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Wo Frauen geholfen wird - zehnjähriges Bestehen des Interdisziplinären Brustzentrums Greifswald |
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Geschrieben von Tina S.
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Freitag, 20. November 2009 |
Anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Interdisziplinären Brustzentrums (IBZ) Greifswald findet am Mittwoch, dem 25. November 2009 ein Fachsymposium sowie eine Vernissage mit bekannten Künstlern statt (s. Programm). Zur Jubiläumsveranstaltung wird auch die Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Wissenschaft und Kultur im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, Ilka Lochner-Borst, erwartet. Die Vertreter der Medien sind recht herzlich eingeladen.
Weitere fünf Jahre nach der Gründung, im Jahr 2004, wurde das Brustzentrum als erstes in Mecklenburg-Vorpommern von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und der Gesellschaft für Senologie (DGS) zertifiziert. "Das Zentrum hat in der ganzheitlichen Behandlung von Frauen mit Brustkrebs neue Maßstäbe gesetzt", betonte der Direktor der Universitätsfrauenklinik und Vorstandsvorsitzende des Uniklinikums, Prof. Marek Zygmunt. "Alle beteiligten Fachdisziplinen arbeiten bei der Überwindung der Krebserkrankung unter einem Dach zusammen." Jährlich erhalten mehr als 57.000 Frauen in Deutschland und rund 1.000 in Mecklenburg-Vorpommern die Diagnose Brustkrebs. Etwa 25 Prozent, also 250 Fälle davon werden jedes Jahr im IBZ Greifswald, das von PD Dr. Ralf Ohlinger geleitet wird, behandelt. Im Alter zwischen 35 und 55 Jahren ist der Brustkrebs die häufigste Todesursache bei Frauen; jährlich sterben daran insgesamt etwa 18.000 Frauen. Auf dem Symposium wird auch erstmals ein neues Verfahren zur Bestrahlung von Mammakarzinomen schon während der Operation vorgestellt. Noch in diesem Jahr wird die so genannte Intraoperative Strahlentherapie (INTRABEAM) am Greifswalder Uniklinikum eingeführt. Die Uniklinik ist die erste Klinik im Nordosten, die diese innovative Technologie bei vorrangig kleineren Tumoren zur Anwendung bringt und Frauen somit spätere Bestrahlungstermine erspart. Neben der Festveranstaltung lädt die Vernissage "Kunst und Wissenschaft" mit den Künstlern Jorinde Gustavs, Alf Wandenelis, Dr. Erik Riebe, Karin Arndt, Ulrike Peters, Bärbel Zädow, André Kalunga-Peters sowie Eckhard Labs und Jo Harbort zum Gedankenaustausch ein.
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 20. November 2009 )
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