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Alt 28.02.2010, 23:05
Ladina Ladina ist offline
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Standard AW: Bücher über Brustkrebs und Homepages von Betroffenen

Sammelsurium 2

ERFAHRUNGSBERICHT EINER BETROFFENEN
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Titel: Sonnenflecken
Untertitel: Der Kampf einer Frau gegen ihre tödliche Krankheit
Autorin: Hannelore E. Roithner
Verlag: Denkmayr, Linz, 1992 , 2.Auflage
ISBN 978-3-901123-10-8, Gebunden, 128 Seiten

Preisinfo : 14,30 Eur[D] / 14,30 Eur[A] / CHF 27.00
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
1990, mit 42 Jahren erkrankte Hannelore E.Roithner an Brustkrebs, welcher erst sehr spät entdeckt wurde, als schon die Lymphknoten befallen waren.
Doch sie nimmt den Kampf gegen diese Krankheit wider aller Angst und Hoffnungslosigkeit auf und ihr Lebenswille ist stärker als der Krebs.
In diesem Buch erzählt sie von diesem Kampf, was ihr geschadet und was ihr geholfen hat und davon, wie sich ihr Leben nach der Krankheit positiv veränderte. (Auszug aus dem Klappentext)
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Dies ist das Folgebuch zum obigen Titel.

ERFAHRUNGSBERICHT EINER BK-PATIENTIN
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Titel: Ein Schmetterling lernt fliegen
Autorin: Hannelore E.Roithner
Verlag: Denkmayr, Linz, 1994
ISBN 978-3-901123-40-5, Gebunden, 129 Seiten

Preisinfo : 13,80 Eur[D] / 13,80 Eur[A] / 23,60 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Aus dem Klappentext:
1990 bekommt Hannelore E.Roithner, als eine von vielen Frauen, die Diagnose Brustkrebs in fortgeschrittenen Stadium und die Ärzte geben ihr nur mehr kurze Zeit zu leben.
Vielleicht ein Jahr.

In dieser Zeit, die sie selbst verlängert - um vier Jahre -
schafft sie, mit grosser Hilfe eines Verlages in Linz,
den Aufstieg von der Bäuerin zur Autorin und anerkannten Vortragenden.

Beruflich geht sie einen harten Weg. Mit 44 Jahren lässt sie sich umschulen und geht in die Werbung.

Nach 4 Jahren hat sie den Brustkrebs besiegt.

Doch sie stürzt leicht am Glatteis.
Ein unvermeidliches Röntgenbild wird gemacht.

Diagnose - Knochenkrebs. Höchst aggressiv.

Das ist der Anfang vom Ende, meinen viele Menschen.
Doch sie meint, auch die Geburt ist der Anfang vom Ende.
Diesmal bekommt sie harte Bandagen, Chemotherapie, riesige Injektionen, zuletzt auch Bestrahlungen, die sie jedoch aus Überzeugung ablehnt.
Eine Chemiekeule.
Es gibt kein Entrinnen mehr.
Sie wird wiederum eine Spaziergängerin am Grat zwischen Leben und Tod.
Und sie siegt wiederum.
Was sonst?
(Auszug aus dem Verlagstext s.7 )

Anmerkung von Ladina:
Auch das sind 2 Bücher, die sehr viel Mut machen. Den bereits Erkrankten als auch denjenigen, die noch gesund sind.
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ERFAHRUNGSBERICHT UND BERATENDES SACHBUCH EINER BRUSTKREBSPATIENTIN
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Titel: Der Knoten
Untertitel: Vertrauen und Verantwortung im Arzt-Patienten-Verhältnis am Beispiel Brustkrebs
Autorin: Lieselotte Bappert
Verlag: Rowohlt, 1979 / 1982
ISBN 3-498-00453-0,Broschiert, 190 Seiten

Vergriffen. Be der Bibliothek: Leben wie zuvor im Verleih,
erhältlich bei:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3498004530/qid%3D1124387182/028-5008996-3454957

