Einzelnen Beitrag anzeigen
  #1  
Alt 09.01.2017, 03:20
Oscar271 Oscar271 ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 09.01.2017
Ort: Osnabrück
Beiträge: 1
Standard Diagnose Analrandkarzinom

Hallo zusammen,

bin auch bisher nur lesender Vertreter im Forum gewesen und als Mann wohl in der Minderheit
Wollte jetzt auch mal meine Erfahrungen schildern....

auch ich hatte im Frühjahr 2016 die Diagnose Analrandkarzinom bekommen ca. 2 cm groß. Im April/ Mai hatte ich meine Chemotherapie/Bestrahlungen über 6 Wochen. Die letzten 2 Wochen waren sehr schmerzhaft, besonders nach den Toilettengängen, weil alles wund und offen war.
Ich habe mich dann sehr gut erholt und es ging mir besonders nach der Reha im September wieder gut. Auch meine Nachsorge war positiv und es konnte nichts mehr festgestellt werden. Ich konnte sogar wieder Arbeiten gehen...
Dann fingen die Probleme aber an mit einem starken Juckreiz im Anal und Bestrahlungbereich ( Pobacken). Ich werde verrückt und scheuer mir alles wund.
Dann hatte ich im Dezember auch noch die Biopsie und das verheilt so schlecht, dass ich nicht einmal mehr Arbeiten kann, weil ich die Hygiene dort nicht hin bekomme nach dem Toilettengang.
Zu Hause mache ich immer Sitzbäder mit Tannolact und benutze noch die Fettcreme von Tannolact. Ansonsten muss ich fast immer Duschen nach dem Toilettengang, weil es sonst so brennt, dass mir die Tränen in die Augen schießen
Zu dem habe ich immer noch ziemliche Magen/ Darm Probleme als Folge der Bestrahlungen.

Vlt könnt ihr mir mal euere "Folgeschäden" nach der Therapie schreiben

Lieben Dank
Mit Zitat antworten