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Alt 23.05.2009, 18:37
Ebs Ebs ist offline
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Standard AW: pT2a G3 / dann cT4: Blasenerhalt durch Radiochemotherapie.

Hallo Artomica,

entschuldige, dass ich erst heute antworten kann, bin gerade von einer Woche Urlaub zurück.

"Blase raus !" - hieß es bei der Mehrheit der von mir befragten Fachärzte auch bei mir, da diese Behandlung eben Standard und erfolgreich war und ist, aber keine eigene Blase mehr mit den bekannten Nachteilen bedeutet.

Für die Beurteilung, ob eine Radiochemotherapie evtl. möglich ist, sind CT oder MRT und Blasenspiegelung wichtig, um festzustellen, ob schon Metastasen vorhanden sind, wo der Tumor genau in der Blase sitzt und wie groß für eine evtl. möglicheTeilentfernung der Blase.

Von all diesen Fragen hängt die Prognose eines eventuellen Erfolges ab.

Hör dich mal um nach einem Klinikum mit Urologie- und Strahlenklinik und da würde ich mich vorstellen mit den Befunden.
Vielleicht kann dir auch dein Urologe oder ein anderer Arzt dir einen Tipp geben.

Ich habe alles in unserem Klinikum Frankfurt(Oder) absolviert und bin über die Arbeitsweise der Urologischen- und Strahlenklinik nur des Lobes voll.
Hier wird solide Arbeit geleistet.

Mein Vorteil war, dass durch meine vorherigen zahlreichen TURs ein enges Vertrauensverhältnis entstand, die Ärzte meine totale Ablehnung einer Totalentfernung kannten und akzeptierten.

Entscheidend für den bisherigen Erfolg meiner Behandlung war auch die enge Zusammenarbeit zwischen beiden Klinikbereichen, die vorbildlich war.

Ich drücke dir beide Daumen, dass alles so möglich wird, wie du es dir vorstellst.

Mit herzlichen Grüßen

Ebs

Geändert von Ebs (23.05.2009 um 18:47 Uhr)
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