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Alt 30.12.2015, 21:23
Zimtstern89 Zimtstern89 ist offline
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Standard Maligner Pleuraerguss! Alles so unklar :(

Hallo ihr Lieben,
ich bräuchte dringend mal euren Rat
Meine Mutter hatte 2008 Brustkrebs, wurde 2 Mal operiert und bekam anschließend Bestrahlung, sowie 5 Jahre Therapie mit Tamoxifen! Bis zum Herbst war alles in Ordnung. Bei der letzten Kontrolle fiel ein Anstieg der Tumormarker auf. Es wurden einige Untersuchungen gemacht, sprich Knochenszinti, Mammographie, diverse Ultraschalluntersuchungen und ein Oberbauch-CT!
Alles soweit in Ordnung, bis auf das CT der Lunge --> V.a. atypische Pneumonie, Einnahme von Antibiose, Kontrolle im Verlauf.
Mitte Dezember bekam meine Mutter zunehmend schlecht Luft und ich brachte sie Ins KH, in welchem ich selbst arbeite. Dort haben sie per Ultraschall + CT-Aufnahme einen Pleuraerguss festgestellt, welcher aber erst nach 4 Tagen punktiert wurde, weil er so "klein" war (500ml). Tumormarker im Erguss extrem erhöht, also Warten auf den Histologischen Befund. Nach der Punktion wurde meine Mutter auf die Gyn verlegt, weil im CT ein unklarer Befund an den Eierstöcken war, wurde operiert, alles ok, Histo negativ.
Am 20. Dezember wurde sie entlassen, am 08.01. sollen wir vobei kommen um uns das Ergebnis der Tumorkonferenz mitzuteilen.
Leider hat sich nach Verlegung auf die Gyn keiner mehr wirklich für die Lunge interessiert! Ich habe mehrfach nach den Befunden gefragt... wurde von Fachrichtung zu Fachrichtung geschickt.... Erst kein Befund da, dann Alles Schwammig, man könnte nichts sagen.
Habe mir bei Entlassung alle Befunde mitgeben lassen....
Histo des Ergusses: maligne Zellen, Typ Adenokarzionom, triple negativ, passend zu Mamma-Ca / Lungen CA! Auf meine Nachfragen in der Klinik wurde nicht wirklich reagiert, man müsse die Tumorkonferenz abwarten!
Am Mo sind wir dann mit allen Befunden in die nächste Uniklinik gefahren, habe dort einen Termin in der Gyn-Onko ausgemacht.
Dort konnte man uns auch nicht wirklich weiter helfen.... da Primärtumor unklar sei, sie haben sich alle Befunde und Bilder einbehalten, soll nächste Woche ebenfalls in der Tumorkonferenz besprochen werden und sollen am 13.01. wieder vobrei kommen.

Mir kommt das alles so ewig lange vor, die ganze Warterei macht mich wahnsinnig, keiner kann mir was genaues sagen.
Seit der Entlassung sind jetzt über 2 Wochen vergangen, seitdem ist nichts passiert. Ich habe Angst, dass wir durch zu langes Warten iwas verpassen, was man jetzt noch aufhalten könnte. Ich habe keine wirkliche Diagnose, keine Prognose, keinen Anhalt wie es weiter geht.

Ist es aus euren Erfahrungen normal, dass man so lange wartet!
Müssten jetzt nicht schnellst möglich weitere Untersuchungen gemacht werden?

Ich verzweifel langsam wirklich, meine Mutter sieht alles eher entspannt.
Sie hat sich aber auch nicht wirklich mit dem Thema befasst, schiebt alles ein wenig von sich weg
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