörung und Krebs PDF Drucken E-Mail
Montag, 26. Mai 2008
Der Sonderforschungsbereich/Transregio "Ras-dependent pathways in human cancer" (SFB-TR 17) kann fortgeführt werden. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat für die kommenden vier Jahre acht Millionen Euro bewilligt. Der von dem Marburger Zellbiologen Professor Dr. Martin Eilers koordinierte SFB-TR erforscht die Signalweiterleitung in Zellen und ihre Rolle bei Krebserkrankungen.

An dem ortsübergreifenden Sonderforschungsbereich sind Wissenschaftler aus Marburg und Würzburg beteiligt. Sie untersuchen, wie Schlüsseleigenschaften von Tumorzellen, zum Beispiel unkontrollierte Zellvermehrung, programmierter Zelltod oder Chemoresistenz, aus dem Zusammenwirken von gestörten Signalwegen und dem genetischen Status der Zellen hervorgehen.

Der Sonderforschungsbereich wurde 2004 eingerichtet und hat seitdem eine Reihe folgenreicher Ergebnisse erbracht. So konnte die Marburger Arbeitsgruppe um Professor Dr. Andreas Neubauer zeigen, wieso manche Patienten auf das gängige Chemotherapeutikum Cytarabine ansprechen und andere nicht; der Wirkstoff wird bei akuter myeloischer Leukämie eingesetzt. Die Resultate der Wissenschaftler können zur Verbesserung von Therapieprotokollen beitragen. Die Arbeitsgruppe von Professor Dr. Rolf Müller hat wesentliche neue Erkenntnisse zur Blutversorgung von Tumoren erbracht; möglicherweise ergeben sich daraus neue Ansatzpunkte für eine Therapie, welche die Blutversorgung von Tumoren unterbindet.

Weitere Informationen erhalten Sie hier: http://www.imt.uni-marburg.de/tr17/index.php
 

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