Krebs-Kompass Forum  


Zurück   Krebs-Kompass Forum > Krebsarten > Gallenblasentumor/Gallengangskarzinom

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
  #1  
Alt 03.10.2013, 22:31
Kabuki Kabuki ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 03.10.2013
Beiträge: 10
Standard (Vermutlich) Gallenblasenkrebs und zahlreiche Metastasen

Hallo Liebes Forum!

Bei meiner Mutter (56) wurde letze Woche, nach jahrelangen Beschwerden, Krebs diagnostiziert. Zur Zeit halten sich die Ärzte noch sehr bedeckt, man erhält wenig Informationen. Bis Ende letzter Woche lag sie noch im Krankenhaus, man entließ sie dann, ohne ihr Genaues zu sagen, nur mit einem Brief an die Hausärztin. Man erklärte uns, dass man erst die Ergebnisse der Leberbiopsie abwarten, und dann bescheid geben wird. Meine Mutter hat den Brief nicht gelesen, ich schon. Versuche mal kurz zusammenzufassen:
CUP Syndrom, vermutlich aber ein primärer Tumor in der Gallenblase, der Metastasen in die Leber gestreut hat. Alle Segmente der Leber sind befallen, der größte Befund liegt in Segment fünf mit einer Größe von 4,3 cm. Um die Leber herum besteht eine lokale Peritonealkarzinose, die sich aber bereits bis zum Eierstock hin ausgebreitet haben könnte. Oberhalb der Bauchspeicheldrüse und vor dem Herzen befinden sich metastasenverdächtige, vergrößerte Lymphknoten. Im Eierstock haben sie eine Abtropfmetastase gefunden und eine Zyste, von der man noch nicht weiß, ob sie gut- oder bösartig ist, die unter Umständen aber ebenfalls als Primärtumor in Frage kommt. Die Veränderungen in der Gallenblase wären in diesem Fall dann Metastasen, die von der Leber in die Gallenblase hineingewachsen sind.
Mein Wissen, das ich bisher zu diesem Thema angesammelt habe, stammt nur aus dem Internet, da die Ärzte sich ja, wie gesagt, sehr bedeckt halten. Das, was ich gelesen habe, klingt jedoch nicht sehr aufmunternd. Ich weiß, dass Prognosen manchmal nur wenig aussagen, dass es Wunder gibt und und und... . Trotzdem, hat meine Mutter mit der Diagnose überhaupt noch die Chance auf ein bisschen (unbeschwerte) Zeit?
Am Montag wird eine Bauchspieglung gemacht werden, danach wird mit der Chemo begonnen. Morgen stehen einige Voruntersuchungen an.
Zur Zeit ist sie zu Hause, ich wohne auch noch hier und bin mit der Situation restlos überfordert. Sie weint so viel, sie isst nicht mehr, sie hat Schmerzen, sie wird von Tag zu Tag schwächer. Es wäre mir lieber, sie könnte schon übers WE ins KH, aber geplant ist wohl erst Montag.
Da ja schon recht viele Organe und das Bauchfell von dem Krebs befallen sind, war ich mir nicht ganz sicher, wo ich überhaupt hingehöre. Habe mich dann einfach mal für die "Gallenblasen-Variante" entschieden, verzeiht mir, wenn sich herausstellen sollte, dass der Auslöser doch ein ganz anderer war.

LG
Mit Zitat antworten
  #2  
Alt 03.10.2013, 23:06
Mathias974 Mathias974 ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 26.06.2013
Ort: Bremen
Beiträge: 279
Standard AW: (Vermutlich) Gallenblasenkrebs und zahlreiche Metastasen

Hallo Kabuki,

erstmal Willkommen hier bei uns, auch wenn der Anlass kein wirklich schöner ist.
Ich wünsche Dir und Deiner Mum in erster Linie viel kraft, zur Diagnose möchte ich nicht viel sagen, denn das ist dann eher Aufgabe der Ärzte. Ich kann Dir nur so viel sagen, ich leide selbst am Gallenblasenkarzinom und hab Lymphknotenmetastasen, wurde operiert wo man soweit alles entfernt hat.
Zu Prognosen und Verläufen kann man generell nicht wirklich viel sagen, denn bei jeden Mensch verläuft es anders. Wichtig ist es eine vernünftige Behandlung für deine Mutter zu bekommen, so das sie keine Schmerzen hat und nicht unnötig leiden muss.
Kann Dir leider nicht viel positives dazu berichten und will Dir auch keine falschen Hoffnungen machen. Wenn du aber fragen hast, kannst du mich gerne fragen und ich versuche Dir so ehrlich es geht zu Antworten.

