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Alt 13.02.2018, 05:56
lotol lotol ist offline
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Standard AW: MALT-Lymphom in der Lunge

Servus Symphatisch-Lymphatisch,

Zitat:
September 2017: weiterhin CR - aus der onkologischen Hand entlassen...
Darüber freue ich mich sehr mit Dir.
Du machst aber hoffentlich schon noch weiter mit Nachkontrollen (von Dir veranlasst)?

Zitat:
Ich würde gerne asketisch leben, aber ich schaffe es nicht...Das akzeptiere ich, aber ich bin mir sicher, dass mein Körper NICHT nach Lebensmittel schreit, die er angeblich braucht...
Hach, ein schönes Thema...
Ja, ist wirklich ein schönes Thema.
V.a. deshalb, weil es dabei auch um Lebensqualität geht.

Wer sagt Dir denn eigentlich, daß Du asketisch leben solltest oder müsstest?
Kannst doch im Prinzip eigentlich in Dich "hineinfressen", was auch immer Du willst.
So lange Du das auch wieder "abbauen" kannst, spielt das doch gar keine Rolle.

Anderenfalls "bunkern" halt unsere Körper Energie-Reserven in Form von Fett
an uns.
Unsere Körper sind nämlich auf's Überleben "programmiert":
Was an Nahrung zum Überleben nicht unmittelbar verbraucht wird, "landet" in Fettpolstern an uns.
Bei Frauen i.d.R. (örtlich) wo anders als bei Männern.

Was aber auch nichts daran ändert, daß es sich im Prinzip um einen analogen Vorgang handelt, der nur darauf basiert, daß "Energie-Reserven" angelegt werden.
Für "Notzeiten", um diese "überbrücken" zu können.

Dieses Prinzip finden wir doch überall in der Natur.
Auch bei Lebewesen, die einen Winterschlaf durchleben:
Die fressen sich vorher voll, ihre Lebensfunktionen sind im Winter auf's Minimum "gedrosselt", und nach dem Winter wachen sie "ausgemergelt" wieder auf.

Vor einiger Zeit las ich mal etwas von einer Frosch-Art, die im Winter komplett gefroren sein kann.
Wie in einer Tiefkühltruhe durch und durch vereist.
Nach dem Winter "tauen" diese Frösche wieder auf und leben munter weiter.

Was ich damit sagen will:
Jede Spezies auf Erden hat teils Millionen von Jahren an Evolution hinter sich.
Manche Geschöpfe, wie z.B. Haie, Krokodile oder Spinnen waren von Anfang an "perfekt" für's Überleben "ausgestattet".

Auch wir Menschen haben eine lange Evolutionszeit hinter uns, die uns dafür "rüstete", um überleben zu können.

Glaubst Du wirklich, daß unser individuelles Überleben davon abhängt, ob wir nun "Bio-Salate" oder "Bio-Fleisch" oder sonstwas "Bio-..." in uns hineinfressen??
Wir sind "Allesfresser", was auch ohne weiteres an unseren Zähnen erkennbar ist.
Wir haben "Reiß-" und "Zermalm-Zähne".
Sind folglich von unserer Evolution her darauf "ausgelegt", uns nicht nur von "Grünfutter" ernähren zu können.

Was mich bei Propagierungen von " gesunder Ernährung" schon immer störte, ist der "Allein-Vertretungs-Anspruch" bzgl. dessen, was angeblich "gesund" sein soll.
Und was mich diesbzgl. noch viel mehr stört, ist die KOMPLETTE Ignorierung dessen, womit uns Menschen die Natur ausgestattet hat.

Wir wären nämlich schon längst ausgestorben, wenn es irgendeine Rolle spielen würde, ob wir nun "Grünzeug" oder "(angeblich) ungesundes Fleisch" oder "(angeblich) schädliche Süßigkeiten" oder sonstwas in uns hineinfressen.

Sicher mag ein durchschnittliches Mittelmaß eine gewisse Rolle spielen können.
Überlebenswichtig ist das aber wohl kaum.

Weil auch wir Menschen nur Energie "verbrennen", um weiterleben zu können.
Woher die "geliefert" wird, ist an sich völlig wurscht.
Unsere Körper können so gut wie jede gelieferte Nahrungs-Energie problemlos verwerten.

Wozu sollten wir uns also den Kopf darüber "zerbrechen", ob die Energie nun in Form von z.B. Kartoffeln, Reis oder Schokolade oder Süßigkeiten "geliefert" wird??
Unsere Körper sind dazu in der Lage, zu "nehmen" was daherkommt.
Diese enorme Errungenschaft der Evolution/Natur versucht man m.E. allenthalben zu "vernebeln".
Aus rein kommerziellen Gründen!

Ja, es ist wahrlich ein schönes Thema.


Liebe Grü0e
lotol
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Krieger haben Narben.
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