Aus dem Klappentext von L. Bappert:
>>Der Knoten in meiner Brust hat mein Leben in ein Vorher und ein Nachher geteilt. Er wurde zu einem Schicksalsknoten, für dessen Entwirrung ich Jahre gebraucht habe. Wir alle hoffen, dass der Arzt, dem wir uns anvertrauen, unser Vertrauen auch rechtfertigt. Das setzt voraus, dass alle Ärzte ihre Verantwortung ernstnehmen. Nicht nur die ethischen Grundsätze ihres Standes, sondern vor allem auch die gültigen Rechtsvorstellungen verpflichten sie dazu.
Aber auch der Patient muss die Verantwortung kennen, die er für seine eigene Gesundheit hat. Er muss wissen, dass es für ihn nicht damit getan ist, rechtzeitig zum Arzt zu gehen. Auch von seiner ständigen Wachsamkeit, der Bereitschaft, sich Kenntnisse anzueignen und manchmal von seinem Mut zur Angst kann sein Leben abhängen.
Früherkennung und Krebsvorsorge bieten mancherlei wissenschaftliche, technische und organisatorische Probleme. Aber wichtig ist nicht allein, dass Vorsorge durchgeführt wird. Es kommt zumindest ebenso darauf an, wie Vorsorge betrieben wird. Die besten Apparate und Methoden nützen nichts, wenn die Praxis so bleibt, wie ich es erlebt habe.
Unsere Chance liegt nicht allein in der Früherkennung von Krankheiten und der Finanzierung von Hilfsmitteln und Forschungsprojekten, sondern mehr noch in der Gewissenhaftigkeit jedes einzelnen Arztes, in ärztlicher Teamarbeit und im Mitaufpassen des Patienten.
Dieses Buch soll sich nicht beteiligen an der marktschreierischen Auseinandersetzung um das Thema "Kunstfehler". Ich möchte vielmehr versuchen, einen konstruktiven Beitrag zur Versachlichung der öffentlichen Diskussion zu leisten. Ich möchte nicht polemisieren oder polarisieren, sondern Ärzte wie Patienten zum Nachdenken anregen.

Wenn mein Buch darüber hinaus kranken Menschen den Eindruck vermitteln könnte, dass man nie das Recht hat, die Hoffnung aufzugeben, dann wäre es nicht umsonst geschrieben.<<

Anmerkung von Ladina:
Zu jener Zeit, als das Buch erschienen ist, war es das erste kritische Buch einer Patientin, die es gewagt hat, aufzumucken und Missstände sowohl in der damaligen Behandlungsweise von Krebspatienten als auch im persönlichen Erlebnisbereich anzusprechen und anzugehen.
Vieles hat sich heute verbessert und doch begegnet man auch heute hier und dort noch unzulänglichen Ärzten.
So ist dieses Buch in manchen Bereichen gar nicht so veraltet wie uns das Erscheinungsjahr weismachen möchte.
Für alle, die sich mit dem Arzt-Patienten-Verhältnis tiefer auseinandersetzen möchten, liefert dieses Buch interessante Impulse zum Weiterdenken.
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ERFAHRUNGSBERICHT EINER BK-BETROFFENEN
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Titel: Ich lebe so, wie ich es will
Untertitel: Die Krankheit als Chance nutzen
Autorin: Dagmar Quack
Verlag: Tebbert,2002
ISBN 3-89738-274-1, Gebunden, Leinen, 140 Seiten

Preis ca. 13.90 EURO-D, 14.30 EURO-A,

Vergriffen im Buchhandel

Verlagstext:
Eine Frau im blühenden Alter. 40 Jahre. Auf der Höhe des Lebens.
Und dann von einem Tag auf den andern ein Wort, das das Leben von Grund auf veränderte: BRUSTKREBS.
Es gab nur zwei Möglichkeiten: Resignieren oder den Kampf aufnehmen und den Krebs als ebenbürtigen Gegner ansehen, den man besiegen kann.
Eine Odyssee durch Arztpraxen, Kliniken und Krankenkassenbürokratie folgte. Immer darum kämpfen, ernstgenommen zu werden.
Aber sie hatte sich eines vorgenommen. Sie wollte nicht wegen eines fehlenden Formulars' sterben.

