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Alt 19.11.2013, 11:01
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Tündel Tündel ist offline
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Registriert seit: 01.11.2013
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Standard AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Liebe Leute,
danke für eure Gedanken.
Bei dem ganzen „Inferno Gigante“ meines derzeitigen Lebens und der Situation hier hat es sich nun ergeben, dass meine Op nun doch erst morgen, am Mittwoch stattfinden wird, genau 4 Wochen nach Diagnose (jedenfalls dem Datum nach – die war am 21.10. und der Oktober hat ja 31 Tage!)

Angenehm ist das ja nun nicht wirklich und ich muss mich damit auseinandersetzen, dass die Sache nur in Ausnahmefällen heilbar ist – und natürlich potentiell tödlich! Aber das ist das Leben ja sowieso! Grrrrrrrrr!
Nur stellt man sich ja gerne vor, dass die verbleibende Zeit unendlich ist. Und das ist sie mit dieser Diagnose eigentlich nicht (mehr). Aber da mich hier am ersten Tag beim Reingehen fast ein Krankenwagen überfahren hätte – nun ja, das Leben ist halt auch lebensgefährlich!

Immerhin – und das ist (natürlich) verbotenerweise gegoogletes Internetwissen – recht gut behandelbar, auch bei Rückfällen. Natürlich nur, wenn der Erstoperateur sauber gearbeitet und dieser, der meine soll nun mal einer der besten sein!! Insofern habe ich alles richtig gemacht, indem ich bei uns davongelaufen und heim nach B. zu Mami gerannt bin.
Hier sind alle eigentlich – entgegen aller Hinweise und Warnungen – echt lieb und bemüht, wenn auch fürchterlich überlastet, deshalb geht auch mal was daneben, aber in welchem Krankenhaus ist das nicht so? Und ich pfeife auf den Luxus eines eigenen Klos oder elektrischen Bettes, denn wenn es im OP nicht stimmt, dann „Danke! & Servus!“

So langsam kriecht in mir doch die Angst hoch, ob und wie ich wieder aufwache, denn natürlich bin ich ein Risiko – nicht nur wegen meiner Isolierschicht, sondern auch wegen der Pleuraergüsse und der Embolie und des Felsens im Harnleiter. Aber die sind hier alle sowas von optimistisch, zumindest was DAS betrifft. Und ich möchte denen ja nun wirklich nicht die Statistik verderben.
Außerdem hat mein nun vor exakt (gestern) vor zwei Jahren verstorbener GöGa beschlossen, dass er mich ja nun noch gar nicht brauchen kann da oben im Himmel. Er bräuchte seine Ruhe und habe dafür gesorgt, dass die Türen für mich verrammelt sind. Und unten ist es mir eh zu warm… Schließlich sind mir ja schon überheizte Schulzimmer ein Gräuel!

In diesem Sinne – drückt mir morgen ab 7.00 die Däumchen, Zehen oder was sich sonst gerade drücken lässt.
ICH KOMME WIEDER! Und dann aber sowas von:

Tündel
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