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Alt 04.04.2010, 19:29
Ladina Ladina ist offline
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Standard AW: Bücher über Krebs bei Kindern und Homepages von Betroffenen

ERLEBNISSE MIT KREBSKRANKEN KINDERN
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Titel: Guten Morgen, lieber Tag!
Untertitel: Kinder, die den Krebs besiegen
Autorin: Erma Bombeck
Verlag: Bastei Lübbe, 1989
ISBN 3-404-11830-8, Paperback, 247 Seiten, mit 16 farbigen Zeichnungen krebskranker Kinder

Leider vergriffen, erhältlich bei amazon, im Verleih bei der Schweiz. Kinderkrebshilfe

Beschreibung:
Guten Morgen, lieber Tag!
Die berühmte Autorin schildert hier Begegnungen mit krebs-kranken Kindern. Dabei machte sie eine für sie selbst überraschende Erfahrung: Auch in größter Bedrängnis ist Humor der beste Helfer. Gerade hoffnungslos kranke Kinder entwickeln einen unbesiegbaren Optimismus und neue Lebensfreude. „Wärst du denn glücklicher, wenn wir die ganze Zeit weinten?" fragte ein Mädchen sie einmal und öffnete ihr damit den Blick für eine Welt, die Gesunden im allgemeinen verschlossen ist.
Die farbigen Zeichnungen in diesem Buch wurden von krebs-kranken Kindern gemalt.
Erma Bombeck stellt alle Einnahmen aus diesem Buch der Kinder-Krebshilfe zur Verfügung.


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ERFAHRUNGSBERICHTE VON BETROFFENEN UND ÄRZTEN
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Titel: Viel Liebe gegen Schmerzen
Untertitel: Krebs bei Kindern
Herausgeberin: Petra K.Kelly
Verlag: Rororo, 1986
ISBN 3-499-15912-0, 283 Seiten

Vergriffen im Buchhandel, nur noch antiquarisch bei amazon

Zu diesem Buch
Krebs bei Kindern — diese Worte lösen Bestürzung, Erschrecken, Trauer' aus. Und auch betretenes Schweigen, hilflose Betroffenheit. Etwa 1600 Kinder erkranken im Jahr in der Bundesrepublik an Krebs. Diese Krankheit verändert das Leben aller Beteiligten schlagartig. Das Vertrauen in die Fähigkeit der Eltern, ihr Kind vor Schlimmem zu bewahren, zerbricht. Die kleinen Patienten fühlen sich einsam, ausgeliefert und hilflos.
Dieses Buch soll aufklären, informieren, Mut machen, aber auch die erschreckende Situation auf den Kinderkrebsstationen beschreiben, wo Kinder «unter äußersten Belastungen ums Überleben kämpfen» (Katharina Zimmer in Die Zeit). Bis vor einem Jahrzehnt waren noch fast alle krebskranken Kinder zum Sterben verurteilt. Nur in Ausnahmefällen konnten sie überleben. Doch ihre Chancen haben sich drastisch verbessert, allerdings um einen hohen Preis. Die intensive, sogenannte aggressive Therapie geht bis an die Grenze der Lebensgefährdung und ist eine außerordentliche Belastung. Um sie zu mildern, bedarf es mehr Personal, intensiver psychologischer Betreuung der kleinen Patienten wie auch der Eltern und der Geschwister. Doch daran wird gespart. Nur die Selbsthilfe der Elterngruppen hat bisher das Schlimmste verhindern können.
Krebs ist ein besonders angemessener Ausdruck unserer Gesellschaft, ist, wie Adolf Muschg schreibt, ein «Urteil über die Gesellschaft». Und der Umgang mit den Krebspatienten, mit den Schwachen und Hilflosen in der Gesellschaft, ist ein Zeichen für die Moral eines Staates. Kranke Kinder sind zu Leidtragenden bundesdeutscher Unbeweglichkeit geworden.
Doch daß es auch anders geht, zeigen das Engagement der Elterninitiativen, die öffentlichen Appelle der Ärzte und Schwestern, der Kampf auf parlamentarischer Ebene von Petra Kelly und einigen wenigen anderen. Dieses Buch mit Erfahrungsberichten und Reportagen führt uns eindringlich vor Augen, wie Liebe die Angst nehmen kann, wie Liebe Geborgenheit und Vertrauen gibt, wie Liebe gegen die Schmerzen der krebskranken Kinder ankämpft.
Petra K. Kelly, geb. 1947, Politologin, 1972 bis 1983 EG-Verwaltungs-rätin, seit 1983 Bundestagsabgeordnete der Grünen



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Geändert von gitti2002 (17.05.2011 um 21:12 Uhr) Grund: Buchcover