Spannend wie ein Roman, und doch voll aus dem Leben.
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RATGEBER UND ERFAHRUNGSBERICHTE VON SCHWEIZER FRAUEN
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Titel: Da ist der Krebs und rundherum mein Leben
Untertitel: Frauen reden über Krebs
Herausgeberin: Pascale Gmür
Verlag: Frey, Zürich, 2001
ISBN 3-85569-230-0, 220 Seiten

Preis ca. 18.50 Euro-D, CHF 29.80

Vergriffen im Buchhandel, in den Krebsliga-Bibliotheken bestimmt im Verleih

Aus dem Klappentext:

"Werde ich noch akzeptiert, wenn ich sage, dass ich Krebs habe?"

Diese Ungewissheit beschäftigt viele Frauen, die an Krebs erkrankt sind. Sie befürchten andere zu schockieren, zu belasten und schliesslich auf Ablehnung zu stossen. Aussenstehenden fällt es tatsächlich oft schwer, unbefangen auf eine Frau zuzugehen, die Krebs hat. Denn Krebs wird vielfach mit schwierigen Therapien,mit Leiden und Sterben gleichgesetzt. Dabei geht vergessen, wie sich die Betroffenen wirklich fühlen und welches ihre Anliegen sind.
Dass man mit Krebs leben oder wieder gesund werden kann, ist zu wenig bekannt.

Die Autorin hat mit Fachpersonen und Angehörigen gesprochen und Frauen unterschiedlichsten Alters besucht, die an Brustkrebs oder einem gynäkologischen Tumor erkrankt sind.
Die behutsam geführten Gespräche geben einen Einblick in die Lebenswelten der betroffenen Frauen und vermitteln auf eindrückliche Weise die vielfältigen Aspekte im Umgang mit Krebs.

Anmerkung von Ladina:
Dieses Buch ist ein Schweizer Produkt durch und durch und hat hierzulande lange gefehlt. Es ist eine Fundgrube, gefüllt mit lauter hilfreichen Ideen, Büchern, Adressen und mit den Erfahrungsberichten von insgesamt 10 betroffenen Frauen. Sieht die deutsche oder österreichische Frau einmal von den Adressen ab, die sich hier eben nur auf die Schweiz beschränken, ist dieses Buch auch ein hilfreicher Ratgeber für die Frauen jenseits der Schweizer Grenze, den ich jeder Betroffenen sehr empfehlen kann.
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ERFAHRUNGSBERICHT EINER PATIENTIN
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Titel: Eine Messerspitze Blau
Untertitel: Chronik einer Ablation
Autorin: Anne Cunéo
Verlag: Limmat Verlag Genossenschaft, 1982
ISBN 978-3-85791-047-0, Paperback, 176 Seiten

Preisinfo : 16,00 Eur[D] / 26,00 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Klappentext:
Eine Frau, brustkrebsoperiert, kämpft um ihr Leben und gegen die Angst, indem sie Anklage gegen die Krebsverursacher erhebt: Umwelt Herrschaft des Geldes, Versagen der Ärzte.
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ERFAHRUNGSBERICHT EINER BRUSTKREBS-PATIENTIN
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Titel: Krebs kann auch eine Chance sein
Untertitel: Zwischenbilanz oder Antwort an Fritz Zorn
Autorin: Christiane Lenker
Verlag: Fischer TB, 1985 , Nummer: 3288
ISBN 3-596-23288-0, Taschenbuch, 85 Seiten

Vergriffen, erhältlich bei:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3596232880/qid=1124387787/sr=1-1/ref=sr_1_0_1/028-5008996-3454957


Verlagstext:
Jeder erkrankt an etwas anderem und bei den meisten gibt es dafür nicht nur eine Ursache.
Ich bin erkrankt an meiner eigenen Ziellosigkeit. Ich habe mich auf den Weg gemacht.Was aber ist das Ziel? Der Weg.

