Einzelnen Beitrag anzeigen
  #3  
Alt 27.03.2017, 17:15
Marlene2014 Marlene2014 ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 29.09.2014
Beiträge: 23
Standard AW: Querschnittlähmung zu befürchten

Hallo dagehtnochwas,
Danke für deine schnelle Antwort.
Vielleicht muss ich etwas ausführlicher werden.
Mein Vater ist 83. Die OP 2014 war eine Notoperation, da mein Vater schon Lähmungserscheinungen hatte. Zuvor knapp 2 Jahre beim Hausarzt in Behandlung (Ibuprofen). Bei der OP wurden Brustwirbel versteift. Die OP war sehr schwer und mein Vater hat die Narkose nicht vertragen. Als OP- Folge extreme Schmerzen, Oxycodon, Fentanylpflaster, die ganze Palette. Wurde von den Schmerzen her aber immer besser, 2016 wieder nur Ibuprofen....wir fühlten uns sicher, doch kein Krebs. Er konnte halt die Arme nicht heben. Im November dann wurde der Krebs wohl wieder aktiv.
Wir wohnen in einer Universitätsstadt mit Uniklinik. Von daher denke ich schon, dass Papa in den besten Händen ist. Man hat von 2014 sogar Gewebeproben aufgehoben. Derzeit warten wir auf das Ergebnis der 160 Genmutatonsanalyse. Hab im Netz leider nichts darüber gefunden. Mit 20%iger Wahrscheinlichkeit würde man einen Treffer landen, um gezielt behandeln zu können.
Warum nur Taxol light? Er verträgt es sehr gut. Denke, man will ihn schonen. Und es ist ja ohnehin nur ein Schuss ins Blaue. Denosumab bekommt er noch. Wir wissen, dass jedes Leben endlich ist. In meiner Familie bin ich diejenige, die mit den Ärzten redet. Was ist eine Immunhistologie? Meine Eltern sind total überfordert. Zu mir war man auch ehrlich. Will nichts unversucht lassen. Bin das meinem Vater schuldig.

Ich hab einfach nur Angst.
Nach der Statistik wäre mein Vater schon seit 2 Jahren nicht mehr am Leben. Er sei ein ganz spezieller seltener Fall.

Viele Grüße
Marlene

Geändert von Marlene2014 (27.03.2017 um 17:19 Uhr) Grund: Schreibfehler
Mit Zitat antworten