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Alt 05.04.2016, 22:51
xap xap ist offline
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Standard AW: Absicherungschemo nach HIPEC

Danke für die schnelle Antwort!
Ist für mich insofern interessant, da er ja aufgrund der Notfalllage mit OPs in die Behandlung gestartet ist und die Chemo nachträglich kommt (Bei mir war erst 12x Chemo, dann HIPEC-OP - und nun die Absicherung. ). Die "fehlende" Antikörpertherapie kann an den Krebszellen liegen, die Genetik der Zellen (RAS-Typ) muss für die Antikörpertherapie "passen".
Paßt mit Oxiliplatin auf: Wenn die Neuropathien zwischen den Chemos nicht mehr verschwinden, wird es Zeit, das Zeug loszuwerden. Nicht die Zähne zusammenbeißen und "durchhalten" denken - sonst hat man Dauerschäden, die nicht mehr weggehen! Ich habe früh genug den Finger gehoben - habe zwar PNPs, bin auf dem Wege der Besserung.

Zitat:
Es ist aber eine adjuvante Chemo. Insofern wundert mich dein letzter Absatz.
Aussage von Prof. Riess (CCC Charite): bei einem örtlich begrenzten Karzinom ohne Metastasen wird nach einer OP von einer adjuvanten Situation gesprochen und entsprechende Chemo-Schemata verwandt. Adjuvante Therapien würden beispielsweise kein Irinotecan erlauben (nicht für adjuvante Anwendung zugelassen). Ebenfalls würde man in adjuvanten Situationen nicht zu Antikörpern greifen.
Hatte man jedoch Metastasen, so wird man immer (auch nach einer/mehrerer OPs) als palliativ gesehen - und dann sind auch dementsprechende Chemo-Schemata möglich.

Zitat:
Ist die Rückverlegung ohne Probleme bei dir gelaufen?
Ja, ist sie. Narbe ist gut verheilt, ziept zwar ab und an, wenn Sie was gedehnt wird, aber das ist normal. Essen ging von Anfang an ohne große Probleme - nur der Stuhlgang und die Kalorienaufnahme nicht, aber das ist den fehlenden Darmteilen geschuldet, nicht dem ehemaligen Stoma.

Gruß
Thomas

Geändert von xap (05.04.2016 um 22:53 Uhr) Grund: Kleinkram korrigiert
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