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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Raumforderung an der rechten Lunge unteres Viertel


Medionsf
25.01.2010, 15:36
Hallo Zusammen,

ich war bis jetzt immer eine stille Mitleserin und würde jetzt doch gern auch mal meine Sorgen um meine Mutter loswerden...

Meine Mum ist wegen Rückenschmerzen zum Arzt gegangen, die Schmerzen fingen an der HWS an und zogen sich rechtsseitig runter bis in den Fuß. Der Arzt meinte zurerst dass es der Ischiasnerv sei und gab ihr eine Spritze danach gings dann auch wieder mit den Schmerzen bis die Wirkung wieder weg ging. Sie war dann nochmal bei ihrem Arzt der ihr dann Krankengymnastik und Wärmebehandlung verschrieb. Die Physiotherapeutin meinte dass sich ihre Rippen irgendwie komisch anfühlten (so verhärtet...) ob sie sich die gebrochen hätte... daraufhin ist meine Mum nochmal zum Arzt hat ihm dass erzählt auch mit dem Nachtschweiß. Der hat sie dann abgehört und meinte er findet dass komisch und schickte sie zum Röntgen.
Beim Röntgen ist dann ein Schatten festgestellt worden, die Ärzte meinten sie können nicht genau erkennen was es ist und morgen am Dienstag wird ein Kernspin gemacht.

Ich hab so Angst dass es Lungenkrebs sein könnte.
Passen denn die Symptome überhaupt zu Lungenkrebs?
Die Schmerzen im Rücken und Seitenbereich? Nachtschweiß?
Husten oder so hat sie nicht allerdings ist sie raucherin und hatte letztes Jahr im SOmmer eine krasse Lungenentzündung...

Vielen Dank für eure Antworten.

VG
Sylvia

Pfenny
25.01.2010, 21:42
Liebe Sylvia,

ein Schatten auf der Lunge kann erstmal viel bedeuten:
Es könnte noch von der Lungenentzündung kommen oder eine andere Lungenkrankheit sein, aber natürlich auch ein bösartiger Tumor, was wir nicht hoffen wollen!!!
Wichtig sind jetzt erst mal die Untersuchungen und dann werdet Ihr mehr erfahren. Ich weiss, dass die Warterei an den Nerven zehren, aber ds müsst Ihr nun durch!!! Ich drücke Euch die Daumen, dass es harmlos ist und nicht diese Sch...krankheit!!!


Liebe Grüsse

Martina

Medionsf
26.01.2010, 07:31
Hallo martina,

vielen Dank für deine Antwort.
Nun sitze ich hier in der Arbeit und meine Gedanken kreisen nur um meine Mum...
Um die Mittagszeit haben wir Gewissheit hoffe ich!

lg
sylvia

Medionsf
01.02.2010, 15:31
Hallo,

jetzt weiß ich mehr.
Der Krebs in der Lunge hat schon gestreut und zwar in den Kopf. Laut Ärzte geht die Metastase durch Bestrahlung und Chemo wieder weg. Aber was sind die Nebenwirkungen von der Chemo und Bestrahlung weiß dass jemand? Geht die Metastase wirklich weg???
Der pathologische Befund von der Lunge ist noch nicht da, es hieß nur er sei bösartig aber es wäre kein Bronchialkarzinom. Ich bin verwirrt.

VG
Sylvia

Antiironie
01.02.2010, 18:08
Liebe Sylvia,

es tut mir sehr leid das es deine Mutter auch getroffen hat.

Sicher sind die Nebenwirkungen unterschiedlich, bei meinen Eltern war es so, Mama hat Chemo und Brustbestrahlung gut weggesteckt. Bei Papa ging es erst auch recht gut aber als die Kopfbestrahlungen dazu kamen hat ihn das schon zugesetzt.
Vielleicht ist es positiv das deine Mam nur eine Metastase im Kopf hat. Ich wünsche es ihr.

Alles Gute
Anja

uwe_43
01.02.2010, 19:02
Hallo,

jetzt weiß ich mehr.
Der Krebs in der Lunge hat schon gestreut und zwar in den Kopf. Laut Ärzte geht die Metastase durch Bestrahlung und Chemo wieder weg. Aber was sind die Nebenwirkungen von der Chemo und Bestrahlung weiß dass jemand? Geht die Metastase wirklich weg???
Der pathologische Befund von der Lunge ist noch nicht da, es hieß nur er sei bösartig aber es wäre kein Bronchialkarzinom. Ich bin verwirrt.

VG
Sylvia

Wie kann mann das ohne Biopsie sagen?

jutta50
01.02.2010, 19:23
Liebe Sylvia,
da kann ich Uwe nur Recht geben.
Sehr seltsam, dass alles ohne Biopsie sagen können zu wollen.

Liebe grüße
Jutta

Medionsf
02.02.2010, 08:06
Laut den Ärzten haben sie feststellen können nach der bronchiosskopie dass das Ding in der Lunge nicht mit den bronchien etc verwachsen ist....heute kommt der pathologische Befund dann wissen wir mehr!

kann mir den jemand an hand eines Beispiels sagen was für Nebenwirkungen die Kopfbestrahlung hat???

VG
Sylvia

-2asti5-
02.02.2010, 09:28
Hallo Sylvia!

Kann nur von meinem Papa reden! Der hatte eine Ganzkopfbestrahlung und ihm gings recht gut dabei! Außer starke Müdigkeit hatte mein Papa keine Nebenwirkung! Ach das ich nicht lüge die Haare haben sich auch verabschiedet aber sonst nichts!
Wünsche euch viel Erfolg und Kraft!

lg,asti

uwe_43
02.02.2010, 12:29
Laut den Ärzten haben sie feststellen können nach der bronchiosskopie dass das Ding in der Lunge nicht mit den bronchien etc verwachsen ist....heute kommt der pathologische Befund dann wissen wir mehr!

kann mir den jemand an hand eines Beispiels sagen was für Nebenwirkungen die Kopfbestrahlung hat???

VG
Sylvia

Mir weiterhin voellig unklar, wie mann aufgrund dessen auf die Art des Tumors schliessen kann. Was fuer Diagnostische Massnahmen wurden denn bisher unternommen. Soweit ich das bisher verstanden habe eine Bronchoskopie(Mit Gewebeenthame(Wie das wenn der Tumor dort ja nicht sei??? eine CT von Kopf?, Thorax, Skelett?) Verstehe das ganze irgendwie nicht. Wie lange hat es von den Symptomen(Nur Rueckwenschmerzen??) bis zur Diagnose Krbes gedauert??
Sag mal ein bisschen mehr genaueres, dann klann mann vielleicht auch geziehlter Antworten.)
Lieben Gruss
Uwe

Medionsf
02.02.2010, 12:50
Hallo Uwe,

es begann alles mit Rückenschmerzen die nicht weggehen wollten, dass ist jetzt ca 3wochen her. Sie bekam dann aufgrund der Rückenschmerzen Krankengymnastik, diese widerum meinte mit den Rippen würde irgendwas nicht stimmen. Danach ging meine Mum wieder zum Arzt erzählte ihm das und er machte ein Röntgenbild darauf war dann eben dieser Schatten zu sehen. Aufgrund des Schatten wurde sie dann zum CT geschickt dass war letzte Woche Montag am Dienstag mußte sie dann schon ins krankenhaus wegen Verdacht auf karzinom in der Lunge.