LG Mathias
Mit Zitat antworten
  #3  
Alt 04.10.2013, 18:23
Kabuki Kabuki ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 03.10.2013
Beiträge: 10
Standard AW: (Vermutlich) Gallenblasenkrebs und zahlreiche Metastasen

Hallo Mathias,
ich habe mir heute Morgen deine Geschichte durchgelesen. Tut mir sehr leid für dich, aber du scheinst mir doch noch recht hoffnungsvoll, optimistisch (?).
Bei meiner Mutter ist halt das Problem, sie ist kein Kämpfertyp, nie gewesen. Sie stellt sich keinen Herausforderungen, falls man das in diesem Falle so nennen kann, sie setzt sich mit nichts auseinander, das unangenehm werden könnte, sie läuft weg, immer und überall. Obwohl sie nur einen Bruchteil der eigentlichen, vorläufigen Diagnose kennt, redet sie bereits davon, dass man sie mit Morphium vollpumpen und sterben lassen soll. Kein bisschen Kampfgeist, keine Anstalten, sich dem Ganzen zu stellen, nichts. Nur weglaufen, betäuben, nichts hören, fühlen, sehen. Sie redet wie jemand, der bereits alles durch hat, bei dem alle Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft worden sind. Obwohl sie doch erst ganz am Anfang steht. Deshalb frage ich mich, ob sie das alles durchsteht. Chemo, OP, Bestrahlung, all das schafft man doch nur, wenn einem, trotz ungewissen Ausgangs, allein der Versuch irgendwas wert ist, wenn man zumindest nicht bereit ist, völlig kampflos aufzugeben. Aber das ist sie, weil alles andere Strapazen bedeutet und Strapazen, welcher Art auch immer, sind nicht erwünscht. Vielleicht wäre es wirklich besser für sie, ihr nur noch die Schmerzen zu nehmen, so, wie sie vorgibt es sich zu wünschen. Ich weiß es nicht.

Heute war sie im Krankenhaus, Behandlungsplan wurde, schwups, wieder umgeschmissen. Anfang der Woche gibts dann wohl doch noch keine Chemo, nur die Bauchspieglung mit Entnahme weiterer Gewebeproben und der Entfernung der Eierstöcke. Dann heißts erstmal wieder auf die Ergebnisse warten. Ich werd noch verrückt. Ist es eigentlich normal, dass die Diagnostik so lange dauert? Das Ganze zieht sich jetzt schon seit zwei Wochen , jetzt kommt vermutlich nochmal eine hinzu... . Mmhh, naja.

LG
Mit Zitat antworten
  #4  
Alt 04.10.2013, 18:35
Benutzerbild von nala1810
nala1810 nala1810 ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 30.12.2011
Beiträge: 544
Standard AW: (Vermutlich) Gallenblasenkrebs und zahlreiche Metastasen

Hallo Kabuki,

oh je, ich sage erstmal herzlich Willkommen hier, auch wenn der Grund kein guter ist.

Bei meiner Mum sah es vor knapp 2 Jahren ähnlich aus, leider. Sie wurde noch operiert, ich weiß es ist schwer damit umzugehen, wenn du Fragen hast jederzeit gerne.

Alles gute für die näcsten Wochen wünscht dir

Nala
__________________
[
Mit Zitat antworten
  #5  
Alt 04.10.2013, 18:57
Mathias974 Mathias974 ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 26.06.2013
Ort: Bremen
Beiträge: 279
Standard AW: (Vermutlich) Gallenblasenkrebs und zahlreiche Metastasen

Hallo Kabuki,

zuerst einmal bin ich leider ein Mensch der sehr direkt und mit fakten arbeitet.

