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#1
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Hallo liebe User,
ich habe in der Zeitschrift BUNTE Nr.38 vom 10.09.2009 folgendes Interview mit dem Biologen Dr. Johannes Coy gelesen. Er entdeckte während seiner Arbeit beim Deutschen Krebsforschungszentrum das TKTL1-Gen. Das Interview wollte ich Euch nicht vorenthalten und habe es komplett abgetippt. Vielleicht ist ja für den ein oder anderen ein guter Tipp dabei. Nachdem ich alles abgetippt habe, kann es gut sein, daß ich mich irgendwo vertippt habe. Sollte ein Fehler drin sein, dann könnt Ihr Euch gerne bei mir melden. Viel Spaß beim Lesen! ![]() Brigitte ------------------------------ Bereits vor mehr als einem Jahrhundert haben Ärzte herausgefunden, dass sich bösartige Tumoren aushungern lassen: mit einem Ernährungsplan, in dem das Brot gestrichen ist, mit einer Öl-Eiweiß-Kur oder durch Heilfasten. Richtig ernst genommen wurden diese Wissenschaftler nie. Bisher – jetzt erhalten sie endlich eine Bestätigung durch die Genforschung. Die revolutionäre Erkenntnis: Es ist sowohl möglich, Krebs, an dem jedes Jahr 436000 Menschen in Deutschland erkranken, vorzubeugen, als auch die Heilungschancen Kranker zu erhöhen. Ernährungsexpertin und Erfolgsautorin Marion Grillparzer („Die Glyx-Diät“) führte exklusiv für BUNTE ein Interview mit dem Anti-Krebs-Genforscher Dr. Johannes Coy, der mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung moderne Therapien gegen Krebserkrankungen entwickelt. INTERVIEW: Was haben Sie heute Morgen gegessen? Eine halbe Packung Quark mit natürlichen 40 Prozent Fett. Darunter rühre ich einen Mix aus Leinöl, Arganöl, Walnussöl und Traubenkernöl – zwei Esslöffel. Quark nimmt das Öl gut auf, so dass man es nicht schmeckt. Darunter mische ich eine Portion Beeren. Wichtig ist, Kohlenhydrate zu sparen, wo es nur geht. Sie glauben also, dass Kohlenhydrate mit für den weltweiten Anstieg der Krebsraten verantwortlich sind? Ja. In China oder Indien steigen die Zahlen an Krebs erkrankter Menschen in jenen Regionen, in denen man sich vornehmlich westlich ernährt. Stark Zucker freisetzende Lebensmittel wie Brot, Nudeln, Kartoffeln, Süßigkeiten, süße Getränke sorgen für Übergewicht und Diabetes. Sie erhöhen den Blutzucker- und damit den Insulinspiegel. Beides fördert die Entstehung von Krebs. Deshalb ist Ihre „Glyx-Diät“ auch eine Anti-Krebs-Diät. Vor allem weil Sie auch Bewegung empfehlen. Einer der Hauptrisikofaktoren für viele Krebsarten ist nämlich Übergewicht. Ein weiterer Beweis: Im Tierreich gibt es kaum Krebs. Ob Giraffen im Zoo, Löwen in der freien Wildbahn oder Kühe auf der Weide – Tiere sterben nicht an Krebs. Nur unsere Hunde und Katzen, die kohlenhydratreiches Fertigfutter bekommen, durchaus. In den USA ist es längst Trend, lediglich Fleisch und Gemüse zu füttern. Nun habe ich eine Frage an Sie: Wie viele Menschen kennen Sie, die an Herzkrebs gestorben sind? Herzkrebs? Sehen Sie. Wir besitzen ein Organ, das resistent ist gegen Krebs: das Herz. Und warum? Weil es sich seine Energie aus Fett holt. Und nicht aus Zucker. Aber die Krebszelle vergärt Zucker. Womit wir bei Ihrem Forschungsobjekt wären, für das Sie ja vielleicht auch mal einen Nobelpreis erhalten werden: dem TKTL1-Gen. Übertreiben Sie nicht! Ich habe vor 17 Jahren das TKTL1-Gen entdeckt. Erst 2005 konnte ich aber beweisen, dass es funktionsfähig ist. Wird das Gen in der Tumorzelle angeschaltet, entsteht