Im Krankenhaus wurde bis jetzt eine Bronchioskopie wo Gewebsfetzen entnommen wurden, der pathologische Befund sollte heute kommen. dann haben sie ein CT von bauch und kopf gemacht, war nix zu sehen. Dann haben sie ein knochensyntigramm gemacht wo dann eben dass im Kopf festgestellt wurde. Daraufhin wurde ein MRT gemacht um festzustellen was dass ist und es kam raus dass es eine Metastase ist die anscheinend laut Ärzte therapiebar ist mit Bestrahlung und chemo.

Die Ärzte machen heute auch noch ein kernspinaufnahme vom Rücken und Nacken weil sie sich die schmerzen im rücken nicht erklären können da sie ja sonst keine metastasen gefunden haben außer die eine im kopf.

Ich versteh dass alles nicht warum haben die keine richtige biopsie der lunge gemacht......ich hab angst dass ich meine mum verliere:weinen:

VG
Sylvia

uwe_43
02.02.2010, 12:58
So wie ich das sehe ist nachdem was Du sagst noch nicht gesichert, dass es ein boesartiger Krebs ist. Warte erstmal die Befunde ab sonst machst Du Dich verueckt.
lieben gruss uwe

Medionsf
02.02.2010, 13:05
und was ist mit dieser Metastase im kopf??? die macht mich verrückt:-(
oder ist es vielleicht gar keine metastaste sondern gleich ein gehrintumor dann ist die lebenserwartung gleich noch viel geringer:(

paula2007
02.02.2010, 13:27
hallo medionsf,

bitte mach dich nicht verrückt! du musst erstmal die kompletten untersuchungsergebnisse abwarten. ich weiss, diese warterei macht einen wahnsinnig, aber leider braucht jede untersuchung seine zeit und bis dahin kann man nur spekulieren-aber das bringt auch keinem was! so schwer es auch fällt, du musst dich in geduld üben. und das wird dir in zukunft noch oft so ergehen, falls es ein bösartiger tumor ist.

ich wünsche euch für die kommende zeit viel kraft und alles liebe!

nicole

uwe_43
02.02.2010, 15:57
Das das im Hirn ein Primaerer Tumor ist, schein wohl eher unwarscheinlich, da der selten in die Lunge streut(wohl eher umgekehrt). Also ein Lungentumor wuerde eher in das Gehirn streuen.

Aber wie Anderen auch schon alle gesagt haben erstmal muss die Diagnose ueberhaupt feststehen.

Bisher kann es doch wirklich alles Moegliche zu sein.
Sollten die Aussagen, so getroffen worden sein, wie Du schreibst und aufgrund der von Dir bisher mitgeteilen Untersuchungen, waere meine erste Uberlegung ob ich nicht mal ganz schnell eine Zweitmeinung versuche zu bekommen.

Denn bisher hast Du doch keine Befunde oder??? Wichtig ist auch zum jetztigen Zeitpunkt(also unabhaengig ob nun Tumor oder nicht alle Unterlagen(Berichte, Befunde, CD' s vom Ct, MRT ect) aushaendigen lassen!!!)

Das ist das A und O, dann weisst Du erstens was nun wirklich los ist und kannst Dir gegebenenfalls auch schnnell eine Zweite Meinung einholen.
Lieben Gruss

uwe

Medionsf
04.02.2010, 13:18
Hallo,

die Ärzte haben jetzt nochmal ein Biopsie gemacht am Freitag kommt dass Ergebnis. Meine Schwägerin ist Arzthelferin beim hausarzt meiner Mum und über ihn weiß sie dass die Ärzte einen bösartigen Tumor in der Lunge zu 90% vermuten aber sie wären positiv gestimmt.....
Hier im Forum habe ich gelesen sobald der Tumor gestreut hat und dass wäre ja bei meiner Mum der Fall ist es T4 und man wird nur palliativ behandelt.

Warum kann man den Tumor nicht einfach operieren auch wenn er schon gestreut hat???? Das versteh ich nicht so ganz.

Ansonsten gehts ihr jetzt noch gut, sie ist halt voller Hoffnung dass wieder alles gut wird und ich mach mir gedanken darüber wie sie es verkraften wird wenn dass Ergebnis da ist und die Ärzte ihr dann sagen wir können sie nur noch palliativ behandeln und nicht auf Heilung:-(.

lg
sylvia

piper
04.02.2010, 20:44
Warum kann man den Tumor nicht einfach operieren auch wenn er schon gestreut hat???? Das versteh ich nicht so ganz.

sylvia

jede Metastase (Streuherd) ist wie ein kleiner eigenstaendiger Tumor fuer sich ... er ist dadurch entstanden, dass die Tumorzellen in ein Gefaess (Blut oder Lymphgefaess) eingebrochen ist und dort verschleppt wurde in ein anderes Organ ...

wenn man den Haupttumor entfernt durch Operation, bleiben immer noch die Metastasen, die einerseits von sich selber aus wachsen bzw. selber wieder als Streupunkte fuer weitere Herde gelten ...

Im Endeffekt operiert man den Patienten unnoetig, da die Metastasen bleiben bzw. sich weiter neue Metas bilden

dass ist leider das grosse Problem beim metastasierten LK

Medionsf
05.02.2010, 08:21
hallo,

gestern habe ich durch meine Schwägerin die mit dem Professor Dr. Gabriel gesprochen hat, dass sie wahrscheinlich doch operieren wollen!!
Ich versteh dass ganze nicht - muß da mal genauer nachfragen.

Vielen dank Piper für die Antwort.

Heute bekommen wir dass pathologische Ergebnis - ich hab angst!

lg
sylvia

Medionsf
09.02.2010, 14:44
Hallo Zusammen,

bei meiner Mum ist jetzt rausgekommen, dass sie ein großzelliges Bronchialkarzinom hat. Ob dass im Gehirn jetzt eine Metastase ist oder ein Glioblastom wissen sie noch nicht dafür muß sie nochmal ins Krankenhaus um dies abzuklären.....:(

Kann mir jemand was zu diesem Großzelligen bronchialkarzinom sagen?

lg
sylvia

paula2007
09.02.2010, 15:40
hallo sylvia,

wurde euch gesagt, dass es sich um ein grosszelliges bc handelt? oder haben sie gesagt, dass es ein nichtkleinzelliges bc ist? da gibt es nämlich unterschiede. ein plattenepithel ist nämlich auch ein nichtkleinzeller, das hatte mein papa. grundsätzlich ist es aber wohl so, dass die kleinzeller schneller wachsen und schneller metastasen bilden, aber gut auf chemo anspringen. die nichtkleinzeller wachsen weniger schnell und bilden nicht so schnell und wohl auch seltener metastasen. bei meinem papa haben sie das plattenepithelcarcinom operieren können, danach gab es dann chemo.