Christiane Lenker erkrankte mit 32 Jahren an Brustkrebs. Nach einem Jahr Patientenkarriere wollte die Autorin sich nicht länger als Krebsopfer bemitleiden lassen. Sie empfand deutlich, dass hinter einer so lebensbedrohenden und unheimlichen Krankheit wie Krebs die Aufforderung stand, eine Wende im persönlichen Leben zu vollziehen. Der geistig-seelische Entwicklungsprozess, der dadurch in Gang gesetzt wurde, liess ihr später die körperliche Beeinträchtigung durch die Operationen gering erscheinen, gemessen an der neuen, tieferen Bewusstseinsdimension.
Durch das Buch "MARS" von Fritz Zorn (Siehe Buchtipps Lymphdrüsenkrebs / Anmerkung Ladina)
und den bitter-depressiven Nachgeschmack, den die Lektüre bei ihr hinterliess, angeregt, entschloss sich die Autorin zu einer >Gegendarstellung< , die Mut machen soll.
In diesem Buch beschreibt sie die ersten, manchmal hilflosen, oft aber auch beglückenden Gehversuche in ein Leben mit neuem Sinn.

2.ERFAHRUNGSBERICHT VON CHRISTIANE LENKER
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Titel: Krebs greift das Herz nicht an
Untertitel: Mein zweites Leben
Autorin: Christiane Lenker
Verlag: Fischer TB, 1993, Nummer 11623
ISBN 3-596-11623-6, Taschenbuch, 149 Seiten

Vergriffen im Buchhandel

Verlagstext:
Das Buch handelt von dem Wunder der Liebe, das die Autorin trotz einer "unheilbaren" Krebserkrankung erfährt.

Christiane Lenker schildert in ihrem neuen Buch die Entwicklungsprozesse, die sie in den zehn Jahren ihrer Krebserkrankung durchlaufen hat. Sie schreibt über das Scheitern ihrer Ehe, die langen Phasen von Einsamkeit und Trauer und das Suchen nach neuen beruflichen und spirituellen Zielen. Trotz zahlreicher Rückschläge und Enttäuschungen hält sie an ihrer positiven Grundeinstellung fest.
Als sie schliesslich erfahren muss, dass die Krankheit so weit fortgeschritten ist, dass sie als unheilbar gilt, findet sie sich mit ihrem baldigen Sterben ab.
Doch da begegnet ihr der Mann, der ihre schwache Lebenskraft noch einmal vitalisiert.
Durch seine bedingungslose Liebe erfährt die Autorin aller scheinbaren Hoffnungslosigkeit zum Trotz die beglückendste Zeit ihres Lebens.

Die Autorin Christiane Lenker (Pseudonym) geb. 1950, unterrichtete von 1972 bis 1983 Sprachen an einem Gymnasium, von 1983 bis 1991 war sie an einer Grundschule als Lehrerin tätig. Heute lebt sie mit ihrem Mann in Nordkalifornien.
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GEDICHTE UND TEXTE VON KREBSKRANKEN FRAUEN
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Titel: hinausgeschrie(b)en
Untertitel: 6 Frauen mit der Diagnose Krebs
Autorinnen: Angela von Bremen/ Astrid Büttner/ Herma Grieseholt/ Martina Kriete-Wollenweber/ Ulla Roth
Vorwort von: Senta Bonneval
Herausgegeben von der Bremer-Krebsgesellschaft e.V.

Verlag: Zertani, September 2001
ISBN 978-3-9805772-6-7,Broschiert,84 Seiten,20 vierfarbige Abbildungen

Preisinfo : 8,00 Eur[D] UVP / 8,30 Eur[A] UVP / 15,00 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.


