Einzelnen Beitrag anzeigen
  #11  
Alt 06.02.2011, 11:47
Gabrieleli Gabrieleli ist offline
Gesperrt
 
Registriert seit: 27.01.2011
Beiträge: 787
Standard AW: Adeno, die Psyche macht nicht mehr mit

Die Frage " Warum ", die habe ich mir nie gestellt und deshalb hat auch keiner etwas falsches geschrieben. Niemand hat es verdient krank zu werden, womit auch. Aber so ist das Leben, ändern kann man nichts und von dem Hadern wird nichts besser. Das schlimmste ist für mich die Angst. Von der lasse ich mich auffressen. Es geht 2 Monate nach den Kontrollen gut und je näher die nächste rutscht desto schlechter geht es mir. Ich kann mich dann nur sehr schlecht ablenken.

Nach der Amputation war ich 2 Jahre bei einer einzelnen Therapeutin, alleine nicht in der Gruppe. Ich habe am Anfang Stunden im Rollstuhl verbracht und Löcher in die Luft gestarrt. Da hat sie mich rausgeholt. Ich bin nicht mehr dieselbe aber ich nehme am Leben wieder teil.

Jetzt habe ich mich hier einer Selbsthilfegruppe angeschlossen, da treffen wir uns 2 mal im Monat. Die Psychoonkologin die das leitet ruft im Bedarfsfall auch bei mir an und erkundigt sich wie der Stand der Dinge ist. Die Gruppe tut mir gut aber reicht irgendwie nicht ganz aus.

2 Dinge möchte ich noch fragen, wobwi die Ärzte lapidar sagen: ist so

1. nach der Chemo ist man müde, klar,aber jetzt immer noch. Zwar lange nicht mehr so schlimm, aber nachmittags bin ich platt.

2. Vor der Chemo hatte ich ganz normal noch meine Regel, durch die Therapie ist , klar, alles weg. Während der Chemo habe ich fürchterlich geschwitzt, tags und nachts, anfallsweise. Auch das hat sich deutlich reduziert macht mir aber besonders nachts zu schaffen. Ich habe keine Ahnung von Wechseljahren. Kann das denn wirklich daher kommen ?

Für heute noch einen schönen Sonntag

Gabriele