ich wünsche euch alles, alles gute im kampf gegen diese krankheit und schicke euch ein dickes kraftpaket!

lg, nicole

Medionsf
09.02.2010, 15:56
Hallo paula,

sie haben zu uns gesagt dass es ein großzelliges Bronchialkarzinom ist und dass sie wegen dem Ding im Gehirn nochmal rein muß zur genauen untersuchung. Mehr weiß ich jetzt leider auch nicht:-(.....
Heute abend ist die Tumorkonferenz in Erding und dann werden wir vielleicht mehr wissen morgen oder dann am Donnerstag.

paula2007
09.02.2010, 16:11
hallo sylvia,

ich fragte nur, weil ich meine gelesen zu haben, dass die grosszelligen bc`s wohl sehr selten sein sollen.

dann warten wir mal ab, was die tumorkonferenz und die weiteren untersuchungen des kopfes ergeben. da ist mal wieder deine geduld gefordert...aber dann wird hoffentlich bald mit der entsprechenden therapie begonnen!

ich drücke euch ganz fest die daumen und schicke dir ein riesenpaket- gefüllt mit geduld und kraft!

glg, nicole

Medionsf
15.02.2010, 07:26
Guten Morgen,

bei meiner Mum werden nur noch Lebensverlängerte Maßnahmen gemacht. Der großzeller in der Lunge sitzt anscheinend ungünstig und kann nicht operiert werden. Morgen um 9.30Uhr bekommt sie ihre erste Chemo, einmal in der Woche. NÄchsten Dienstag dann die nächste und dann ist eine woche Pause, dann wieder Chemo insgesamt 9Zyklen also 9Wochen.....!
Wegen dem Ding im Kopf vermuten sie dass es sich um eine Metastase handelt und die müßte mit der Chemo weggehen laut Ärzte......
Am Mitwoch muß sie dann noch zum Neurologen weil sie eben nicht mehr richtig gehen kann die gesamte rechte Seite tut ihr schon seit Wochen weh und keiner weiß warum.......

Wie lange lebt man denn mit einem Großzeller????

VG
Sylvia

bineblocksberg
15.02.2010, 09:05
Guten Morgen liebe Sylvia,
ich habe gerade Deine Geschichte gelesen und ich weiss wie es Dir geht. Bei mir als Angehörige ist es so ähnlich wir wissen das seit 6 Wochen. Bei meinem Freund wurde ebenfalls ein inoperables Adenocarcinom der Lunge Stadium IV diagnostiziert mit einer kleinen Metastase im Gehirn. Die Ärzte sagten uns, dass diese nicht mit der Chemo weggeht, sondern separat bestrahlt werden muss. Im Moment wird sie noch mit Cortison in Schach gehalten, da Chemo und Bestrahlung gemeinsam nicht so gerne gemacht wird.
Und ich rate Dir dringendst Dir keine Prognosen bezüglich der Lebenserwartung geben zu lassen. Man kann keine geben und man macht sich auch nur selbst verrückt. Ich habe in den ersten 3 Wochen 4 verschiedene Prognosen von verschiedenen Ärzten gehört, die gingen von 14 Tagen bis 1 1/2 Jahren, dazwischen immer mal, wir wissen nicht ob er das Krankenhaus noch verlässt. Ich habe dann irgendwann gesagt, ich will davon nichts mehr wissen.
Holt Euch bitte noch eine Zweitmeinung ein, Wichtig ist für Deine Mama jetzt, dass Du für sie da bist und sie unterstützt. Übernehme Gespräche mit Ärzten und Therapeuten, sei einfach nur da. Ich habe alle Befunde auch hier zuhause, ich habe z. B. viele verschiedene Kliniken angeschrieben oder angerufen, wir waren im Ruhrgebiet wegen einer Zweitmeinung.
Wenn mein Freund nicht gerade im Krankenhaus liegt wegen schlechter Blutwerte aufgrund der Chemo macht er noch alternativ dazu Hyperthermie und Ozontherapie. Es scheint ihm gut zu tun.
Fühl Dich mal lieb gedrückt.

In München gibts doch eine Klinik die die Cyber-Knife Methode anwendet. Vielleicht wäre das eine Option für die Metastase im Gehirn. Google doch mal.

LG Bine

Medionsf
15.02.2010, 09:43
Hallo Bine,

es tut mir leid dass es deinen Freund getroffen hat sowas ist wirklich schlimm man fühlt sich leer und kann es einfach nicht fassen:-(.

So wie es ausschaut wollen meine Eltern keine Zweitmeinung einholen...keine ahnung warum! Meine Schwägerin die Arzthelferin ist hat jetzt am Freitag im Krankenhaus angerufen und darum gebeten die Unterlagen an den behandelten Onkologen zu schicken mal schaun wie lange dass dauert.
Ich selber habe dass Gefühl dass keiner wahr haben möchte dass es evtl sein kann dass meine Mum Weihnachten schon nicht mehr da sein könnte alle reden davon dass sie noch Jahre bei uns bleibt......ich versteh dass ganze einfach nicht auch wenn ich zu meiner Schwägerin sage dass die Metastase im Hirn von der Chemo nicht weggeht hat sie nur gemeint die Ärzte werden dass schon wissen - ich weiß echt nicht mehr weiter!

Auch dass mit der Chemo finde ich komisch sie bekommt jetzt morgen am Dienstag eine Chemo die dauert 30min dann ist sie für die Woche fertig, erst nächste Woche Dienstag bekommt sie dann die nächste Chemo dann ist eine woche pause. Das ganze widerholt sich dann 9mal - ich dachte immer eine Chemo bekommt man z.b eine woche lang durchgehend und dann ist pause!!!

bei meiner Mum wurde dann auch noch festgestellt dass sie an Herzrythmusstörungen und Vorhofflimmern leidet:-((. AUch kriegt sie schlecht luft - warum?? kommt dass vom Herz???

lg
sylvia

P.s ich schicke dir liebe Bine ein großes Kraftpaket dass können wir jetzt brauchen

bineblocksberg
15.02.2010, 10:06
Ach Sylvia, ja so ein Kraftpaket kann man wirklich gut brauchen. Zur Chemo kann ich so noch gar nicht viel sagen, mein Freund hat seine erste auch im Krankenhaus bekommen 3 Tage lang, dann sollte es im Rhythmus von 3 Wochen weitergehen, dann aber ambulant die läuft dann nur ein paar Stunden. Chemo läuft immer in Zyklen ab, damit der Körper die ganzen Schadestoffe zwischendurch wieder abbauen kann. Bei meinem Freund wird sich das ganze wohl verschieben, da er 10 Tage nach der ersten Chemo so schlechte Blutwerte hatte, so dass er Transfusionen bekommen musste und jetzt zu den Blutwerten auch noch mal wieder eine Lungenentzündung hat :-(. Die Luftnot könnte auch von dem Tumor kommen, damit haben alle die an dieser schlimmen Krankheit leiden zu tun. Für Zuhause wäre da sicherlich ein Sauerstoffgerät hilfreich, frag im Krankenhaus nach, der soziale Dienst dort kümmert sich darum. 'Vielleicht lässt Deine Mama sich doch noch davon überzeugen eine Zweitmeinung einzuholen. Lass sie erstmal jetzt die Chemo machen und unterstütze sie so gut du kannst. Und wenn sie dann doch keine zweite Meinung will, dann respektiere das. Wichtig ist dass sie gegen diese schlimme Krankheit ankämpft und sich jetzt nicht aufgibt.
Ganz lieben Drücker und auch Dir ein megariesiges Kraftpaket.
Bine

