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Hoffnung für Patienten mit Hautkrebs PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Tina S.   
Mittwoch, 8. Juli 2009
Das maligne Melanom, auch schwarzer Hautkrebs genannt, ist ein Tumor, dem Ärzte und Wissenschaftler nach wie vor oft machtlos gegenüber stehen. Der Grund: Das Melanom bildet bereits zu einem frühen Zeitpunkt Tochtergeschwülste. Diese Metastasen verbreiten sich im Körper und wachsen in andere Organe ein. Hoffnung für viele Hautkrebs-Patienten bietet jetzt ein neuer nationaler Forschungsverbund der Deutschen Krebshilfe: Mit 2,8 Millionen Euro unterstützt die Organisation Wissenschaftler an bundesweit zwölf universitären Kliniken und Instituten mit dem Ziel, neue Therapien gegen den schwarzen Hautkrebs zu entwickeln. In der aktuellen Ausgabe ihres Magazins berichtet die Deutsche Krebshilfe über die Arbeit dieses neuen wissenschaftlichen Verbundprojektes.

Kein leichter Tag für Marion W.: Heute Morgen hat sie von ihrem Arzt erfahren, dass in ihrem Körper erneut Hautkrebsmetastasen gefunden wurden. Seit vier Jahren kämpft die ehemalige Bibliotheks-Angestellte aus Mainz gegen den Hautkrebs. Mehrmals wurde sie operiert und sie hat schon einige Chemotherapien hinter sich. So wie Marion W. geht es vielen Menschen mit fortgeschrittenem Hautkrebs. Nach wie vor gibt es dann keine wirksame Therapie mehr. In einem nationalen Forschungsverbund entwickeln Wissenschaftler nun neue Therapieverfahren gegen das maligne Melanom. „Wir denken, dass der verstärkte Austausch der beteiligten Arbeitsgruppen durch den Verbund zu einem hohen Gewinn an Informationen, an Ideen und Erkenntnissen führen wird. Durch die enge Vernetzung entstehen Synergieeffekte, die die Experten nutzen können“, erklärt Professor Dr. Anja Boßerhoff, Pathologin am Universitätsklinikum Regensburg. Sie ist Sprecherin des Forschernetzwerkes.

Das Interview mit Anja Boßerhoff sowie weitere Informationen zum Thema Hautkrebs finden Sie in der Ausgabe 2/2009 des „Magazins der Deutschen Krebshilfe“. Hier berichtet die gemeinnützige Organisation zudem über weitere aktuelle Forschungsprojekte, die Aktivitäten ihres Förderkreises – des Mildred Scheel Kreises – sowie über Aktionen und Veranstaltungen zu Gunsten krebskranker Menschen.

Mit dem „Magazin der Deutschen Krebshilfe“ informiert die Organisation regelmäßig über den Einsatz der ihr anvertrauten Spendengelder. Interessierte können die Zeitschrift kostenfrei anfordern bei: Deutsche Krebshilfe, Postfach 14 67, 53004 Bonn.

Abdruck honorarfrei, Beleg erbeten

Weitere Informationen: http://www.krebshilfe.de
 
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 8. Juli 2009 )
 

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