Erhältlich im Buchhandel

Anmerkung von Ladina:
Die Texte, Gedichte und Bilder in diesem farbenfrohen Buch sind in einer Art Schreibwerkstatt entstanden, einem Angebot, das mittlerweile in vielen (Reha)-Kliniken für Patientinnen zur Verfügung steht.

6 Frauen, darunter auch zwei mit der Diagnose Brustkrebs haben die Beiträge für dieses Buch zur Verfügung gestellt.
Ihre Texte handeln nicht nur von der Krankheit, sondern viel mehr vom Leben und können eine wertvolle Anregung sein für andere, die sich auch durch Schreiben erleichtern möchten.
Ein Buch voller Poesie, Wärme, Phantasie und Lebenskraft.

Das Buch kann im Buchhandel bezogen werden oder direkt von der Bremer Krebsgesellschaft e.V.:
www.bremerkrebsgesellschaft.de
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ERFAHRUNGSBERICHT EINES EHEMANNES
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Titel: Überleben und leben mit Krebs
Untertitel: Unser Leben nach der Amputation
Autor: Hartwig Stuckmann
Verlag: Verlag für Medizin E.Fischer, 1987
ISBN 3-88463-097-0, Broschiert, 94 Seiten

Vergriffen im Buchhandel,

Verlagstext:
Umdenken im Ehealltag, sexuelle Probleme, zwischenmenschliche Beziehungen in der Partnerschaft, im Bekanntenkreis, Lebensangst und Verzweiflung, Liebe und Verständnis, Schmerzen und Unsicherheit, Geduld und Vertrauen, das sind die Kriterien, welche in diesem Bericht einen wichtigen Platz einnehmen.
Der Wiederaufbau einer künstlichen Brust und etliche andere therapeutische Massnahmen finden auch Erwähnung. Diese Einzelthemen, gebettet in das Leben und den Rahmen einer kleinen Familie, aus der Sicht des Ehemannes geschildert, sollen den vielen Betroffenen, jetzt und in Zukunft, in deren "Krebsalltag" Hilfestellung leisten.

Zitat des Autors:
Mit diesem Buch möchte ich ein wenig Hoffnung verbreiten, und ich glaube, nicht unberechtigt. Denn die erfolgreiche Behandlung meiner Frau über die "imaginäre Heilungsgrenze" von fünf Jahren hinaus, spricht eindeutig dafür.
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ERFAHRUNGSBERICHT EINER JUNGEN BETROFFENEN
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Titel: Leben als wär`s der letzte Tag
Autorin: Janet Britton
Verlag: Aussaat- und Schriftenmissionsverlag GmbH, 1986
ISBN 3-7615-2382-3, Paperback, 200 Seiten

Vergriffen im Buchhandel, erhältlich bei amazon
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3761523823/qid=1124389780/sr=1-12/ref=sr_1_2_12/028-5008996-3454957

demnächst im Verleih bei
http://www.efb.ch/ sowie Krebsliga Aargau


(Titel der Englischen Originalausgabe: To Live Eatch Moment)

Verlagstext:
Als der Arzt nach dem Eingriff das Krankenzimmer betritt, weiss Janet Britton, dass sie Krebs hat. Aber sie ist doch erst 33! Ihre Kinder brauchen sie und ihr Mann auch! Sie hat Zukunftspläne, was ihren Beruf und ihre Familie angeht! Sie hat keine Zeit für Operationen, Bestrahlungen und Chemotherapie!

Und trotzdem - der Knoten ist Wirklichkeit und - er ist bösartig. Urplötzlich ist die junge Frau in die kalte Welt der Operationssäle, Bettpfannen, Spritzen und Schläuche geworfen.

