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Alt 01.11.2013, 18:21
berliner-engelchen berliner-engelchen ist offline
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Standard AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

LIebe Tündel,

auch ich möchte dich herzlich willkommen heißen hier bei uns.
Du bist hier gut aufgehoben. Wir werden versuchen, dir bestmöglich beizustehen.

Trotz Deiner wirklich heftigen Geschichte hast du Dir deinen schwarzen Humor bewahrt das ist super. Und du hast genau die richtige Entscheidung getroffen in meinen Augen und den Weg ins Kompetenzzentrum angetreten.
Wie Du richtig erkannt hast, hängt von der Erst-Op ganz ganz entscheidend ab, wie die Aussichten sind, das Biest in Deinem Bauch loszuwerden. Und zwar auf immer!
Also ist die Adresse Prof. S. eine sehr gute Adresse, auch wenn der Klinikbetrieb dort halt gross und unpersönlich ist und die Pflege dort sehr zu wünschen übrig läßt.
Aber als Operateure sind sie sehr sehr gut.
Ich würde an Deinem Plan festhalten, dorthin zu fahren. Das ist eine gute Entscheidung. Ich denke auch, dass Du operabel bist, so wie Du es geschildert hast.

auf jeden Fall wirst Du dort eine sehr kompetente Meinung bekommen, wie es am besten weitergeht.
Auch wenn du absagen solltest, wirst Du dadurch keine Nachteile später haben. Allerdings würde ich mich an Deiner Stelle nirgendwo anders operieren lassen. (ich bin selbst dort operiert worden, schon zweimal eine Total-OP).

Eine aussage, erstmal aufzumachen und nachzusehen, was und wie operabel ist, ist nicht so kompetent. Nach einer nicht optimalen Erst-OP hast Du NIE WIEDER die gleiche Chance auf Heilung, auch wenn es nur ein Aufmachen war. (lies mal bei Sunnycat nach, - ihr ist das leider so passiert).
also lass direkt Spezialisten ran. Eine Alternative wäre noch Prof. d. B. aus Essen.

Es ist wirklich immens, was Du in so kurzer Zeit verkraften musstest.


Aber ich halte eine Aussage wie Der Tumor sei inoperabel, nicht heil- aber behandelbar und mir blieben noch ein paar Monate!
schlichtweg für falsch und unbedacht. ich kann mir das bei einem Eierstockkrebs nicht vorstellen. Zumal eine Chemo-Therapie immer möglich ist. Und keiner kann wissen, was das dann bringt. Ich habe da schon ganz extreme Geschichte von richtig grossen Tumoren mitbekommen, die unter Chemo extrem geschrumpft bis sogar weggegangen sind.
Versteh mich nicht falsch, ich bin die letzte, die Aussicht auf Wunderheilung verspricht. Aber eigentlich gbit es gerade am Anfang der Krankheit IMMER Behnaldungsoptionen.
Und von Monaten zu sprechen ist grob Fahrlässig!! Mir ist das selbst auch passiert - der Arzt prognostizierte zuerst 1-2 Jahre, dann maximal 3 Jahre.
Jetzt bin ich über 3 1/2 Jahre nach ERstdiagnose. uNd das bei relativ sehr guter Lebensqualität. Zumindest führe ich ein recht normales turbulentes Leben mit 2 Klinenen Kindern, Hausbau und und und viel Trubel.

Ich würde Dir unbedingt raten, am Montag in die Hauptstadt zu reisen. Wenn Du Hilfe brauchst, melde dich, ich kann Dir gerne behilflich sein, da ich ganz in der Nähe wohne ....


also nochmal: herzlich willkommen und viel Kraft für Deinen Kampft
LG
Birgit
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