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  #1  
Alt 21.08.2017, 17:33
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Andrea77 Andrea77 ist offline
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Unglücklich Melanoma in situ, weiteres Vorgehen

Hallo Ihr Lieben,

nach 12 Jahren Krebs Kompass Abstinenz, als damals Angehörige und Chat Baby Mama, kehre ich nun als Betroffene zurück :-(

Vor drei Wochen habe ich eine Biopsie von einem auffälligen Muttermal machen lassen. Letzten Freitag bekam ich dann die Diagnose Melanom in situ. Da ich mich in dieser Krebsart noch nicht gut auskenne hätte ich ein paar Fragen an Euch Betroffene. Am besten ich schreibe Euch mal den kompletten Befund:

Makroskopie:

Größenbestimmung nach Formalinfixierung und postoperativer Schrumpfung des Gewebes.
Ein 0,3x0, 3x0,4 cm großes Hautexisat. Aufarbeitung in Stufenschnitten. (1Ebene)

Mikroskopie:

Die Epidermis ist meist atroph und zeigt im Stratum basale neben einer Pigmentierung von Keratinozyten eine Vermehrung von vornehmlich einzeln gelagerten atypischen Melanozyten, die nur eine diskrete Ausschleusung in höhere Epidermislagen zeigen. Fokal auch Ausbildung von kleinen Zellnestern. In der Dermis deutliche Basophile des Bindegewebes. Entzündliche Stromareaktion mit zahlreichen Melanophagen.

Diagnose:

Atypische junktionale Melanozytenproliferation mit deutlichen Zügen eines Melanoma in Situ oder einer Lentigo maligna.
Die Zellverbände sind lateral schnittrandbegrenzend.

Kommentar:

Eine vollständige Exzision des melanozytären Tumors ist dringend erforderlich.


Am Freitag wurde mir das Muttermal mit Sicherheitsabstand komplett entfernt und wurde ins Labor zur weiteren Abklärung geschickt. Der Befund kommt Anfang nächster Woche.

Dass mir im Moment der Kopf raucht, kennt sicher jeder von Euch.
Ich hab natürlich Schiss, dass es vielleicht doch tiefer in die Hautschicht eingedrungen ist, da ja nur ein Hauch entnommen wurde vor 3 Wochen.

Würdet ihr die Tumormarker bestimmen lassen?

Oder eine Sonographie machen lassen?

Wie würdet ihr vorgehen?

Ich würde mich auf Antworten freuen. Vielen Dank im Voraus.


Liebe Grüße

Andrea

Geändert von gitti2002 (21.08.2017 um 23:39 Uhr) Grund: NB
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  #2  
Alt 21.08.2017, 17:44
P. S. P. S. ist offline
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Beiträge: 75
Standard AW: Melanoma in situ, weiteres Vorgehen

Hallo Andrea,

erstmal: Welcome back, auch wenn du darüber sicher nicht glücklich bist.

Was du jetzt machen solltest: abwarten. Bevor der endgültige Befund nicht da ist kannst du noch gar nichts planen. Davon hängt es ab, welche Staging-Untersuchungen fällig sind (Ultrascholl, Röntgen, Entfernung des Wächterlymphknotens, Tumormarker .......) . Warst du beim Hautarzt oder schon in einer Klinik? Der Hautarzt wird dich, je nach Befund, weiterüberweisen, in der Klinik bist du mit etwas Glück schon vor Ort und kannst dann dort alles machen lassen. Aber, wie oben schon geschrieben, kannst du leider noch gar nichts machen. Drücke dir die Daumen, dass auch nichts größeres rauskommt und somit keine Untersuchungen fällig sind. Wichtig wäre aber trotz allem die halbjährliche Kontrolle beim Hautarzt, da die Tendenz zu Melanom ja gegeben ist. Alles Gute.
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  #3  
Alt 21.08.2017, 18:05
Benutzerbild von Andrea77
Andrea77 Andrea77 ist offline
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Beiträge: 27
Standard AW: Melanoma in situ, weiteres Vorgehen

Hallo P.S,

danke für das Welcome back, natürlich hätte ich es mir auch anders gewünscht ;-)
Da mir damals aber das Forum schon sehr viel geholfen hatte wusste ich dass der Krebs Kompass natürlich 1. Anlaufstelle ist.

Also bleibt mir nichts anderes übrig als zu warten :-(

Nein, ich war bei der Hautärztin. Sie meinte 1 Jahres Kontrolle würde reichen. Aber ich gehe dann doch lieber öfters im Jahr. Natürlich bin ich froh, daß meine tickende Zeitbombe weg ist. Aber die Angst vor dem neuen Befund ist natürlich groß.

Vielen Dank für Deine Antwort und die guten Wünsche.

Liebe Grüße

Andrea
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