Medionsf
15.02.2010, 10:15
wie alt ist denn dein Freund?
meine Mum ist 66Jahre. Was mich am meisten belastet ist dass sie wahrscheinlich nicht mehr mitbekommen wird wenn ich mal heirate und Kinder kriege:(:(:(:( das macht mich richtig fertig!
Ich ziehe zwar diese jahr mit meinem Freund zusammen aber mit Heiraten und Kinder kriegen wird sich nicht so schnell was ergeben erst muß ich ja schauen wie dass mit meinen Freund wird.

Ich finds erschreckend wie viele Leute ich kenne die Krebs haben dass sind mindestens 15Personen die ich mehr oder weniger gut kenne. Auch habe ich zwei Freundinnen deren beider Eltern an Krebs unheilbar erkrankt sind. Von meiner besten Freundin deren Schwester hatte Lymphdrüsenkrebs ist jetzt in remission (ich glaub im 2jahr und ihr gehts gut).

Ich hab dass Gefühl dass uns die Welt vergiften möchte so ganz langsam die menschen ausrotten...........

Ich wünsche dir und deinen Freund alles gute und dass es bald wieder weiter gehen wird mit der Chemo und dein Freund es schafft dieses Monster vielleicht doch zu besiegen - wie sagt man so schön verliere nie die HOFFNUNG!!

lg
sylvia

bineblocksberg
15.02.2010, 10:17
Er ist 52, wir geben nicht auf. Und das solltet Ihr auch nicht.
Drücker
Bine

paula2007
15.02.2010, 10:18
hallo sylvia,

mein papa war auch dagegen eine zweitmeinung einzuholen. er wollte die wenige zeit die ihm seiner meinung nach blieb nicht bei noch mehr ärzten verplempern, welche ihm letztendlich doch eh das gleiche sagen...das war seine meinung und wir haben sie aktzeptiert. wieviel zeit deiner mama noch bleibt weiss keiner. es ist gut wenn du realistisch bist und dir nichts vormachst. sicherlich ist ihre lebenserwartung begrenzt, aber wenn du ständig nur daran denkst, dass sie vielleicht weihnachten nicht mehr lebt wirst du verrückt! versuch einfach die momente mehr zu geniessen. der kampf lohnt sich- für jeden tag, den man dadurch gewinnt. mein papa hatte auch mehrere chemo-zyklen, aber auch immer nur einmal die woche.
ich schicke dir ein nachschub-kraftpaket und drücke euch die daumen! lg, nicole

Medionsf
15.02.2010, 13:06
hallo paula,

wie hat denn dein Papa die Chemo vertragen? Was für eine bekam er denn ich weiß nur dass das Mittel mit N anfängt.....und sie gut verträglich sein soll!

wir geben den Kampf nicht auf sondern wir bekämpfen dass Ungetüm:)

lg
sylvia

Antiironie
15.02.2010, 17:46
Hallo Sylvia,

ich glaube die Chemogaben sind oft unterschiedlich. Meine Mama hatte im 3 Wochen Takt je 3 Tage und mein Vater nur 2 Tage (zuerst weil er ziemlich angeschlagen war). Auch meine Eltern haben beide keine Zweitmeinung eingeholt. Sie fühlten sich im hiesigen K´haus gut aufgehoben und haben das was ihnen gesagt wurde so hingenommen. Allerdings haben wir alle Unterlagen selber zuhause und auch alle CT´s. Wir haben uns dann auch viel selber informiert. Details wollten beide nicht wissen, und ich glaube das ist auch ein Selbstschutz, denn wenn einem jemand sagt man wird nur noch lebensverlängernd behandelt muss man sich ja auch damit auseinandersetzen. Ich denke die Betroffenen wissen schon wie es um sie steht möchten das aber nicht zum Thema machen und Angehörige wissen oft auch nicht damit umzugehen und nehmen diese Haltung dankbar an. Lese ich hier so auch immer wieder. Wenn deine Mama reden will, wird sie es irgendwann tun.

Alles Gute für Euch
Anja

paula2007
16.02.2010, 10:17
hallo sylvia,

also wie die chemo hieß kann ich garnicht mehr sagen. die 1. hat er damals nach der op bekommen und dann nochmal später eine. mein papa hat die chemo beide male ziemlich gut vertragen. gelegentlich war ihm mal übel, aber ansonsten hatte er eigentlich keine nebenwirkungen.

lg, nicole

bineblocksberg
16.02.2010, 18:05
Hallo Sylvia,

wie war der Tag heute ? Wie gehts Deiner Mama nach der ersten Chemo?
Ganz liebe Grüsse und Drücker
Bine

Medionsf
18.02.2010, 08:12
Hallo,

meiner Mum gings nach der Chemogabe eigentlich ganz gut...kurz danach hatte sie ziemliche Atemprobleme aber dass war gleich wieder weg und am nachmittag bekam sie durchfall war aber auch schnell wieder behoben. Nur ist ihr immer wieder mal etwas übel und dass essen schmeckt ihr gar nicht mehr aber das war vor der chemo auch schon so.....
Was mich einfach beunruhigt sind diese Atemprobleme wenn sie dann da sitzt und nach atem ringt boah des is so schlimm:(.
Am Mitwoch waren sie beim Neurologen weil sie Lähmungserscheinungen im rechten Bein hat und keiner kann sich erklären woher dass kommt.......ich hab die Vermutung dass das durch die Metastase im Kopf kommen kann die liegt nämlich auf der linken Seite....

Wie gehts euch??

