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Alt 04.06.2009, 08:05
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Jutta Jutta ist offline
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Standard Darmkrebs: Filmprojekt will Wirklichkeit abbilden/ Vom ersten Schock zur Bewältigung

29.05.2009

Darmkrebs:
Filmprojekt will Wirklichkeit abbilden/ Vom ersten Schock zur Bewältigung



Therapieprotokolle und Überlebenswahrscheinlichkeitsdiagramme sind die eine Seite, Chatforen mit medizinischem Halbwissen die andere: zur Bewältigung einer Krebserkrankung hilft dem Betroffenen weder nur die medizinische noch nur die emotionale Betrachtungsweise; beides zu verbinden und dem Patienten Verständnis entgegenbringen, so Psychoonkologin Dr. med. Andrea Petermann-Meyer, Aachen, ist am erfolgversprechendsten, um eine Bewältigung der Krankheit zu ermöglichen. Eine echte Hilfestellung, so PD Dr. Jens Ulrich Rüffer, möchte ein Filmprojekt leisten, das ein Jahr lang das Leben eines Patienten mit Darmkrebs begleitet und die einzelnen Episoden im Internet veröffentlicht.

Dr. Ullrich Graven, Mönchengladbach, betonte, dass die Therapieplanung bei einem Kolonkarzinom heute wesentlich komplexer ist als vor 10 Jahren: „Damals gab es sozusagen ein Medikament für jeden Patienten, heute wird individuell behandelt und sehr viel stärker auf Komorbiditäten geachtet, denn selbst ein fortgeschrittener Darmkrebs muss kein Todesurteil mehr sein.“ Und die Moderatorin Ramona Leiß, München, deren Mutter vor 10 Jahren an Darmkrebs verstarb, konnte sich nur zu gut an die eigene Hilflosigkeit als Angehörige erinnern: "Ich wäre sehr froh gewesen, wenn wir gewusst hätten, was im einzelnen auf uns zukommt. Für mich ist es heute selbstverständlich, in regelmäßigen Abständen zur Darmspiegelung zu gehen."
Die erste und künftige Episoden unter http://www.darmkrebszentrale.de/episoden.html


Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3330
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