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Alt 03.03.2010, 17:16
Ladina Ladina ist offline
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Standard AW: Bücher über Eierstockkrebs und Homepages von Betroffenen

Fokus: Partnerschaft und gynäkologische Krebserkrankung (Berichte von Paaren, Ratgeber für Paare)

EIN RATGEBER FÜR PAARE
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Titel: Seite an Seite - eine gynäkologische Krebserkrankung in der Partnerschaft gemeinsam bewältigen
Untertitel: Ein Ratgeber für Paare
Autorinnen: Tanja Zimmermann/ Nina Heinrichs
Verlag : Hogrefe, April 2008
ISBN : 978-3-8017-2094-0, Kartoniert, 135 Seiten, zahlr. Arbeitsbl. u. Übungen

Preisinfo : 16,95 Eur[D] / 17,50 Eur[A] / 32.90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verwandte Themen: Krebs, Psychoonkologie, Zweierbeziehung

Verlagstext:
Menschen reagieren auf unterschiedliche Art und Weise auf die Diagnose Krebs. Häufig treten Stress, Belastung, Ermüdung, Hilf- und Hoffnungslosigkeit, aber auch Herausforderung, Optimismus und Stärke auf. Die Diagnose und medizinische Behandlung einer gynäkologischen Krebserkrankung wie Brust-, Eierstock- oder Gebärmutterkrebs ist jedoch nicht nur für die betroffene Frau, sondern auch für nahe stehende Personen, wie Partner, Familie und Freunde eine belastende Erfahrung. Zu wissen, wie man am besten helfen kann, ist schwer. Meistens sind das Paar und die Familie am stärksten von der Krebserfahrung betroffen.

Der Ratgeber spricht all jene an, die sich mit der Diagnose Krebs auseinandersetzen. Er zeigt Möglichkeiten auf, gemeinsam als Paar die Krankheit zu bewältigen und beschreibt Übungen zur Förderung der Kommunikation zwischen den Partnern. Der Ratgeber erläutert Zusammenhänge zwischen körperlichen und seelischen Reaktionen auf die Diagnose, bietet Hilfestellungen zum Umgang mit quälenden Gedanken und Ideen zur partnerschaftlichen Unterstützung sowohl auf emotionaler als auch auf praktischer Ebene. Der Ratgeber gibt Hinweise darauf, wie man mit Kindern über die Krebserkrankung der Mutter sprechen kann und zeigt Wege auf, wie Paare auch nach einer einschneidenden körperlichen Veränderung wieder Nähe, Zärtlichkeit und Sexualität erleben können. Hilfestellungen bei der Rückkehr in den Alltag sowie Zielsetzungen für die Zukunft sind weitere Themen. Die Durchführung der Übungen wird durch zahlreiche Arbeitsblätter erleichtert und mit Fallbeispielen veranschaulicht.



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TAGEBUCH UND ERINNERUNGEN EINER BETROFFENEN UND IHREM EHEMANN
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Titel: Manchmal rufe ich den Himmel
Autoren: Sven und Tamara Matzke
Verlag: Wunderlich, 2003
ISBN 3-8052-0770-0, Gebunden, 192 Seiten, 10 Seiten schw.-w. Abb.

Preisinfo : 16,90 Eur[D] / 17,40 Eur[A] / CHF 29.00

oder als Taschenbuch bei
Verlag: Rowohlt, November 2004
ISBN : 3-499-23801-2 , Kartoniert, 192 Seiten, zahlreiche Abbildungen

Preisinfo: 9,90 Eur[D] / 10,20 Eur[A] / 18,10 sFr

Vergriffen im Buchhandel

Aus der Buchbesprechung bei Inkanet:
Manchmal rufe ich den Himmel" ist ein Buch über die Liebe, das Leben mit Eierstockkrebs und den Abschied, wunderbar sinnlich geschrieben von Sven und Tamara Matzke. Emails und Tagebucheintragungen hat Sven Matzke nach dem Tod seiner Frau liebevoll zusammengestellt. Die Journalistin Tamara Matzke plante das Buch als Aufklärung für Polen, ihrem Heimatland. Dort ist es inzwischen ein Bestseller inkl. Dokumentarfilm. Es ist aber kein Buch über den Eierstockkrebs, vielmehr eine Hymne an das Leben und eine junge, große Liebe.


