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Alt 07.03.2018, 17:56
Bonuskeks Bonuskeks ist offline
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Standard AW: Brustaufbau per TMG - wie gehts dem Bein damit?

Hallo miteinander,
tut mir Leid, dass ich auf Sendepause war, hatte noch zwei Nach-OPs und einen dicken Infekt und zwischendurch ein kleines Tief. Ich kann ja mal kurz berichten: OP hat 5:45 Std. gedauert, der Operateur musste beim "Anschluss" etwas nachbessern, sonst wär es wohl schneller gegangen. Sie haben in zwei Zweierteams - eines an der Brust, eines am Bein - gearbeitet. Anschließend stündliche Kontrolle, daher in der ersten Nacht in der Intensiv-Station (mit Radio :-)). Die Kontrollen nahmen ganz langsam ab ( dreimal pro Schicht, zweimal....). Nach zwei Tagen pünktlich zur Chefarztvisite eine Nachblutung, das Hämatom wurde am nächsten Tag operativ ausgeräumt. Nach insgesamt acht Tagen durfte ich mit der letzten von ursprünglich drei Drainagen nach Hause, aber die Pulle war auch hartnäckig, und dann war das Vakuum weg... Dann wurde nochmal ambulant an der Beinnaht nachgebessert, aber kurz darauf fing es dort an zu "kleckern", so dass ich wegen Serombildung kurz nochmal unters Messer musste, die Naht wurde erneut geschlossen, und ich durfte nach zwei Tagen wieder mit Pulle heim. Auch diese erwies sich wieder als sehr anhänglich, jetzt ist aber hoffentlich Ruhe...

Hatte nach der ersten Narkose einen dicken Kopf (trotz viel Trinken), viel Wasser im Körper (lief nach zwei Tagen raus), mäßige Schmerzen. Thrombosespritzen wurden wegen der Nach-OP auf sechs Wochen verlängert.
Mit der Brust bin ich recht zufrieden, ist noch ein wenig verbeult, aber das "Feintuning" soll in einigen Monaten folgen. Endlich ist das Silikon raus, und die Brust fühlt sich viel echter an. Mit OP, Krankenhaus und Nachsorge bin ich sehr zufrieden.

Die Miederhose ist bereits einmal abgenäht worden, die Wechselhose eine Nr. enger. Hatte mir das Sanitätshaus ans Herz gelegt, da der Stoff mit der Zeit nachgibt, und leider bauen sich bei acht Wochen Sportverbot (zählt nach der letzten OP neu) auch ein paar Muskeln ab. Ich werde wohl nochmal zum Abnähen hingehen, das ist ein kostenloser Service.

Fazit: In der Tat ist das Bein die größere Baustelle, und ich habe alle Varianten des Sitzens ausprobiert, nach jedem Eingriff ging das von vorne los. Die Narbe ist mit gut 20 cm deutlich länger als in allen wohlwollenden Skizzen. Dennoch lagen die Nebenwirkungen bislang (ich hoffe, das bleibt so) im Rahmen des "Kleingedruckten", und ich würde es wohl wieder machen lassen. Die Krankschreibung landet bei mir bei deutlich mehr als sechs Wochen.

Die Forenbeiträge haben mir in mancherlei Hinsicht sehr geholfen, allen nochmals Dank dafür. Für weiteres Austausch stehe ich natürlich gerne zur Verfügung!

Bonuskeks
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