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Alt 15.02.2018, 22:52
Malta Malta ist offline
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Standard AW: MALT-Lymphom in der Lunge

Hallo ihr,

Ich war inzwischen bei diesem Lymphom-Experten. Sie haben nichts
ungewöhnliches in meinem Blut gefunden, auch keine Lymphom-Lymphozyten. Die
Lymphknoten waren auch normal, auf die Knochenmarkprobe kann verzichtet
werden. In der Lunge ist noch ein kleiner 6 mm Herd (vermutlich auch
ein MALT-Lymphom), den man mit Antikörpern platt machen könnte. Da sich das Teil
aber in dem halben Jahr nicht verändert hat - würde er es so lassen. Nächstes
Jahr soll ich zur Kontrolle kommen. Würdet ihr es gleich platt machen lassen? In 20 jahren wenn es groß ist, gibt es bestimmt bessere Medikamente.

Zum Thema Ernährung meinte er, ich solle einfach so weiterleben und trainieren
wie bisher und nicht zu viel über das Lymphom nachdenken. Er hatte mich vorher
gefragt wieviel Sport ich mache - scheint wohl wichtiger als das Essen zu
sein. Ob ich genug Gemüse esse und selbst koche hat er nicht gefragt. Die
Entzündungswerte im Blut waren auch ziemlich gut.


Zum Thema BIO: Ich denke, dass es immer problematisch wird, sobald etwas ein
Massenprodukt wird und "nur" schön aussehen muß. Biologisch Abbaubare
Düngemittel müssen nicht ungiftig sein. Während kleine herkömmliche Betriebe
vielleicht gesünder produzieren, aber nicht den Umsatz (Geld) für ein
Bio-Lable haben. Wenn man das alles beachten will ist Einkaufen extrem
anstrengend. Bei extrem billigen Sachen bin ich skeptisch und kaufe es nicht.
Ansonsten macht es die Mischung nicht zuviel von irgendetwas ab zu bekommen.
Es schmeckt auch nicht alles gleich - NichtBio-Möhren schmecken meines Erachtens meistens besser.

Zum Thema Zucker: Ich denke das Zucker immer noch gesünder ist als alle
Austauschstoffe (die auch zur Schweinemast eingesetzt werden). Ich esse gerne
Schockolade und Kuchen aus Weizenmehl (mit wenig Zucker). Wobei ich nicht an
Zucker denkte, wenn ich drei Wochen nichts Süßes gegessen habe. Ich denke, dies ist der Punkt wo ich am Ehesten meine Ernährung ändern könnte. Vielleicht könnte ich statt dessen Nüsse und Mandeln naschen. Ohjee - vielleicht sammeln die ja Blausäure oder so etwas.

Dann gibt es noch die gefährliche Kohlehydrat-Fett Mischung wo man nicht aufhören kann zu essen :-) -so etwas wie Chips und Spaghetti mit Hackfleischsoße. Vor allem letzteres ist super wenn man nach einem langen Tag draußen nach Hause kommt :-).

Ich denke schon, dass unterschiedliche Leute unterschiedliche Bedürfnisse
haben. Das ist bestimmt auch schon vererbt (mit den Darmbakterien oder so).
Inder hatten seit vielen Generationen das ganze Jahr Gemüse und Nordländer
hauptsächlich Fisch und Fleisch. Da soll keiner dem Sami erzähelen, dass er
Vegetarier werden soll.

Kann gut sein dass bei vielen industriell gefertigten Lebensmitteln vielleicht
manches aus dem Ruder laufen kann, weil man dann nicht merkt was man isst.
Es gibt ganz sicher Leute die durch falsche Ernährung krank werden. Und es gibt auch ganz sicher Leute, die trainieren wie blöd und nur beim Gedanken an Essen
zunehmen.
Das sich im Winter der Stoffwechsel ändert stimmt zumindest bei mir nicht.
Vermutlich unternehmen die Leute weniger draußen, langweilen sich und rennen
öfter zum Kühlschrank.

@symphatisch-lymphatisch: Wenn es solche Auswirkungen hat solltest du es vielleicht wirklich reduzieren. Du kannst ja mal das mit den 3 Wochen kein Zucker probieren. Bei mir hatte es funktioniert, aber nun kauft mein Mann immer Schokolade :-).


Grüße

Malta
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