eine aggressive, Milchsäure produzierende Krebszelle. Könnten Sie das bitte genauer erklären? Tumorzellen können sich vermehren, der Tumor wächst. Er wird aber kontrolliert von Immunsystem und Nachbarzellen. Er dringt nicht automatisch in das umliegende Gewebe, um es zu zerstören. Das ist erst bei der Krebszelle der Fall. Diese wächst zerstörerisch und kann sich überall im Körper ansiedeln und Metastasen bilden. Und das hat damit zu tun, wovon sich die Zelle ernährt? Richtig. Die Tumorzelle gewinnt ihre Energie noch wie die normale Zelle durch Verbrennung von Fett, Zucker, Eiweiß. Und zwar in den kleinen Zellkraftwerken, den Mitochondrien. Die Krebszelle schaltet um, lebt nur noch von Zucker, vergärt Zucker zu Milchsäure. Und die Milchsäure zerstört das umliegende Gewebe. Sie kann sich sogar in derart harte Gewebe wie Knochen einätzen und bildet die Basis für Metastasen. Das heißt: Wenn man ein aktives TKTL1-Gen in Tumorzellen in sich trägt, weiß man, dass es sich um bösartige Krebszellen handelt? Ja. Das ist lebensbedrohend. Das Umschalten auf Milchsäuregärung macht die Krebszelle nämlich weniger empfindlich für Chemotherapie und Bestrahlung. Die gute Nachricht: Eine im März veröffentlichte Studie des Deutschen Krebsforschungszentrum zeigt: Hemmt man das TKTL1-Gen, helfen auch die Krebstherapien besser. Kann man feststellen, ob man zu viel Krebs-Milchsäuregärung in sich trägt? Der EDIM-TKTL1-Bluttest untersucht Fresszellen des Immunsystems auf Antigene und zeigt, ob schon viele Zellen in einem Tumor bösartig sind und Metastasen bilden können. Dann arbeiten Sie derzeit an der Entwicklung eines Medikaments? Ja, mit Hochdruck, unterstützt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Doch bis Patienten davon profitieren, wird es noch Jahre dauern. Dennoch kann man bereits jetzt die Vergärung von Zucker in der Krebszelle hemmen – in dem man ihr den Treibstoff entzieht. Das ist möglich, wenn man sich zucker- und stärkearm ernährt. Der Gedanke ist nicht neu: Die Chemikerin Johanna Budwig verschrieb in den 50er-Jahren die „Öl-Eiweiß-Kost“, mit deren Hilfe Krebs geheilt werden könne. Sie wurde ausgelacht. Ja. Im Grunde weiß man das seit 1924. Nobelpreisträger Otto Heinrich Warburg hatte damals festgestellt, dass Krebszellen ihre Energie durch Vergärung gewinnen. Aber erst jetzt findet ein Umdenken statt, weil es mit genetischen Methoden bewiesen ist. Kann man eine Krebszelle also aushungern? Die Krebszelle hat einen zwanzigfach höheren Bedarf an Zucker als die normale Zelle – das macht sie angreifbar. Bekommt sie nicht ausreichend Zucker, schaltet sie wieder um auf Verbrennung in den Mitochondrien. Sie verwandelt sich zurück in eine Tumorzelle und kann sogar absterben. Gegen die Tumorzellen können Immunsystem und behandelnder Arzt etwas unternehmen. Genau. Ziel ist es, mit dem Stopp der Milchsäuregärung Zeit zu gewinnen. Denn die braucht ein Krebspatient. Der Körper kann die Tumorzelle mit den Wirkstoffen aus Gemüse, Beeren oder Chemo- und Strahlentherapie wieder abtöten. Unser Essen kann also Prophylaxe und Therapie sein – ohne Nebenwirkungen? Eine Anti-Krebs-Strategie ist im Grunde sehr leicht. Man isst wie der Steinzeitmensch. Viel Eiweiß in Form von gutem Fleisch und Fisch oder Quark und Käse, dazu viel Gemüse und zuckerarmes Obst, etwas Urgetreide, Samen, Nüsse und die richtigen pflanzlichen Öle. Das täte uns allen gut, wir alle tragen schließlich Tumorzellen in uns. Jeden Tag entarten