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Alt 10.07.2014, 12:06
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Nadine1973 Nadine1973 ist offline
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Standard AW: mehr sorgen um kids als um diagnose?

Hallo,

Ich wollte auch was dazu sagen. Meine Kinder waren 3 und 1/2 Jahre alt als ich die Diagnose Brustkrebs mit Lebermetastasen bekommen habe. Das ist nun 3 Jahre her. Damals fand ich es noch viel zu früh denen etwas zu erzählen obwohl mir die Therapeutin geraten hatten den Kindern es zu erzählen. Dass meine Kinder ohne ihre Mama aufwachsen müssten eventuell war das allerschlimmste. Ich habe jetzt noch bei jeder Herceptin/perjeta infusion meine Mama mit dabei (und das mit meinen 41 Jahren )
Durch das super Umfeld das ich habe, haben meine Kinder auch nicht viel von der Chemozeit mitbekommen. Die Haare haben mein Mann und ich zusammen mit den Kindern abrasiert und einfach gesagt Mama würde nun die gleiche Frisur bekommen wie der Papa. Punkt! Mehr nicht .. und das war ok so.
Jetzt wo ich im 3-Wochen-Takt meine Infusionen bekomme wissen die Kinder auch nicht. Die sind in der Zeit in der Schule. Solange sich mein Zustand so stabil verhält wie bis jetzt und ich mich topfit fühle, sehe ich es nicht ein die beiden mal zur Seite zu nehmen und dann "So, ich muss euch jetzt mal was erzählen" :
Falls sich mein Zustand mal verändern würde, würde ich natürlich etwas erzählen .. und auch wenn ich merke dass die beiden doch was mitbekommen haben. Man kennt seine Kinder am besten. Felix nimmt sich alles so schrecklich zu Herzen ... das muss nicht schon so früh sein dass er sich Sorgen macht um etwas .. das vielleicht irgendwann mal eintreffen wird.
Und ich bin soooo positif eingestellt dass DAS GAR NICHT DER FALL SEIN WIRD! SO!!!!!!
Spätestens wenn die Kleine alt genug ist .. wird sie eh in eine engmaschigere Kontrolle kommen und wird dann erfahren was los ist.
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