Gemeinsam mit ihr durchleben die Leser die Schrecken der Ungewissheit, die Abhängigkeit vom Wohlwollen und von der Aufmerksamkeit des medizinischen Personals, die Frustration, in einem Körper zu leben, der den eigenen Anordnungen nicht gehorcht. Aber auch die Befriedigung, die es mit sich bringt, sensible, zupackende Freunde zu haben.
Aus nächster Nähe erleben die Leser, wie sich das Leben der jungen Frau durch die Krankheit verändert, wie sie es lernt, jeden Tag als wunderbares, sinnvolles Geschenk Gottes zu erkennen, wie sie sich Gott trotz ihrer Krankheit ganz zur Verfügung stellt und versucht, jeden Tag so bewusst und sinnvoll zu leben, als sei es der letzte.

Ein einfühlsames, fesselndes Buch, das durch seine Offenheit einen neuen Zugang zur Problematik Krebs verschafft, die immer noch oft tabuisiert wird.

Anmerkung von Ladina:
Ein relativ altes Buch zwar, das ich persönlich aber auch heute noch mit einem Gewinn lesen konnte. Wie bei allen älteren Büchern gilt es einfach zu beachten, dass sich die Therapiemöglichkeiten entscheidend verändert haben.
Wer sich aber interessiert, welche Bewältigungsstrategien eine junge, gläubige Frau während ihrer Krebserkrankung und Behandlung entwickelte, ist mit diesem Buch gut bedient.
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ERFAHRUNGSBERICHT EINER BETROFFENEN
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Titel: Ein Jahr, das zählt
Untertitel: Brustkrebs - meine Welt und ich
Autorin: Susan Nethery
Verlag: Francke, 1980
ISBN 3-88224-151-9, Broschiert, 126 Seiten

Vergriffen. , erhältlich bei:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3882241551/qid=1124390165/sr=1-1/ref=sr_1_0_1/028-5008996-3454957

Verlagstext:
Wie ein unheilvolles Gewitter brach Susans unerwartete Krankheit über die Familie Nethery herein. Die beiden kleinen Kinder Rick und Lana waren noch zu jung, um die wiederholte, schmerzvolle Trennung von der Mutter zu begreifen. Ross und Laura waren alt genug, um die Bedeutung des Wortes Krebs zu erfassen.
Jim, der Ehemann, stützte Susan in den schrecklichsten Augenblicken der Schmerzen und Depressionen und bestand mit ihr die schwere Prüfung.

Anmerkung von Ladina:
Das Buch entstammt einem christlichen Verlag. Nicht immer, aber oft unterscheiden sich solche Bücher dahingehend von anderen, dass sie mehr Bezug nehmen zum Glauben an Gott, ein Aspekt, den nicht alle Tumorpatienten voll bejahen können.
Dies gilt es zu beachten, für alle, die nun interessiert sind daran, dieses Buch zu lesen.
Menschen, die ähnlich gut auf Gott zu sprechen sind und denen der Glaube bei der Bewältigung hilft, können dieses Buch sicher mit Gewinn lesen.
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GLAUBENSERFAHRUNGEN
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Titel: Passion und drei Träume
Untertitel: Lebenskrisen im Rückblick
Autoren: Hanne Baar / Hartmut Schott / Giesel Unper,
Verlag : Hymnus , 2003
ISBN : 978-3-933959-05-8, Paperback, 77 Seiten
3 Abbildung(en) - 19 × 12 cm

Preisinfo : 5,00 Eur[D] UVP / 5,20 Eur[A] UVP / 7,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Drei Autoren lassen uns in drei Lebenskrisen im Rückblick an ihren Erfahrungen teilhaben, dass Gott auch in auswegslos erscheinenden Situationen Wege für uns hat.

Darin: Passion und drei Träume,(Seite 49 - 77) die Erzählung von Hanne Baar, welche an Brustkrebs erkrankt war.
Hanne Baar ist mehrfache Buchautorin.
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Das folgende Buch gehört zu den ältesten, im Buchhandel noch erhältlichen Büchern, ist es doch vor 20 Jahren letztmals aufgelegt worden. Es handelt sich von meiner Seite her um eine simple Buchvorstellung, nicht aber um einen persönlichen Tipp. Das möchte ich vorab festhalten.