Zellen, etwa durch Umweltgifte oder Viren. Sie bilden Mikrotumoren, die wir jedoch mithilfe von Bewegung und der richtigen Ernährung in Schach halten können. Wir müssen nur aufpassen, dass sich daraus im Laufe des Lebens keine Krebszellen entwickeln. Wie könne wir uns denn schützen? Indem wir meiden, was Krebs fördert: zum Beispiel ein Übermaß an Zucker und Stärke, Transfettsäuren oder Acrylamid aus Fertigprodukten, Geräuchertes und Gepökeltes. Und indem wir das Immunsystem stärken, Entzündungen im Köper ausbremsen und natürliche Chemotherapeutika essen. Also Obst- und Gemüse sowie Gewürze. Welches Geheimnis steckt hinter Quark und Öl? Quark liefert Eiweiß. Öle enthalten neben Vitamin E auch Omega-3-Fettsäuren, wie sie in fettem Seefisch enthalten sind. Diese hemmen Entzündungen und beugen Krebs vor. Auch Bergkäse und Biofleisch versorgen uns mit Omega 3. Ja, wenn das Vieh Gras frisst. Wird das Tier mit Getreide und Soja gemästet, enthält es mehr der ungesunden Omega-6-Fettsäuren. Die wertvollsten Anti-Krebs-Mittel heißen Gemüse und Beeren... Pflanzen schützen sich mit sekundären Pflanzenstoffen gegen einen Angriff von Feinden wie Pilzen, Viren, UV-Strahlen. Diese Stoffe, die oft farbig sind, intensiv oder bitter schmecken, wirken wie eine natürliche Anti-Krebs-Therapie. Ganz wichtig sind Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, Preiselbeeren. Auch gut sind zuckerarme Zitrusfrüchte, die alten, sauren Apfelsorten. Alle Kohlsorten, vor allem der alte Schwarzkohl. Knoblauch und Zwiebeln, Tomaten, die Sojabohnen. Soja würden Sie aber einer Frau mit Brustkrebs nicht verschreiben. Leider entfalten Sojaprodukte ihren vollen Schutz nur dann, wenn man früh, also schon vor der Pubertät, damit anfängt, sie zu essen. Und: Frauen, die bereits an hormonellem Brustkrebs erkrankt sind, sollten mit Pflanzenhormonen vorsichtig sein. Sie sollten ihr Krebsrisiko lieber mit Kreuzblütlern wie zum Beispiel Kohl und Kresse senken. Ich habe heute schon eine Grapefruit gegessen. Bitter verrät: Anti-Krebs-Medizin. Ja, die kürzlich entdeckten Salvestrole, die etwa auch in der Schale von Beeren oder alten Gemüsesorten enthalten sind, treiben die Tumorzelle in den Selbstmord. Weil Salvestrole leicht bitter schmecken, hat man sie lange Zeit herausgezüchtet. Heute versucht man, alte Sorten wieder zu kultivieren. Darauf sollte man beim Einkauf achten. Gemüse soll man am besten roh oder schonend gegart essen, oder? Ja, die meisten Stoffe sind hitzeresistent, verschwinden aber mit dem Kochwasser im Ausguss. Am besten Gemüse mit etwas Öl garen oder in wenig Wasser dämpfen. Die Tomate muß man sogar erhitzen, um in den Genuss von viel Lycopin, einem Radikalefänger, zu kommen, das schützt zum Beispiel vor Prostatakrebs. Trinken sie auch grünen Tee? Selbstverständlich. Japanischer grüner Tee, zehn Minuten gezogen, liefert sehr viele Schutzstoffe. Und täglich gehört ein Teelöffel Kurkuma ins Essen. Man kann aber auch die Kurkuma enthaltende Gelbwurz in dünne Scheiben schneiden und in gutem Öl anbraten. Wichtig: etwas Pfeffer dazu, damit der Anti-Krebs-Wirkstoff Curcumin im Darm nicht zerstört wird. Fleisch darf man nach dem Coy-Prinzip ohne Sorge essen. Andere Esperten raten jedoch: nicht mehr als 300 g rotes Fleisch pro Woche. Ich möchte den Menschen die angst vor rotem Fleisch nehmen. Es muss nur von Tieren aus artgerechter Haltung stammen und zusammen mit ballaststoffreichen Lebensmitteln und mit Gemüse gegessen