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Alt 27.05.2003, 20:29
Gast
 
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Standard Liebe Gabi..

Ja, ich weiss das ich schlimme sachen mit meinem Körper mache.. mit meiner Seele..
Aber ich glaube sonst würde ich dran zerbrechen im Moment..
Ich mag es einfach nicht mehr aushalten.. alles wird irgendwie nie ein Ende haben.. Das hier ist ja nicht das einzige was ich auszuhalten habe..
Ich schaffe es einfach nicht anders stark zu sein..

Ich möchte natürlich nicht meinen Sohn verlieren.. oder viel mehr das er mich verliert..
Ich wünschte der Termin wäre schon zuende..
Bis zum 4.6 ist es noch viel zu lange.. auf der einen Seite.. aber auf der anderen auch zu kurz..

Ich habe Angst vor dem was die Neurochirurgen sagen..

Vielleicht hat meine Mutter mich auch lieb auf ihre Art.. Aber ich verstehe sie nicht..
Und ich muss das einfach akzeptieren.. :-(

Die Sätze von denen Du geschrieben hast (von Freunden/Bekannten) kenne ich nur zu gut.. Auch jetzt wieder sagen sie das ich es schon schaffe, und das ich mir keine Sorgen machen soll.. usw..
Ich mag dann immer garnicht mehr sagen das ich Angst habe, denn irgendwie kommt immer die Botschaft an "Ich möchte nicht das Du Angst hast, oder es ist unnötig Angst zu haben"..
Ich würde mich dann schuldig fühlen wenn ich sage wie es mir geht..
So gehe ich lächelnd durch die Welt.. Auf die Frage "Wie geht es Dir?"
Frage ich mich stets ob sie es WIRKLICH wissen wollen, antworte aber mit "Gut"..

Ich sage anderen das sie sich nicht für andere verbiegen sollen, das tun sollen was sie wollen, und nicht weil es von ihnen erwartet wird..
Doch ich bin doch selbst extrem so.. nur so sein wie andere mich gern hätten..

Mein Arzt meinte das ich mir mal Zeit nehmen sollte, um nachzudenken warum ich Krebs habe?
Worüber ich nicht reden mag.. warum ich schweige?
Erst wenn dieser Knoten geplatzt sei, hätte ich eine Chance???

Liebe Grüsse Jules..
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