Lg
sylvia

bineblocksberg
18.02.2010, 09:08
Guten Morgen Sylvia,
das mit der Übelkeit und Essen schmeckt nicht kenn ich von meinem Freund. Er hat in dieser Zeit viel Fresubin zu sich genommen, das ist eine hochkalorische Zusatznahrung, sieht ein wenig aus wie Trinkjoghurt. Zusätzlich wurde er auch noch intravenös ernährt.
Von einem Tag auf den anderen war die Übelkeit und das nicht schmecken weg. So etwa 10 Tage nach der Chemo. Er isst mittlerweile ganz normal nimmt aber noch das Fresubin zusätzlich, denn er nimmt trotz allem nicht zu.
An die Atemprobleme wirst Du Dich gewöhnen müssen, mal ist es besser mal schlechter. Seit mein Freund auch zuhause Sauerstoff bekommt ist es besser geworden auch die Hustenanfälle sind etwas besser. Zusätzlich hat er im Krankenhaus ein Pflaster bekommen, Fentanyl 50, das wird offensichtlich auch gerne bei Kurzatmigkeit eingesetzt. Hatte dazu auch hier vor einigen Tagen angefragt und einige logische Antworten erhalten.Schau mal nach "Morphium bei Kurzatmigkeit" hiess das glaub ich.
Mein Freund ist gestern rausgekommen, morgen gehts wieder zum Onkologen mal sehn wies weitergeht.
Denke an Euch und drück Dich mal.
lg Bine

Medionsf
23.02.2010, 07:29
Hallo,

hab mich länger nicht gemeldet hatte ziemlichen Streß in der Arbeit:-(.

Ich habe jetzt die genaue Diagnose von meiner Mum bekommen:

Adeno-Carcinom möglicherweise auch ein großzelliges undifferenziertes Carcinom
Was ist denn da der Unterschied - kann mir dass jemand erklären????

Meine Mum hat auch noch eine cerebrale Metastase 2cm Gyrus präzentralis rechts im Bericht stand auch noch drinnen dass die Ärzte evtl auch ein Glioblastom vermuten aber durch das Bronchialcarcinom dies ausschließen.
Eine Metastase von 2cm im KOpfbereich ist ziemlich groß oder der Tumor in der lunge ist 2x2x1,5 cm.

@ bine:

wie gehts deinem Freund?

lg
sylvia

Hundi
23.02.2010, 09:46
Hallo Silvia habe gerade deinen Bericht gelesen, erst es tut mir sehr leid für euch aber die Hoffnung darf man nicht aufgeben. Ich habe selber eine Klinik verlasen weil ich micht nicht sehr gut aufgeboben gefühlt habe, ich bin 44 und habe einen adeno t4 n2 m0 ich weis das eine Chemo eigendlich nicht im Gehirn wirkt wegen der Bluthirnschranke rufe doch mal in Heidelberg an da ist eine Beratungsstelle wo man Fachmäninsche Auskunft bekommt. Ich habe 08 Chemo mit Bestrahlung bekommen seid ende 08 keine Behandlung mehr ( kein op)und ich lebe noch, habe natülich auch einschränkungen aber damit lernt man umzugehen. Schaue mal in dem Forum Selbsthilfegruppe Lungenkrebs nach unter Krankenberichte ( da ist eine Roswita die vor 10 Jahren lungenkrebs mit 1 Hirnmeta hatte,der geht es heute gut ) lese selber, jeder Mensch ist verschieden aber kämpfen sollte man es lohnt sich , ich hoffe ich konnte dir etwas helfen Bete für euch Lg Conny

paula2007
23.02.2010, 10:31
hallo sylvia,

möchte dir nur ganz liebe grüße und ein päckchen kraft dalassen!

lg, nicole;)

Medionsf
23.02.2010, 10:52
Hallo Paula,

vielen Dank für die grüße und dass Kraftpacket:-).
Noch gehts meiner Mum ganz gut, dass einzige was sie stört ist ihr Fuß der rechte, der hat leider Lähmungserscheinungen und keiner weiß woher dass kommt......! Das schränkt schon sehr ein.

Hallo Hundi,

ja ein bißchen Hoffnungsschimmer gab der text schon,nur is meine Mum schon 65 und da wird anscheinend nicht mehr viel getan denn sie is ja rentnerin die braucht man ja nicht mehr.......

lg
sylvia

bineblocksberg
23.02.2010, 22:09
Hallo Sylvia,
diese Lähmungserscheinungen könnten durch die Metastase im Gehirn verursacht werden. Das haben wir nämlich heute in der Strahlenklinik in Bonn zu hören bekommen. Mein Freund wird dort jetzt 15 Bestrahlungen bekommen, allerdings an der Lunge. Man erhofft sich damit, dass die sich dann entfaltet und er besser Luft bekommt. Wie gross die Hirnmetastase ist wird in der nächsten Woche per MRT festgestellt, vor 6 Wochen war sie "nur" 4 mm. Im Moment verursacht sie meinem Freund noch keine Beschwerden, wie z. B. Lähmungserscheinungen.
Eine Chemo, wie er sie hatte vor 4 Wochen, kann nicht mehr gemacht werden, da er die wegen der Nebenwirkungen wahrscheinlich nicht überleben würde. Es wird nur noch eine Erhaltungstherapie mit Avastin gemacht, jedenfalls im Moment. Vielleicht kann man noch eine Chemo versuchen wenn sich sein Allgemeinzustand bessert.
Auch der Arzt heute sagte, wir sollen niemals die Hoffnung aufgeben und wenn ich das dann lese von Roswitha dann muss man kämpfen und hoffen.
Ganz dicken Knuddler für Dich
Bine

Medionsf
24.02.2010, 08:23
Hallo Bine,

hab mir grad mal deine "Geschichte" durchgelesen dass ist ja wahnsinn was du schon alles mitmachen mußtest, da kommt wohl noch einiges auf mich, meine mum und meine Familie zu - puh!

Das mit der Lähmunserscheinung im rechten Fuß denke ich eben auch dass das von der Metastase im Hirn kommt aber da wird rein gar nix gemacht, dass verstehe ich nicht. Laut meiner Schwägerin und meiner Mum wollen sie erstmal die Chemo abwarten ob die was bringt, doch ich hab hier gelesen dass Chemo ja nicht anschlägt im Hirn!!!!!! Ansonsten gehts ihr nämlich gut, sie leidet unter Appetittlosigkeit und ab und zu ist ihr ein bißchen schlecht und müde ist immer wieder mal aber dass wars dann und wenn dass mit dem scheiß Fuß nicht wäre würde sie jeden Tag rausgehen aber sie hat angst zu stürzen - dass ist echt zum Mäuse melken.....

Ich drücke dir und deinem Freund alle Daumen die ich habe dass die Bestrahlung nun erfolg bringt. Ich kann dir noch einen Hoffnungsschimmer geben, ein Nachbar von uns der ist 82 hatte Lungenkrebs auch mit metas und der ist jetzt nach chemo + bestrahlung weg:-)))).

Wir schaffen dass und besiegen dass MONSTER!

lg
sylvia

Michael Wilhelm
24.02.2010, 08:37
Guten Morgen Sylvia

ich hatte genau die gleichen Probleme mit einer Metastase. Als sich die Ausfallerscheinungen einstellten, bekam ich sofort Kortison. Nach 1 bis 2 Tagen waren die Schwellungen abgeklungen und das Leben normalisierte sich wieder.

