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Alt 07.05.2015, 08:09
axellino axellino ist offline
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Standard AW: Leberkrebs,Frage zu Biopsie

Hey frust-o-mat,
wenn Du den Kampf gegen die "Biester" auf der Leber aufnehmen willst und evtl. auch Lebenszeit gewinnen magst,sollte der Ursprung usw. dieser natürlich geklärt werden.Das ist für Therapieoptionen nunmal unumgänglich.
Und wenn Lebermetastasen da sind,dann befinden oder befanden sich schon längst Krebszellen in der Blutbahn,das nur mal so am rande.
Meine Leber ist auch inoperabel befallen und der winzige Ursprung sitzt im Dünndarm.Ich habe mich damals entschlossen zu kämpfen und es wurde nach Primärtumor und Therapieoptionen gesucht,um das ganze evtl. ein wenig in schach zu halten oder sogar ein wenig zurück zu drängen.
Ich habe eine Leberbiopsie machen lassen,die für mich nicht schlimm oder schmerzhaft war und es wurde noch ein PET/CT gemacht.
Beides führte dazu das man feststellte,das ich einen Neuroendokrinen Tumor im Dünndarm habe,der in Leber und Lunge gestreut hat.Daraufhin wurde eine Biotherapie eingeleitet und zusätzlich mache ich derzeit noch eine Nukleartherapie um meine Mitbewohner in schach zu halten.
Ja,die Erkrankung ist fortgeschritten und alles ist inoperabel und sie wird mich begleiten bis zu meinen Lebensende.Aber seid der Diagnose 2011 steht die Erkrankung und es ist derzeit kein Wachstum der Metastasen und Tumors aufgetreten.Wie lange noch ist natürlich nicht vorhersehbar,aber ohne die genaue Diagnose und Lokalisation von allen,wäre es evtl. alles nicht so.
Ich würde an deiner stelle kämpfen und mich der Erkrankung stellen und nicht den Kopf in den Sand stecken,denn auch im fortgeschrittenen Stadium kann sich das immer noch lohnen und sollte es eigentlich auch.

Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute und Kopf Hoch !!!

Gruss
axellino

Geändert von gitti2002 (09.05.2015 um 02:22 Uhr) Grund: Vollzitat entfernt