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Alt 27.12.2017, 12:54
petrapan57 petrapan57 ist offline
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Standard AW: Lk-Forum-User stellen sich vor

Auch ich möchte mich hier vorstellen.
Ich bin im November 60 Jahre alt geworden. Mich begleitet der Lungenkrebs schon sehr lange Zeit.
Im November 1999 wurde bei mir ein Tumor in der Lunge gefunden, welcher mir im Januar 2000 mit einer Unterlappenresektion entfernt wurde.
Eine Chemo oder sonstiges war nicht notwendig meinten die Ärzte, da es noch sehr früh war und keine Lymphknoten befallen waren. es handelte sich übrigens um ein Plattenepithelkarzinom. Geraucht hatte ich seit meinem 16.Lebensjahr.
Viele Jahre vergingen und im August 2013 wurde erneut ein Tumor in der Lunge gefunden, welcher mir im September 2013 entfernt wurde. Diesmal befand sich der Tumor auf der linken Seite, es war ein Ardenokarzinom.
Auch wieder sehr früh erkannt, eine Keilresektion wurde vorgenommn, weitere Behandlungen waren nicht nötig.
Seit September 2013 gehe ich alle 3 Monate zur Kontrolle zum Onkologen.
Im November 2017 nachdem in meinem Blut die Tumormarker erhöht waren, wurde ein CT der Lunge gemacht, auf dem ein Tumor in der Lunge. und zei große Lymphknoten im Mediastinum festgestellt.
Um genauer erkennen zu können, ob diese Lymphknoten eventuell im Mediastinum eingewachsen wären, würde eine Mediastinoskopie durchgeführt.
Diese ergab dann: Erneutes Lungenkarzinom im linken Unterlappen, histologisch schlecht differenziertes Ardenokarzinom cT1c.pN3,cMx.

Ich bin am Boden zerstört! Ich werde auch nicht operiert, sondern soll am
02.01.18 bei meinem Onkologen sein, und dieser soll dann die weitere medikamentöse Behandlung beginnen.
Ich habe solche Angst! Haben die mich abgeschrieben, ist meine letzte Zeit gekommen, oder was bedeutet es, dass ich nicht mehr operiert werde.
Vielleicht kann mir ja jemand von euch weiterhelfen?
Danke fürs Lesen!
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