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Alt 30.06.2017, 19:17
Karma2012 Karma2012 ist offline
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Unglücklich Scheidenstumpfrezidiv nach 5 Jahren!

Hallo liebes Forum,

jetzt habe ich doch einen neuen Thread eröffnet, da ich mir dadurch eure Aufmerksamkeit erhoffe und Antworten auf meine Fragen.

Ich habe 2012 folgenden Befund erhalten, der mich damals aus meiner heilen Welt gerissen hat:

adenosquamöses Karzinom der Cervix Uteri, pT1b1, pN0, L1, V0, Pn0, G3, R0.

Relativ schnell kam die Wertheim OP mit der Entnahme von Gebärmutter, Eierstöcken und 46 nicht befallenen Lymphknoten. Keine Chemo, keine Radio. Heilungschancen nach Lehrbuch: 92%.

Letzte Woche bei einem PET-CT der komische Befund:
Bei Z n. Uterus NPL V a. Rezidiv retrovesikal
Multiple Lymphknotenaktivität im Rahmen einer Metastasierung sowie V a. linksgeneigte Lypmhangiosis in der Iliaca externa Region
Mesenteriale Metastasen im linken Mittebauch und im Douglasraum.


Lange habe ich gebangt und gehofft, dass es vielleicht eine Fehlinterpretation des PET ist. Doch heute hat der Gynäkologe an der Scheide etwas ertastet. Seine Schnelldiagnose auch im Ultraschall zu sehen - Scheidenstumpfrezidiv.

Er kann noch nichts genaueres sagen allerdings ist er der Meinung, dass man operieren kann. Nun folgen Darmspiegelung und am Freitag eine Laparoskopie. Diese soll endgültig aufklären, inwieweit es Metastasen gibt. Ich habe eine Heidenangst vor all dem was jetzt kommt. Gibt es jemanden, der solch ein Scheidenstumpfrezidiv hinter sich hat?

Was kommt auf einen zu bei einer Strahlen- und Chemotherapie? Was sollte man tun? Op, dann Bestrahlung mit Chemo oder hat man gar keine Wahlmöglichkeit?

Ich hatte 5 Jahre nach der OP so ein sorgenfreies Leben und jetzt der erneute Schlag ins Genick....


Bitte schreibt mir doch. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass das Forum halb leer ist?

Beste Grüße
Karma
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