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Alt 06.07.2016, 00:13
Elisabeth15 Elisabeth15 ist offline
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Standard AW: Neue Benutzerin - kleinzelliges Lungenkarzinom

Hallo Fleur,

ich habe erst heute deine Nachricht und auch die übrigen lesen können.

Also ich habe 35 Jahre lang geraucht -ca. 1 Schachtgel pro Tag, hatte allerdings schon 2 Jahre vor der Lungenkrebsdiagnose aufgehört, also 2009. Damals hatte ich die Schaufensterkrankheit und der Arzt meinte, heute haben Sie Ihre letzte Zigarette geraucht. Ja, so war das dann auch! Ich habe nie wieder einen Glimmstengel angefasst und das Aufhören war leichter, als ich es mir vorgestellt hatte. Deine Mutter muss wissen, dass das Rauchen gerade beim Einzeller als Hauptursache angesehen wird. Und somit hat sie wahrscheinlich nur eine Chance, sofort und ganz damit aufzuhören.
Ich habe es geschafft, indem ich statt zu rauchen etwas anderes gemacht habe: Ich habe mich auf den Hometrainer gesetzt und bin geradelt, jeden Tag und jedesmal, wenn ich normalerweise eine geraucht hätte. Somit habe ich auch nach dem Rauchstop nicht zugenommen, quasi zwei Dinge mit einer Klappe geschlagen.
Was den Krebs betrifft, hat man -meine ich- nur eine Chance um ihn langfristig zu überleben: Man muss mit aller Kraft leben wollen!!!!!! Ich habe damals meinem Mann versprochen, dass ich ihn nicht alleine lassen werde. Dafür bin ich noch zu jung! Ich hatte sehr viel Unterstützung durch meinen Mann und durch die Familien meiner Geschwister. Sie haben alles getan, damit ich gesund werde (z.B. ein halbes Jahr lang für uns gekocht). Diese Liebe und Fürsorge hat mich stark gemacht und mich ermuntert, nicht aufzugeben, auch dann nicht, als ich Januar 2013 ein Rezidiv hatte.
Für deine Mutter würde ich mir wünschen, dass sie möglichst sofort mit dem Rauchen aufhört. Es muss ihr klar sein, dass sie ansonsten bei dieser Art des Krebses wohl keine Chance hat.
Falls du noch weitere Fragen hast, melde dich!
Für dich und vor allem für deine Mutter alles alles Gute! Ich hoffe sehr, dass sie es mit dem Rauchstop schafft.
Liebe Grüße
Elisabeth
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