Michael

bineblocksberg
24.02.2010, 12:03
Guten Morgen,

ja genau, Cortison hat mein Freund direkt bekommen damit sich keine Ödeme bilden um die Metastase, solange sie nicht behandelt wird. Du solltest vielleicht mal die behandelnden Ärzte darauf ansprechen.
Übelkeit und Appetitlosigkeit ist wohl eine der Nebenwirkungen der Chemo. Wichtig ist das sie auch viel trinkt. Versuchts mal mit Astronautenkosten damit sie wenigstens nicht noch abnimmt. Wir haben Fresubin hier zuhause, das hat mein Freund auch während der Chemo genommen, da er ebenfalls unter Appetitloskeit und Übelkeit litt. Im Krankenhaus nachfragen ob sie son Fläschchen oder zwei zusätzlich am Tag bekommen kann von dem Fresubin oder was die da haben.
Wir schaffen das. Man muss nur immer das Ziel vor Augen behalten.

Knuddler
Bine

Medionsf
03.03.2010, 09:02
Hallo,

ich hab jetzt länger nix von mir hören lassen....
Meiner Mum gehts den umständen entsprechend eigentlich ganz gut, die zweite Chemo hatte aber doch härter angeschlagen und ihr war dann schlecht und hat sich übergeben dass war aber am nächsten Tag wieder weg. Wegen den Wassereinlagerungen bekommt sie jetzt Tabletten die sie frühs und mittags einnehmen muß.
Was meiner Mum am meisten zu schaffen macht ist dass mit ihrem Fuß der hat Lähmungserscheinungen, der Neurologe meint dass dies nicht von der metastase im Kopf kommt sondern dass im Krankenhaus was übersehen worden ist. Jetzt ist sie heute früh nochmal beim Radiologen um ein CT zu machen. Hoffentlich kommt da was raus und die Ärzte können ihr helfen damit sie wieder normal gehen kann.
Meine Mum ist Raucherin, zu uns hatte sie gesagt sie raucht nicht mehr. Als sie dass erste mal erwischt hat, hat sie mir unter Tränen versprochen nicht mehr zu Rauchen. Ich habe ihr so nicotinPflaster besorgt. Sie hat sie bis jetzt nicht benutzt und sie raucht weiterhin und lügt uns weiterhin an dass sie nicht raucht obwohl ich sie gestern abend in der küche stehen sehen habe mit einer Kippe - ich bin so sauer auf sie. Hab sie nicht darauf angesprochen irgendwie habe ich dass Gefühl dass es eh nix bringt.....

@bine:
wie gehts dir denn und deinem Freund? hab schon gelesen von deinem Arbeitgeber und ich würde auf gar keinen fall kündigen bzw kündigen lassen. Habt ihr einen Betriebsrat? Wende dich zur Not an ihn die helfen dir. Mit den zweiten Haushalt würde ich schaun ob ihr eine Pflegestufe bekommt und evtl auch eine haushaltshilfe die dich etwas entlastet.

Ich schicke dir ein riesiges Kraftpaket und wir geben nicht auf wir kämpfen:-).

einen ganz dicken Knuddler zurück
glg
Sylvia

Medionsf
03.03.2010, 14:55
der befund beim Radiologen war dass sie eine Metastase im Rücken hat:-( und der sei für die Lähmungserscheinung verantwortlich! Ich möchte nicht wissen wieviele metastasen sie noch im Körper hat denn diese PET untersuchung wurde nicht gemacht da sie ja jetzt eh Chemo bekommt und dass nix bringen würde laut Arzt.......
Was kommt da noch auf mich zu? Kann mir das jemand sagen........

VG
Sylvia

Antiironie
03.03.2010, 18:54
Liebe Silvia,

meine Eltern haben auch beide geraucht, Papa trotz Diagnose weiter und Mama ist wahrscheinlich (vielleicht hat sie auch nie aufgehört?) wieder angefangen als Papa starb. Und das trotz Lungenkrebs.

Sie ist alt genug um das selber zu entscheiden. Soll sie sich jetzt mit einer Raucherentwöhnung quälen?

Sei mir nicht böse,
lg Anja

bineblocksberg
03.03.2010, 20:50
Och menno Sylvia, das tut mir echt so leid. Was da jetzt auf Dich zukommt kann ich Dir leider auch nicht sagen. Bei uns wurden bisher noch keine Metasen an den knochen oder im Rücken diagnostiziert. Mein Freund liegt wieder im Krankenhaus, dieses Mal aber freiwillig, der behandelnde Arzt hat ihm zu einer Bluttransfusion geraten, dann bekäme er besser Luft. Heute war die 4. Bestrahlung, die verträgt er eigentlich recht gut, bis auf das er wieder diesen widerlichen Husten hat aber dieses Mal eben mit seeeeeeeehr viel Schleimauswurf. Der Arzt meinte das wäre gut. Heute Abend wurde im Krankenhaus auch nochmal ein MRT vom Kopf gemacht wegen der Hirnmetastase. Ich hoffe sie ist nicht gewachsen.
Bescheid von der Pflegekasse haben wir auch bekommen, Pflegestufe I und ich wurde wenn ich das richtig verstehe, als Pflegeperson abgelehnt da der Pflegeaufwand weniger als 14 Stunden wöchentlich beträgt :confused:. Ich muss da morgen nochmal anrufen und nachfragen. Durch dieses Amtsdeutsch blickt ja kein Mensch durch.
Mit der Arbeit muss man mal sehen wie es weitergeht, ich will ja auch arbeiten, evtl. reduzierte Stundenzahl. Wir sind noch am verhandeln.

Ach ja das mit dem Rauchen, ich denke auch das muss Deine Mama selbst entscheiden, sie ist alt genug um zu wissen was sie tut. Mein Freund hat 2 Wochen vor Diagnoststellung selber aufgehört eben wegen dem starken Husten den er da hatte, aber ganz ehrlich, ich rauche immer noch zwar nicht im Haus und dadurch auch weniger, aber ich habs trotzt allem nicht aufgehört und das ist mittlerweile schon der 2. Fall in meiner Familie wo die Krankheit wahrscheinlich noch durchs rauchen gefördert wurde. Mein Papa ist an einem sehr schweren Asthma verstorben vor 4 Jahren. Er hat auch bis zum Ende geraucht leider :-(.

