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Alt 06.03.2014, 18:48
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carlchen carlchen ist offline
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Registriert seit: 22.05.2012
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe

Wo bin ich, auf der Arbeit.
Aber ich habe schon mit meinem Kollegen abbesprochen, ich mache nicht mehr als 3 Dienste im Monat.
Finaznziell wäre es Jacke wie Hose und ich würde eh dann von der Witwenrente (wie hoch nein niedrig sie auch ausfallen wird) was nachgezahlt werden muß.
Gestern hatte ich Rückenschmerzen. Hurra, denn daß sagt mir Mensch mach langsam. Anderseits ich fühle mich wie ein Hamster im Laufrad.
Mein Kollege Steffen hat mich gestern gewarnt. Mit ihm kann ich prima reden, auch schon während Klaus Krankheit. Mittlerweile habe ich das Gefühl vom halben Krankenhaus umarmt zu sein, also von den weiblichen Kolleginnen, die männlichen sind da etwas anders, was mir persönlich lieber ist, da brauche ich anschließend keine Taschentücher.
Zu meinen Rückenschmerzen, wenn dann mal das Geld von der Lebensversicherung eingetroffen ist, kaufe ich mir ein neues Bett.
Ich brauche nun wirklich kein Doppelbett. Von dem Schlafzimmer kann ich mich nicht so Recht trennen, das war sündhaft teuer. Nehme nie deine Mutter zum Möbelkauf mit.
Ich lese gerade alle möglichen Beiträge von Menschen durch, die wie ich ihren Partner verloren haben. Erstaunlich irgndwann hören diese auf von sich zu berichten. Aber wir alle haben den gleichen unglaublichen Schmerz.
Es ist auch egal wie alt man ist, ob 30, 40, 50 auch mit 70 tut es noch weh.
Es ist nicht fair nach so vielen Jahren zurückzubleiben., nicht wahr.
Carolin
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Verstehen kann man das Leben nur rückwärts,
aber leben muß man es vorwärts
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