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Alt 03.03.2010, 18:39
Ladina Ladina ist offline
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Standard AW: Bücher über Eierstockkrebs und Homepages von Betroffenen

Erfahrungsberichte

Diagnose: Vermeintlicher Eierstockkrebs/ tatsächlich NUR ein Myom

ERFAHRUNGSBERICHT EINER BETROFFENEN JUNGEN FRAU
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Titel: NabelNarbe
Untertitel: Eine medizinische Farce
Autorin: Evelyne Stäheli
Verlag : pep + no name , Januar 2005
ISBN : 978-3-907510-11-7 , Pappe, 76 Seiten

Preisinfo : 18,00 Eur[D] / 26,00 CHF
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Tagebuchartig erzählt wird eine Geschichte, die mit einem Knoten im Bauchnabel beginnt. Die Entdeckerin dieses Knotens wird von ihrem Hausarzt an einen Dermatologen überwiesen. Durch eine Laboruntersuchung wird die Gewebeprobe aus dem Knoten als Ableger eines bösartigen Tumors interpretiert. Es folgen weitere Untersuchungen, um den Tumor selber zu finden. Plötzlich geht alles rasch, wie ein Netz, das sich um die Frau mit dem Knoten im Bauchnabel herum zusammenzieht.
Im Spital begegnet diese Frau vielen Helfern und Helferinnen, sowie zwei anderen Frauen, mit denen sie nacheinander das Krankenzimmer teilt. Zuerst ist es eine ältere Frau, dann eine Frau im mittleren Alter, und die Knotenträgerin selber ist eigentlich noch jung. Die Erkrankung an Krebs erhält durch die drei Frauen jeweils eine individuelle Geschichte. Jene der Knotenträgerin entpuppt sich zunehmend als medizinischer Irrweg.
Auch der Tod hat seine Finger im Spiel, aber der lässt sich am allerwenigsten in die Karten blicken.

Portrait von Evelyne Stäheli und weitere Infos zum Buch:
http://www.onlinereports.ch/2005/StaeheliNabelNarbe.htm


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RATGEBER UND ERFAHRUNGSBERICHTE VON SCHWEIZER FRAUEN
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Titel: Da ist der Krebs und rundherum mein Leben
Untertitel: Frauen reden über Krebs
Herausgeberin: Pascale Gmür
Verlag: Frey, Zürich, 2001
ISBN 3-85569-230-0, 220 Seiten

Preis ca. 18.50 Euro-D, sFr.29.80

Vergriffen im Buchhandel

Aus dem Klappentext:

"Werde ich noch akzeptiert, wenn ich sage, dass ich Krebs habe?"

Diese Ungewissheit beschäftigt viele Frauen, die an Krebs erkrankt sind. Sie befürchten andere zu schockieren, zu belasten und schliesslich auf Ablehnung zu stossen. Aussenstehenden fällt es tatsächlich oft schwer, unbefangen auf eine Frau zuzugehen, die Krebs hat.Denn Krebs wird vielfach mit schwierigen Therapien, mit Leiden und Sterben gleichgesetzt.Dabei geht vergessen, wie sich die Betroffenen wirklich fühlen und welches ihre Anliegen sind.
Dass man mit Krebs leben oder wieder gesund werden kann, ist zuwenig bekannt.

Die Autorin hat mit Fachpersonen und Angehörigen gesprochen und Frauen unterschiedlichsten Alters besucht, die an Brustkrebs oder einem gynäkologischen Tumor erkrankt sind.
Die behutsam geführten Gespräche geben einen Einblick in die Lebenswelten der betroffenen Frauen und vermitteln auf eindrückliche Weise die vielfältigen Aspekte im Umgang mit Krebs.

Anmerkung von Ladina:
Dieses Buch ist ein Schweizer Produkt durch und durch und hat hierzulande lange gefehlt. Es ist eine Fundgrube, gefüllt mit lauter hilfreichen Ideen, Büchern, Adressen und mit den Erfahrungsberichten von insgesamt 10 betroffenen Frauen. Sieht die deutsche oder österreichische Frau einmal von den Adressen ab, die sich hier eben nur auf die Schweiz beschränken, ist dieses Buch auch ein hilfreicher Ratgeber für die Frauen jenseits der Schweizer Grenze, den ich jeder Betroffenen sehr empfehlen kann.


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Achtung: Unten stehendes Buch ist definitiv kein Tipp von mir, lediglich simple Titelvorstellung, mit abschliessendem persönlichen Kommentar

Diagnose: Unterleibskrebs

ERFAHRUNGEN EINER BETROFFENEN
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Titel: Ich konnte weiterleben und ließ den Krebs hinter mir
Autorin: Anita Spohn
Verlag: Vier-Türme, Münsterschwarzach, 1991
ISBN 3-87868-457-6, Broschur, 71 Seiten

(mit einem Vorwort des behandelnden Arztes Dr.med.F.Paullussen)

Preis ca. 4.50 EURO, sFr 8.80

Vergriffen im Buchhandel, erhältlich als Gebrauchtexemplar bei:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3878684576/qid%3D1124534672/028-5008996-3454957

Verlagstext:
1981,die Autorin ist gerade mal 37 Jahre alt, wird die Diagnose Unterleibskrebs gestellt. Zu jener Zeit waren die Überlebenschancen gering. Wie sie durch die Tür hindurchgeht, die sich ihr öffnet und auf dem Weg, der sich ihr zeigt, voll Vertrauen weitergeht und einen neuen Frühling und einen neuen Sommer des Lebens erlebt, zeigt Anita Spohn in diesem Bericht auf.

Anmerkung von Ladina:
Um es gleich vorweg zu nehmen, dieses Buch hat mich nicht begeistert und ich möchte diesen Eintrag nicht als Empfehlung verstanden wissen.
Ich hatte mir zwar vorgenommen keine Wertung abzugeben, da jeder wieder anders empfindet, aber dieses Buch kann ich höchstens sehr streng gläubigen Patientinnen weiterempfehlen.

Mich hatte der Titel neugierig gemacht, auch der zuvor wiedergegebene Klappentext gibt nichts über den wirklichen Inhalt preis, ich erwartete einen Bericht, der Mut macht.

Viele Daten zur Krankheit der Autorin bleiben gänzlich im Dunkeln Man erfährt das Stichwort Unterleibskrebs und hört von einem Jahr Chemo und 20 Bestrahlungen. Das ist alles. Von insgesamt 31 Kapiteln sprechen lediglich deren 3 konkret die Erfahrungen in der Krankheit an. Alle andern sind angefüllt mit rühmenden Aussagen zu Gottes Wirken.
Ich bin selber katholisch, aber das hier wird mir zu viel und ist nicht glaubwürdig für mich - so eine Verherrlichung der Krankheit und dem Überbringer (Gott) derselben.

Der Satz der Autorin zum Thema Spontanheilungen, lässt mir die Haare zu Berge stehen:<Spontanheilungen-Gott benutzt sie als ganz konkrete Zeichen, um Menschen zum Glauben zu führen>

Das Buch wird im Verlag unter der Kategorie der sogenannten <Kath. Charismatischen Erneuerung> geführt.
Wer sich damit identifizieren kann, denke ich, wird das Buch hilfreich finden, so wie es der Wunsch der Autorin ist.



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