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Alt 14.06.2013, 14:37
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abifiz abifiz ist offline
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Standard AW: "Vertrauen in die Ärzte bei gleichzeitigem selbstbestimmten Umgang mit der Erkran

Hallo eule.


Sei willkommengeheißen in diesem Forum (in welchem ich selber ein relativ neuer Teilnehmer bin).


Ein interessantes Thema, das Du öffnest, und ein schwieriges dazu. Im allgemeinen neigt man hier im Krebsforum -- soweit ich sehen kann -- entweder zu einem eher emotional bestimmten persönlichen Vertrauensverhältnis oder zu einer skeptischen bis eventuell sogar unterflurig abwertenden (noch seltener gar versteckt feindseligen) Haltung zu den Ärzten, wobei der Anteil der eher negativen Haltungen mir insgesamt etwas kleiner hier zu sein erscheint als bei manch anderen Online-Foren, bei welchen Gesundheit auch mit abgehandelt wird. Ein "mittlerer" Weg ist selbstverständlich auch vertreten, in meinen Augen aber seltener als vielleicht wünschenswert. Das alles sind subjektive Wertungen von mir. Andere mögen es unter Umständen völlig anders wahrnehmen.


Im Deinem Fall, ausgehend von Deiner detaillierten Schilderung, halte ich das Einholen einer Gegenprüfung der gesamten MRT-Ergebnisse durch eine sogenannte "zweite Meinung" für eher angebracht. Voraussetzung dafür wäre natürlich, daß Dein Vater ohne Druck von Dir dazu gewonnen werden kann.

Ansonsten empfehle ich immer eine Mischung von solidem tragendem Vertrauen und mündiger Wachheit, bei gleichzeitiger Bestrebung, funktionierende menschliche "Beziehungen" zu dem gesamten Personal, einschließlich der Ärzte herzustellen.


Konkret könntest Du Deinen Vater eventuell wohlwollend fragen, welche Erwägungen ihn vor dem Einholen einer zweiten Meinung denn abhalten.


abifiz
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