Einzelnen Beitrag anzeigen
  #6  
Alt 24.01.2008, 21:30
Benutzerbild von Anhe
Anhe Anhe ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 10.02.2006
Ort: Mainhattan
Beiträge: 976
Standard AW: Lungenkarzinom und Nierentumor

Hallo Jacqueline,

ich selbst erkrankte 2003 an Lungenkrebs und war in der von mir empfohlenen Klinik. Ich kann verstehen, warum Dein Vater so "zusammenfällt". So eine Diagnose ist schrecklich und Lungenkrebs ist immer noch einer der Krebsformen, die oftmals schlecht therapiert werden können, weil der Tumor zu spät erkannt wird. Dein Vater wird sicherlich denken, daß er keine Chance hat, wieder einigermaßen gesund zu werden. Das ist für ihn (natürlich genauso für die Familie) eine ungeheure Not - denn keiner möchte sein eigenes Ende absehen können. Deshalb ist es auch so wichtig, daß mit den Untersuchungen und der Therapie schnellstmöglich begonnen wird - auch, um Deinem Vater reele Chancen einzuräumen, sofern diese vorhanden sind.

Das CT vom Kopf ist deshalb wichtig, um ausschließen zu können, dass Metastasen (Krebszellen) in den Kopf gewandert sind.

Natürlich ist es für einen Kranken schwer zu verstehen, warum bestimmte Diagnoseverfahren erst mit der Krankenkasse abgeklärt werden müssen. Deshalb auch mein Vorschlag, schnellstmöglichst eine spezialisierte Klinik aufzusuchen, da dort - wenn auch nicht PET - ein MRT, CT und Knochenszintigramm gemacht werden kann. Ich möchte Euch nicht mehr Angst einflößen, als Ihr im Augenblick eh schon habt - aber Ihr solltet Euch nicht allzuviel Zeit nehmen, um eine geeignete Klinik bzw. Therapie zu wählen.

Beste Grüße,
Anhe
__________________

Mit Zitat antworten