DER ALTERNATIVE ERFAHRUNGSBERICHT EINER BK-BETROFFENEN
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Titel: Versuch einer Selbstheilung
Untertitel: Aus dem Tagebuch einer Krebskranken
Autorin: Verena van Ogtrop
Verlag : Euro-Vlg ,6. Auflage 1985
ISBN : 978-3-925774-00-3, Kartoniert, 180 Seiten

Preisinfo : 7,70 Eur[D] / 8,00 Eur[A] /CHF 15.00
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

verwandte Themen : Krebskranker
Selbstheilung

Erhältlich im Buchhandel

Verlagshomepage: Euro-Verlag
http://www.medizinfo.com/alternative/euro.html

Verlagstext:
Aus dem Nachwort zur 1. Auflage: Sehr geehrter Herr E.! Sie schreiben "Es ist damit zu rechnen, daß in erster Linie der Krebsgefährdete oder Krebsbehaftete durch Ihr Buch angezogen wird, denn welcher westliche Durchschnittsmensch wird schon ahnen, daß es hier um etwas ganz anderes geht, als um eine neuartige Krebstherapie.

Meine Frage geht dahin: soll man den Leser, dem psychosomatische Wechselwirkungen, dem erst recht die in der Atmung zu erspürende Gottesgewißheit fremd ist, über die Heilwirkung Ihres Vorgehens im Unklaren lassen?" - Sie schreiben: "Heilwirkungen Ihres Vorgehens". Ich könnte Ihnen sofort mehrere Autoren nennen, die die Heilwirkungen i h r e s Vorgehens an sich und anderen erproben konnten!

Das soll dieses Tagebuch tun: bekräftigen, was längst bekannt ist: wenn ein Mensch sich in die Sonne stellt, so wird er von ihr durchstrahlt und erwärmt. Er kann natürlich auch im Schatten bleiben. Aber für diese anfängliche Handlung ist nur er selbst verantwortlich. Ich bin überzeugt, daß jedem Menschen in seinem Leben mehrfach der Anstoß gegeben wird, endlich ernst zu machen mit dem menschenwürdigen An-sich-selbst-arbeiten.

Januar 1968 V.v.O.
Falshöft 13 D 24395 Nieby Tel. 04643 - 2191 Fax: 04643 - 2180

Anmerkung von Ladina:
Wenn man das Vorwort liest, klingt noch alles recht logisch. So schreibt
Verena van Ogtrop zum Beispiel, dass in vielen für Krebspatienten veröffentlichten Büchern von Operationstechniken die Rede sei, die dem einzelnen nicht weiterhelfen können, also gibt sie lieber Anleitungen zu Atemübungen, die jeder praktizieren kann. Allerdings schränkt sie sich alsbald seriöserweise darauf ein, dass Atemübungen immer nur unter fachgerechter Anleitung eines Therapeuten durchgeführt werden sollten.

In der Folge beschreibt sie dann , wie ihre Atemübungen so aussehen.

Trotz meiner eigenen guten, wohltuenden Erfahrung mit der Atemtherapie nach Middendorf (von welcher im Buch aber keinesfalls die Rede ist) , tendiere ich dazu, dieses Buch höchstens in die Kategorie: Bücher zu fragwürdigen Therapien, einzuordnen.

Beschreibung einer Atemübung nach Ogtrop:
*****Der Kohlensäureüberschuss, der durch mangelnde Atmung hervorgerufen wird, soll durch 5minütiges Reinigungsatmen (tiefes Atmen)von 10 : 10 hinausgeschafft werden. Danach kann man annehmen, dass im Körper gesunden Gasaustauschverhältnisse vorhanden sind, AUSSER in den Kranken Zellen ( Krebszellen)
Frage: Wie bringe ich die Kohlensäure auch da raus? Durch Reizung im Vakuum!
Ausführung: Ausatmen bis an die Grenzen des Möglichen, Rippen dehnen, Lufthunger
nur knapp 1 bis 2 Sekunden anreizen, damit kräftige Spontanatmung möglich,
dann Luft OHNE JEDE MUSKULÄRE MITARBEIT bis zur Sättigung des Soges einatmen,
dort einige Sekunden verharren, dann erst mit Hilfe der Atemmuskeln voll
einatmen. Meiner Meinung nach geschieht in dieser Pause nach Beendigung des
Soges das einzig Mögliche, um die Zelle zum Ausstossen der Kohlensäure zu
bewegen: es ist keinerlei Druck auf der Zellmembran, also auch kein Reiz.
Nur wenn wir die dauernde Reizung unterbrechen, kann eine Hoffnung aufkommen,
das übermässige Zellwachstum zu stoppen durch Normalisierung des Sauerstoffhaushaltes...******