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ERFAHRUNGSBERICHT DES EHEMANNES EINER BETROFFENEN
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Titel: Den Tod vor Augen
Untertitel: Ein Psychotherapeut begleitet das Sterben seiner krebskranken Frau
Autor: Francis Robert Rodman
Verlag: Patmos, 1979
ISBN 3-491-77319-9, Taschenbuch, 248 Seiten

VERGRIFFEN im Buchhandel,

Klappentext:
Der Verfasser, ein erfolgreicher amerikanischer Psychotherapeut, berichtet vom Sterben seiner Frau, 37 Jahre alt, Mutter von zwei heranwachsenden Töchtern. Bisher immer gesund, lebensfroh, soeben von einem wundervollen Ski-Urlaub mit der Familie zurückgekehrt, hat sie plötzlich Beschwerden, die eine Unterleibsoperation nötig machen. Eine Routineangelegenheit in den Augen der Ärzte, aber dann mehren sich die Anzeichen auf eine fortgeschrittenere, bösartige Krankheit (Eierstockkrebs) und das Verhängnis nimmt seinen Lauf.
Für den Autor bedeutet der sich abzeichnende Tod des von ihm über alles geliebten Wesens die Katastrophe, den "Weltuntergang". Wären nicht die zwei Töchter, er würde mit seiner Frau sterben.
In seinen tagebuchartigen Aufzeichnungen analysiert er sich selbst mit schonungsloser Offenheit, seine beklemmenden Ängste, das feige Selbstmitleid, die wachsende Vereinsamung, schreibt aber immer wieder auch über das Befinden seiner geliebten Frau, über Hoffnungen und Enttäuschungen.
Kein Wunder, dass auch die Frage nach dem Sinn, nach dem Wert eines religiösen Glaubens immer wieder auftaucht, doch sie wird negativ beantwortet. Maria Rodman stirbt nach mehrmonatiger Leidenszeit in ihrem Heimatland Schweden. Der Autor bleibt allein. Allmählich aber erkennt er, "dass Tod und Vergänglichkeit der Zukunft, die immer gegen den Horizont anstürmen wird, keinen Einhalt gebieten können."
Dieses Lebenszeugnis ist kein frommes Buch im üblichen Sinn, aber eines, das den Frommen tief betroffen und nachdenklich macht.


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AUFZEICHNUNGEN EINER BETROFFENEN
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Titel: Leben an der Grenze des Todes
Autoren: Trudi und Johann Tibbe
Verlag: Edition Emil Müller im Neukirchener Verlag, 1971, 6. Auflage
ISBN 3-7887-0812-3, Paperback, 40 Seiten

Vergriffen. erhältlich bei:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3788708123/qid%3D1069148878/028-5008996-3454957

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Zum Inhalt:
Trudi Tibbe war von Unterleibskrebs in den besten Jahren getroffen worden. Eine befreundete Bekannte, ihrerseits Mitherausgeberin einer christlichen Zeitschrift (Der Bote für die evangelische Frau) bat Trudi Tibbe, für diese Zeitschrift einen Artikel zu schreiben unter dem Titel: Leben an der Grenze des Todes.

Trudi Tibbe tat das souverän und sehr beeindruckend. Ihre Schilderungen sind alles andere als oberflächlich und gehen unter die Haut, helfen auch ähnlich betroffenen Menschen mit ihrem Tiefgang und ihrer Klarheit weiter.
Mit Psalmen aus der Bibel und Worten von Jörg Zink.

Johann Tibbe hat diese Aufzeichnungen seiner Frau nach ihrem Tod als Buch binden lassen und ein Vorwort dazu geschrieben.




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