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Alt 18.06.2017, 21:00
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mohnblume79 mohnblume79 ist offline
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Standard AW: G3, Triple negativ

Zitronenkuchen ... jetzt hätte ich doch glatt Lust drauf.
Ja, es sind die Kleinigkeiten die soooo viel helfen.

Nimm immer einen Tag nach dem anderen und ganz oft wirst Du sehen, dass nach einem oder mehreren ultraschlechten Tagen auch wieder Bessere folgen, an die man mitten im mentalen Loch gar nicht glauben kann.

Das Glasglockengefühl kenne ich sehr gut. Meine Chemo war während der WM und im Sommer und draußen wurde gegrillt, gejubelt, gefeiert - und ich hatte den Eindruck die Welt hätte angehalten. Mir hat es sehr geholfen, mich abzulenken und wenigstens in Büchern, Filmen und PC Spielen noch ein bisschen in Aktion zu sein.

Jetzt denke ich manchmal mit Schrecken an diese Zeit zurück -wenn ich mich im Sommer aufs Rad schwinge, um mich mit Freunden zu treffen und mich für den Moment dieses Glücksgefühl trifft: ich bin wieder drin im Leben.

Vom Fach? Vom medizinischen Fach oder vom psychologischen Fach? Neugierig-bin.
Mir hat geholfen, dass die Psychoonkologin so eine Brücke geschlagen hat zwischen dem Medizinischen und meiner Psyche. Immer wenn ich dachte ich werde irre an alledem, hat sie dafür gesorgt, dass ich mich wieder normal fühlte, weil sie mir versicherte, dass es allen Frauen so ginge und meine Ängste ganz normal seien.
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