Wie gesagt, es fällt mir schwer, das Buch zu kommentieren und einzuordnen, wollte es aber dennoch einmal erwähnen, da es sich nun einmal noch auf dem aktuellen Büchermarkt befindet.
Ich spreche der Technik ihre Wirkungsweise nicht ab, meine Atemtherapeutin indes kennt diese Technik aber nicht.
Interessentinnen können sich vielleicht an einen Heilpraktiker mit entsprechender Erfahrung wenden. Ansonsten fährt man immer wieder gut damit, auf seine innere Stimme zu hören - dem Zu- oder dem Misstrauen, das man dabei spürt zu folgen.
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Diagnose: Leberkrebs (vermutliche Metastasen eines 6 Jahre zuvor entdeckten Brustkrebses)

TAGEBUCHAUFZEICHNUNGEN EINER BETROFFENEN FRAU
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Titel: Lichtflut
Untertitel: Neue Texte
Autorin: Audre Lorde
Verlag: Orlanda Frauenverlag, 1988
ISBN 3-922166-36-9, Englisch Broschiert, 174 Seiten

Vergriffen im Buchhandel, erhältlich bei:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3922166369/qid=1145173869/sr=1-2/ref=sr_1_8_2/303-5231803-2691429
oder antiquarisch bei www.eurobuch.com

Klappentext:
LICHTFLUT versammelt Reden , Interviews, Essays und Tagebuchauszüge zu brisanten, politischen Themen: Rassismus in den USA und Südafrika und Ermutigung zum Einschreiten, Vieles rund um das Thema Schwarze frauen, Analysierung des Phänomens Sadomasochismus in der Lesbenszene. Ausserdem weist dieser Band einige der schönsten Gedichte von Audre Lord auf.

Der weitaus grösste Teil des Buches (Seite 101 - 172 ) bietet aber ausschliesslich den Tagebuchauszügen Audre Lordes Platz, welche sie zwischen 1984 und 1986 aufgrund ihrer Erkrankung an Leberkrebs schrieb.
Vom 15.Dezember 1985 - Mitte Februar 1986 weilte sie zum Zweck der Entscheidungsfindung, ob sie nochmals kämpfen möchte und ob ihr Körper dies überhaupt noch kann, in der Lukasklinik Arlesheim.
Audre Lorde schreibt viel über tägliche Erlebnisse, aber noch mehr über Gedanken, wie sie viele krebskranke Menschen umtreiben.
Am Ende siegt das Leben.

Am 14.Dez.1986 notiert sie in New York City: Es ist genau ein Jahr her, seit ich in die Schweiz ging und die Luft kalt und still fand. Doch was ich in der Lukasklinik fand, hat mir geholfen, mein Leben zu retten.

Audre Lorde durfte noch einmal richtig aufleben und sie genoss ihr bereits zum 2.Mal selbsterkämpftes Dasein. Das Buch endet mit einem Epilog von 1987.

Audre Lorde selbst starb anno 1992 im Alter von 58 Jahren.

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Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg BK-Cover plus.jpg (50,3 KB, 2281x aufgerufen)
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Halt ein Plätzchen frei für die HOFFNUNG!
(Zitat aus eigenem Gedicht, Copyright by Ladina)

Geändert von Ladina (28.02.2010 um 23:14 Uhr)