werden. Sogar Bauchspeck und Sahne stehen auf Ihrem Speiseplan. Es gibt keinen Hinweis, dass gesättigte Fette schlecht sind, wenn sie kombiniert werden mit ausreichend ungesättigten Fettsäuren aus den richtigen Pflanzenölen. Die Kokosfettsäure – ebenfalls gesättigt – wirkt zum Beispiel antiviral, sie hemmt krebs. Hilft die Coy-Diät jedem Krebspatienten? Sie hilft jedem Menschen, denn sie macht Krebszellen das Leben schwer, beugt aber auch Auszehrung vor und erhöht die Heilungschancen, weil sowohl Immunsystem als auch Therapie besser wirken. Heißt das, wir dürfen nie mehr Brot, Kartoffeln, Kuchen oder Schokolade essen? Es gibt für alles einen Ersatz. Zum Bespiel Mehle aus Kokos und Mandeln. Man kann Brot backen aus Vollkornsauerteig mit Ölsamen wie Hanfnüssen, Leinsamen und Sesam. Das schmeckt wie Brot, hat aber das Gesundheitsprofil eines Fisches. Man kann Pommes aus Pastinaken statt Kartoffeln essen. Und: Krebszellen mögen keine Bitterschokolade.
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_____________________ Mein Papa ![]() Du fehlst uns.... * 29.10.1943 + 27.01.2009 Geändert von schnekkerle (19.10.2009 um 14:37 Uhr). |
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#2
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Den Artikel fand ich auch sehr interessant!
Danke, dass Du Dir die Mühe gemacht hast das Ganze abzutippen. Onkoprof ist ja auch der Meinung, dass es nicht gut sei, zu viele Kohlenhydrate zu essen. Etwas skeptisch bin ich trotzdem, denn schon zu oft haben die Ernährungswissenschaftler sich geirrt. Außerdem gebe ich zu bedenken, dass es während vieler Phasen der Behandlung sehr wichtig ist, möglichst kein Gewicht zu verlieren. Da soll dann gegessen werden, was rutscht und Kalorien hat, egal was. Trotzdem: interessanter Artikel. Liebe Grüße Christel
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Der Kampf geht weiter |
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#3
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danke für die mühe, die du dir gemacht hast, schneckkerle.
informativ. und dennoch ... ich gehöre zu der gruppe, die in einigen phasen der therapie kontinuierlich an gewicht verliert. sollte ich mich in solchen phasen weiterhin nach der coy-methode ernähren? natürlich nicht ... liebe grüße leo
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auf tränen der trauer folgen tränen der freude |
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#4
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Liebe Christel, liebe Leo,
ihr habt natürlich Recht, daß man die Coy-Methode nicht in allem anwenden kann, zumal man ja nicht an Gewicht verlieren sollte. Da bin ich völlig Eurer Meinung. Manch einer kann sich, denke ich, dennoch ein paar Anregungen holen. Ich fand ihn auf jeden Fall total interessant und dachte, daß ich ihn einfach an alle weitergeben sollte. Wünsche Euch weiterhin alles erdenklich Gute! Herzliche Grüße Brigitte
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_____________________ Mein Papa ![]() Du fehlst uns.... * 29.10.1943 + 27.01.2009 |
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#5
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Hallo ihr Lieben,
hier eines diskussion dazu. http://www.krebs-kompass.org/forum/s...ad.php?t=31513 grüßle Jutta |
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#6
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danke für den artikeln, war sehr interessant.
