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Alt 29.04.2006, 17:23
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Zauberblume Zauberblume ist offline
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Registriert seit: 28.04.2006
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Standard AW: Und wieder ein Neuzugang!

Hallo Ihr Lieben,

ich hab mich sehr gefreut, so ausführlich von Euch zu lesen! Vielen Dank für Eure lieben Beiträge und die vielen Infos!

@Norma:

Mir war nicht klar, dass ggf. bereits nach der 2. Chemo, sollte diese nicht anschlagen, die Chemo geändert werden kann. Keine Ahnung, ob ich hier in Österreich auf eine Kontrolle bestehen kann.

Für Herceptin komme ich nicht in Frage, da der Tumor - zum Glück - Her-2 negativ ist. Dafür kann ich mich schon auf das volle Antihormonprogramm freuen. Ich bin nur unendlich dankbar, dass ich bereits ein gesundes Kind habe. Und dabei haben wir uns vor 3 Monaten noch darüber unterhalten, wann für uns der richtige Zeitpunkt für ein zweites Kind wäre...

Wie geht es Dir inzwischen?

@Rubbelmaus:

Rückfall nach 5 Jahren - das tut weh! Ich drück Dir fest, fest die Daumen, dass Du den Krebs wieder in den Griff bekommst. Hast Du Bisposhonate erhalten? Aber Du schreibst es ja selber: Nie Aufgeben. Ich frage gar nicht mehr nach Prognosen. Ich habe in einem Buch einer Betroffenen einen tollen Satz gelesen (sinngemäß): Jeder hat ein einzigartiges Schicksal und jeder hat eine einzigartige Chance! Ich wünsche Dir jedenfalls von Herzen alles Gute und noch viele, viele schöne Jahre!

@Zimtstern:

Deine Familiengeschichte liest sich ja wie ein Schauermärchen! Wahnsinn. Wie alt bist Du denn? Vorsorgliche Entfernung der Eierstöcke ist ja zumindest vor den Wechseljahren ein Riesenschritt. Damit mag ich mich noch gar nicht auseinandersetzen. Die Tatsache, dass unsere Familienplanung für die nächsten 6 Jahre auf Eis gelegt ist, ist schon Schock genug. Aber vermutlich wird es eh bei unserer kleinen Familie bleiben. Nun heisst es eh erst einmal den test machen und das Ergebnis abwarten. Warten, warten, warten. Wahnsinn, wie viele Stunden man warten muss - auf Termine. Ärzte, Ergebnisse... Das mit dem Bestrahlungsrisiko bei genetischem BK klingt auch nicht gerade aufmunternd! Aber Deine Argumentation kann ich gut nachvollziehen. Toi-toi-toi für alles!

@ Alexandra:

Welche Gründe gibt es denn für eine OP innerhalb des Chemotherapieintervalls? Mir geht es übrigens genau so wie Dir: Ich will den Krebs schrumpfen sehen! Klingt vielleicht ein bißchen blöd, aber ich mobilisiere jeden Morgen und jeden Abend meinen Körper für den Kampf. Das habe ich in einem Buch gelesen und finde dieses innere Zwiegespräch hilfreich. So nach dem Motto: Großhirn an Immunsystem... ;-)

Alles Gute für Dich! Hoffentlich verträgst Du die Bestrahlungen weiterhin so gut wie bisher. Es kann ja nicht immer alles schief gehen!

@ Lara:

Vielen Dank für den Tipp - beides werde ich mir bei Gelegenheit anschauen!

@ Violetta:

Du Glückliche - ich wünschte, ich wäre auch schon so weit! An meiner Einstellung zur Chemo kann die Übelkeit eigentlich nicht liegen. Auf die 2. Chemo habe ich fast "gefreut" - so nach dem Motto "Und wieder eins drauf!". Die Kotzerei hat mich dann wieder auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Ich bin froh und dankbar, dass es eine solche Behandlungsmöglichkeit überhaupt gibt. Lieber allerdings ohne die finale Übelkeit...

Von dem Einsetzen eines Drahtes habe ich auch schon gelesen. Wie funktioniert das denn, wenn der Tumor nicht mehr nachweisbar ist?

Von Herzen alles Gute für den 8. Mai! Meld Dich doch danach mal.

@Alle:

Ich wünsche Euch allen ein schönes und vor allem erholsames langes Wochenende!

Das Leben ist das, was zählt!



Alles Liebe,

Sandra
(Zauberblume)
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