Ein ganz dickes Kraftpaket für Euch und fühle Dich gedrückt von mir
lg Bine

ange
03.03.2010, 21:12
Hallo Sylvia,
bin fast nur stille Mitleserin im LK-forum, meine Schwiegermutter hat auch Lungenkrebs, weit fortgeschritten und laut Arzt austherapiert... :(
Sie hat auch Metastasen im Rücken, erst wurde nur eine gefunden, durch das Knochenszintogramm kam das ganze Ausmass ans Licht. So ziemlich die ganze Wirbelsäule, das ganze Becken, in den Beinen, Schlüsselbein und auch 2 im Kopf... damit hat keiner gerechnet... Bei ihr wurde zu ersteinmal nen Teil der Wirbelsäule bestrahlt, da die Ärzte angst hatten, die Metastasen drücken sonst die Nerven ab, da sie auch sehr schwach auf den Beinen war, also ähnlich wie bei euch, mit den Lähmungen. Dann der Nacken, da die Gefahr da war, das der Wirbel bricht, das muss ja stabilisiert werden. Dazu bekam sie was zum kOnochenaufbau. Was halt kommen kann, sind starke Rückenschmerzen. Wobei ich denke, das es auch darauf ankommt, wieviele Metastasen wirklich da sind... Und jeder Körper und Mensch reagiert ja anders darauf. Diese SCh..... Krankheit ist leider unberechenbar!!!! :(

Jaja... das liebe Rauchen... man kann es sehen wie man will, sie ist alt genug und weiss was sie tut, klar macht es dich traurig und wütend, wenn sie es dir auch noch verheimlicht, oder dir sagt sie raucht nicht mehr und tut es trotzdem. Ja.. aber auch das ist meistens ein Kampf... vielleicht hat sie dafür zur zeit keine Kraft. sprich doch mit ihr, das sie wenigstens ehrlch zu dire ist. ich habe auch geraucht, und erst durch meine Schwangerschaft aufgehört, mir war dadruch schlecht, und dann fiel es mir leicht. das ist jetzt bald 3 Jahre her..... :)
Viel Kraft für euch, liebe Grüsse
Ange

Medionsf
04.03.2010, 10:23
Hallo,

vielen dank für eure wünsche dass baut ein bißchen auf:-).

Beim Knochensynitgramm ist nix zu sehen gewesen deshalb dachten wir dass die Lähmungserscheinung entweder von der metastase im Kopf oder von einem bandscheibenvorfall kommt. Tja wir wurden von einem besseren belehrt:-(. Rückenschmerzen hat sie schon aber mehr seitlich in den Rippen........ich mag gar nicht dran denken wieviele minimetas da noch sind:-(.

Ich werd heute mal mit meiner Mum reden und ihr habt ja recht nein sie soll sich nicht mit einer Raucherentwöhnung quälen.

Vielen lieben dank.

lg
sylvia

P.s wünsche euch allen ein großes Kraftpaket und knuddel euch mal ganz lieb

Michael Wilhelm
04.03.2010, 13:57
Für ein leichteres Abhusten von Schleim wurde mir Spiriva verschrieben. Das sind Inhalationskapseln, die täglich 1 x zur Anwendung kommen. Mir haben sie sehr geholfen.

Inhalationspulver 18 µg

Alles Gute.
Michael

Mariesol
04.03.2010, 18:24
Liebe Sylvia,

mein Vater rauchte noch am Morgen, wenigen Stunden bevor er starb seine letzten zwei Zigarettchen!
Ich war viele Monate sauer auf ihn...dachte er muss es doch einsehen...
Sein Oberonko hat mich irgendwann zur Seite genommen und mir gesagt, dass der Stress einer Entwöhnung viel schlimmer sei, als ihn weiter rauchen zu lassen...er stirbt mit oder ohne!
Ich war sehr entsetzt und ich war fassungslos...aber von diesem Tag an, habe ich ihm keinen Stress mehr wegen der Raucherei gemacht. Ich selbst bin totale Nichtraucherin und es war schimm für mich, dass er mit der Schwester verhandelt hat, wann sie ihn von der Chemo abstöpselt, damit er ein Zigarettchen rauchen gehen kann.:eek:
Mein Vater ist im Januar von uns gegangen...glaube mir..die eine Zigarette mehr oder weniger hat absolut keine Rolle gespielt. Mach Deiner Mutter keinen Stress.

Viele Grüße von Mariesol

Medionsf
05.03.2010, 14:51
Hallo,

nein ich mache ihr keinen Streß mehr.
Gestern war der Tag für mich in Ordnung bis ich heim kam, da saß meine Mama auf der Couch war völlig fertig und als ich fragte was denn los sei erzählte sie mir dass im Rücken mehrere Metastasen gefunden worden sind und sie fragte mich ob dass denn noch alles gut wird..... ich konnte nur antworten es wird wieder nicht die Hoffnung aufgeben und wir lagen weinend in den Armen:sad:!

Am Dienstag bekommt sie die 3.chemo und der Onkologe möchte dann mit ihr über eventuelle Bestrahlung reden......hoffentlich kommt was gscheits dabei raus und nicht wieder solche Hiobsbotschaften.

Soviel Schleim produziert sie nicht, sie nimmt Gelomyrtol damit kommt sie gut zur Recht. Ich habs mir mal aufgeschrieben für später, danke.

ICh schick euch ein riesen großes Kraftpaket

ach ja und ein schönes WE:-)

lg
sylvia

Medionsf
18.03.2010, 14:35
Hallo Zusammen,

ist scho wieda a Zeit lang her .....viel ist passiert gutes und schlechtes!

Erst mal die guten Ergebnisse meine Mum ist schmerzfrei und hat wieder neuen Lebensmut:-)). Sie hat jetzt so einen Gehrolli bekommen damit läuft sie durchs ganze Dorf.

Jetzt zu den schlechten Nachrichten meine Mum war eine Woche im Krankenhaus um abzuklären wieviele Metastasen sie im Rücken hat. Tja eine Metastase ist 5x11mm groß, die anderen waren nur per lumbalpunktion feststellbar. Anfangs sollte eine Chemo gemacht werden die wohl ins Rückenmark gespritzt wird allerdings fanden dass die Ärzte zu aggressiv und sagten dann doch nur Bestrahlung des Kopfes und des Rückens.
Heute war sie dann in Freising in der Strahlenklinik, die widerum möchten trotzdem dass diese Spinalchemo gemacht wird + Bestrahlung.........

Kann mir jemand sagen wie gefährlich sowas ist eine Chemo ins Rückenmark zu bekommen????? mit der Bestrahlung zusammen?????

lg
sylvia

Erika E
18.03.2010, 17:10
Hallo Sylvia ,

leider kann ich Dir nicht viel dazu sagen.
Meine WS ist durchmetastasiert aber Chemo kam nicht in Frage. Bestrahlung hat man auch unterlassen mit der Begründung am rückenmark sei dies zu gefährlich . Die Diagnose war im April 2008 und warum ich immer noch stehen und laufen kann weiss ich nicht.
Ich nehme es dankbar an.
Alles Gute für Deine Mama

herzliche Grüsse Erika E :winke:

Medionsf
08.04.2010, 09:17
Hallo,

hab mich lange nicht mehr gemeldet viel ist seitdem passiert!

Die Therapie schaut jetzt wie folgt aus: sie bekommt jetzt eine Chemo alle 3wochen dass insgesamt 3mal und sie wird am Kopf + rücken bestrahlt!

Die Bestrahlung fing am Donnerstag den 25.03 an, am montag drauf bekam sie dann die chemo (die Ärzte sagten schon dass sie wahrscheinlich müde sein wird und evtl auch schlecht sein wird), die bestrahlung hat sie sehr müde gemacht und auch geschwächt und die chemo erst recht, dann kam Ostern:-(.