lg gitti
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Wende Dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter Dich. |
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#7
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liebe jutta,
danke für den ergänzenden link. da lesen sich die "studien" des "krebsforschers" doch ein wenig anders. liebe grüße leo
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auf tränen der trauer folgen tränen der freude |
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#8
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Hallo ihr,
auch noch mal Danke, für die Arbeit das abzutippen. Ich habe mich noch nicht so viel mit Ernährung bei Krebs befassen können. Die DG bei meiner Schwiegermutter ist noch jung. Ich bin sicher, dass eine gesunde Ernährung mit Hinblick auf das Obige definitv wichtig ist. Der Grat ist nur sehr schmal, denn z.B. meine Schwiegerma ist bei 150 cm nur knapp 40 kg schwer. Da muss sie einfach hochkalorisches essen, damit sie zunimmt, denn sie hat eh keinen Appetit. Ich habe ihr auch schon nah gelegt das bisschen Gemüse/Obst, dass sie isst wenigstens beim Biohandel zu kaufen. Wichtig ist ja auch zu bedenken, dass bei einer Strahlentherapie nicht gegen die Freien Radikalen gearbeitet werden sollte. Das wäre wohl kontraproduktiv. Und ich bin auch dabei die Ernährung zu bedenken, die ich meiner Familie zukommen lasse. Allerdings erklärt das mal meinen Kleinen (4 Stück zwischen 9 und 4) katzarina |
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#9
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Hallo Katzarina,
wenn deine Schwiegermutter keinen Hunger hat, dann kann sie ja vielleicht versuchen sich frisch gepresste Säfte zu machen. In flüssiger Form geht's vielleicht besser runter. In den meisten Städten gibt's doch ganz tolle Saftbars, die ganz tolle Angebote haben - und auch so kleine "Obstkugeln" (weiß leider nicht genau, wie die heißen) in denen ist aber alles drin und die sind mit 2 Bissen gegessen. Was bei meiner Tochter immer hilft, ist, wenn sie selbst mitkochen darf, dann isst sie eigentlich alles! Lg Teadora
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LG Teodora |
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#10
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Teadora,
Ja flüssig geht ja schon. Da gibt es auch Fresubin aus der Apotheke, was auch "alles" drin hat. Aber gerade das Zunehmen kannst du nur mit Obst und Saft nicht schaffen. Eher das Gegenteil tritt dann manchmal ein. Durchfälle. Und da wo sie wohnt.... naja, Idstein ist eher eine Kleinstadt. Durch die Chemo kommt noch dazu, dass sie sehr empfindlich auf Gerüche reagiert..... Und das grade mal nach der allerersten Infusion..... ![]() Zu den Kindern.... Wenn Du 4 hast und alle "helfen" ,kommt man nicht weit. Ihnen macht zwar das Schneiden und Dekorieren Spaß, aber das Essen nicht zwingend..... ![]() LG Katzarina |
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#11
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schupfe mal den Thread hoch, damit vielleicht andere noch dieses Interview lesen können.
Grüße Brigitte
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_____________________ Mein Papa ![]() Du fehlst uns.... * 29.10.1943 + 27.01.2009 |
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#12
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*hochschupf...*, damit andere noch diesen Thread lesen können!
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_____________________ Mein Papa ![]() Du fehlst uns.... * 29.10.1943 + 27.01.2009 |
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#13
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Dankeschön für die Mühe das alles abzutippen und einzustellen. Das Interview ist wirklich sehr interssant, hört sich alles vernünftig an
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AML M2 Diagnose im April 09 / Vollremission nach 1. Chemoblock erreicht / Momentan warten auf 4. Block |
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#14
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Allen Lesern, Usern wünsche ich von Herzen ein gesundes und glückliches Neues Jahr 2010! ![]() Brigitte
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