3tage nach der Chemo also am Karfreitag war ihr so schlecht sie hat nur noch gestöhnt die Tropfen gegen Übelkeit halfen nicht wirklich, sie aß und trank nix mehr. Am Karsamstag war es dann so schlimm dass sie nicht mehr aus dem Bett rauskam und wir ließen sie per Notarzt ins Freisinger Krankenhaus einliefern, dort bekam sie dann Infusionen. Am nächsten Tag ging es ihr schon besser, sie ißt und trinkt wieder zwar nicht viel aber immerhin besser als gar nix. Nur die Lähmung im Bein wird schlimmer dass rechte Bein spürt sie jetzt gar nicht mehr und dass linke Bein fängt jetzt auch an......unser Strahlenarzt sagte damals schon zu uns dass die Lähmungserscheinungen schlimmer werden aber es wäre dann ein Bett für sie frei.
Ja von wegen, sie liegt ja jetzt auf der Onkologie aber diese Sozialtussi sagte gestern zu meiner mum sie muß nachhause... hallo wie sollen wir dass machen ich arbeite den ganzen tag bin abends um 17.30Uhr erst wieder daheim, mein dad hat selber Krebs Prostata seit 10Jahren und ist auch nicht wieder so fit er hatte letztes jahr bestrahlung und anscheinend hat die ihn doch mehr mitgenommen als er zugeben möchte. Auf alle fälle kann er die mama tagsüber nicht pflegen er kriegt sie ja nicht alleine aus dem bett und mit 1,5 gelähmten beinen bei meiner mum kann sie auch nicht unbedint viel mithelfen.

Meine Schwägerin kümmert sich um alles was mit Krankenkasse zu tun hat, sie ist wirklich ein Engel und wir wüßten echt nicht was wir ohne sie machen würden. Sie hat jetzt bei einem Pflegedienst angerufen aber was da rauskam weiß ich noch nicht......werde ich heute abend erfahren.

dann kam gestern noch ein Brief von der Krankenkasse dass sie die Fahrtkosten zu strahlentherapie nicht übernehmen weil sie angeblich nicht über die 5euro zuzahlung käme äh hallo was sollen wir denn noch alles selber zahlen?????

weiß von euch jemand wie dass mit der Zuzahlung läuft?

Die Strahlentherapie ist in Freising 24.2km entfernt, mein dad fährt meine mum dorthin. Angeblich wären die Km zu wenig sodass sie unter diesen 5euro zuzahlung läge...........dass kann doch nicht war sein????


lg
sylvia

Erika E
08.04.2010, 18:54
Hallo Sylvia ,

leider kann ich Dir nicht viel dazu sagen.
Meine WS ist durchmetastasiert aber Chemo kam nicht in Frage. Bestrahlung hat man auch unterlassen mit der Begründung am rückenmark sei dies zu gefährlich . Die Diagnose war im April 2008 und warum ich immer noch stehen und laufen kann weiss ich nicht.
Ich nehme es dankbar an.
Alles Gute für Deine Mama

herzliche Grüsse Erika E :winke:

Liebe Sylvia,
gerade habe ich mit Schrecken festgestellt daß sich hier im ersten Satz ein schlimmer Fehler eingeschlichen hat.
Es muss heißen :
Meine WS ist durchmetastasiert aber Bestrahlung kam nicht in Frage[/COLOR]
Ich hatte Chemo ( Gemzar / Carboplatin ) , die Metas in der WS sind aber nicht kleiner geworden, allerdings auch nicht größer.

Ich wünsche Euch viel Kraft und alles Gute für die Mama
liebe Grüße Erika E :winke:

Steffi65
08.04.2010, 20:49
Hallo Sylvia,

das tut mir leid das es deiner Mama immer schlechter geht.
Es ist furchtbar die eigene Mutter so leiden zu sehen. Ich finde es eine Unverschämtheit von der Kasse das die noch so viel Probleme machen. Meine Mutter hat in der Strahlentherapie das Taxi ohne Probleme bezahlt bekommen, und das waren nur 13km :eek:
Und nun muss sie leider, leider wieder Chemo bekommen da sich bei ihr neue Metas gebildet haben :weinen: aber das Taxi zum Onkologe wird wieder von der Kasse bezahlt.
Der Strahlenarzt bzw nun die Onkologin haben jeweils einen Zettel für die Krankenkasse mitgegeben.
Frag doch mal deine Eltern ob sie nicht so etwas bekommen haben.
Vielleicht hat sie es ja vergessen, meine Mum war nach der neuen Diagnose auch nicht mehr so aufnahmefähig, iss ja auch verständlich
Es ist ja schon so alles schlimm genug, und wer weiss was noch alles auf uns zukommt.
Ich wünsch dir viel Kraft für die nächste Zeit und schicke dir einen dicken:knuddel:
LG Steffi

Medionsf
09.04.2010, 14:25
danke für eure antworten...

mein Dad fährt meine Mum zur Strahlentherapie macht also kein Taxi aber wir legen dagegen einspruch ein. Es kann eben nicht sein dass sie es nicht bezahlen denn wie du schon geschrieben hast mitn Taxi würde sie es ja bezahlt bekommen von dem her....haben die gar keine chance.

Meine Mum is momentan in ein tiefes Loch gefallen:-(.
Meine Schwägerin rief mich gestern an dass meine Mum nicht mehr will sie hat sich aufgegeben. SIe meinte sie macht noch 10bestrahlungen und wenn sich bis dahin nix getan hat dann bricht sie die Therapie ab - dabei wären es doch nur noch 3bestrahlungen mehr.
WIr haben jetzt einen ambulanten Pflegedienst in der hinterhand und dass Krankenhaus selber hat eine Palliativstation vielleicht wäre es gscheiter sie dorthin zu verlegen dort wird sie wahrscheinlich besser versorgt als auf der onkologie - ich weiß es nicht!
Sie möchte auch nicht daheim sterben sondern in einem Hospiz.....

ich war dann so fertig dass ich nur noch geheult habe auch heute gehts mir nicht wirklich besser:(
ICh hoffe so sehr dass die Bestrahlung schnell anschlägt und es bald besser geht damit sie wieder neuen lebensmut schöpfen kann.

lg
slyvia

Medionsf
23.06.2010, 09:58
Hallo,

ich habe mich lange nicht mehr gemeldet!

Leider habe ich keine guten nachrichten, meine Mum kam vor knapp 2wochen auf die Palliativ und lag dort etwa eine woche danach ist sie für immer eingeschlafen dass war am 14.06 um 4.47Uhr!

Es ist so schwer zu begreifen warum so schnell ich konnte mich gar nicht mehr richtig von ihr verabschieden etc....dass macht mich so traurig:-(.

lg
sylvia

Erika E
24.06.2010, 18:04
Liebe Sylvia ,

ich schicke Dir einen stillen Gruß zum Tode Deiner Mama .

Viel Kraft und Mut für diese schwere Zeit .

Herzliche Grüße Erika E :winke:

Miri21051982
24.06.2010, 22:49
Liebe Sylvia,
auch von mir herzliches Beleid. Das tut mir wirklich sehr leid. Viel Kraft für die kommende Zeit.

LG
Miri