Du sagst das deine Mum doch erst am Anfang steht, das kann man sehen wie man will, denn ihr Krebs wird weit fortgeschritten sein, desweiteren ist es so das wir Betroffenen spüren was in unseren Körper vor sich geht, man kann das schlecht erklären. Und zu guter letzt kommt natürlich eine riesen Portion Angst dabei.
Ich habe mich die ersten 2 Wochen nur zurück gezogen als die OP´s anstanden, ich bin auch davon ausgegangen das ich das nicht überlebe. Nun hier schreibe ich und habe bis jetzt überlebt. Man muss lernen jeden Tag im jetzt zu leben und nicht in der Vergangenheit oder Zukunft. Für jemanden, für den das alles neu ist, ist es sehr schwer einen Umgang und die Akzeptanz zu bekommen, gerade wenn es einen nicht so gut geht.
Keiner kann in die Zukunft sehen und das ist auch gut so, und es wird ein langer und harter Weg für euch alle, gerade aber auch für deine Mama.

Ich wünsche euch vom Herzen alles Gute
Mathias
Mit Zitat antworten
  #6  
Alt 04.10.2013, 19:35
Kabuki Kabuki ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 03.10.2013
Beiträge: 10
Standard AW: (Vermutlich) Gallenblasenkrebs und zahlreiche Metastasen

Nala, Danke!

Mathias, das verstehe ich, ich wollte auch niemandem zu nahe treten. Ich denke nur sehr viel darüber nach, ob die Hilfe, die man ihr anbieten wird, für sie auch wirklich Hilfe bedeutet. Gerade wegen des weit fortgeschrittenen Stadiums und gerade weil sie generell jemand ist, der lieber rekapituliert anstatt es zu versuchen.
Ich mache ihr da überhaupt keinen Vorwurf, ich erwarte nichts, kann die Angst natürlich nachvollziehen. Frage mich nur, wie viel man ihr zumuten kann...
Ist wohl wenig zielführen, diese Frage.
Gegen "direkt und mit Fakten" habe ich nichts einzuwenden. Was soll das "leider" da?
Mit Zitat antworten
  #7  
Alt 17.10.2013, 15:04
DerDenker DerDenker ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 17.10.2013
Beiträge: 2
Standard AW: (Vermutlich) Gallenblasenkrebs und zahlreiche Metastasen

Halllo Kabuki, hallo Ihr,

erstmal alles Gute und viel Kraft auch von mir. Wir sitzen im selben Boot und deswegen bin ich jetzt auch hier. So koennen wir unsere Erfahrungen teilen.

Auch meine Mutter hat es mit Gallenblasenkrebs erwischt. Meine Mutter hatte immer beste Blutwerte und nichts hat auf einen Krebs hingewiesen. Anfang des Jahres hatte Sie jedoch Bauchschmerzen und nach einem Sturz mit dem Fahrrad wurde eine volle Galle erkannt. Selbst da hat noch keiner an Krebs gedacht, sondern an Galllensteine. Nach einigen Untersuchungen ( MArgen -Darm ) usw konnten die Tumore erkannt werden. Leider war keiner in der Lage das eher zu erkennen. Nun Sie wurde operiert und die Galle wurde entfernt. Im Anschluss wurde es bestaetigt, was keiner ausgesprochen hatte. Gallentumor mit Metastasen. Bisher habe ich keine Einsicht und kann noch nicht genau sagen, wie es weiter geht. Ihr wurde jedoch die Chemotherapie schon aufgebrumt und Sie soll damit naechste Woche anfangen. Nach 2 schlaflosen Naechten mit Recherche aller Art, frage ich mich schon was so eine Chemo bewirken soll. Es gibt ja ueberhaubt keine Nachweisse und Stastiken von Heilungen etc. Mediziner wuerden sich selber dieses Zeug niemals geben. Sind Krebskranke nur Versuchskaninchen fuer die Pharmaindustrie? Heute wurde meiner Mutter gesagt, dass Kinder keine Termine bei Aerzten bekommen. Ich will aber die Akte und eine 2 Meinung einholen. Koennt Ihr schon den Wirkstoff der Chemo benennen? Ich habe irgendwo was von einem Wirkstoff Cocktail gelesen, welche Engl. Wissenschaftler bei 400 Krebspatienten mit Gallenkrebs probiert hatten. Die mit Cocktail hatten wohl einen Rueckgang des Krebswachstums die mit einem Wirkstoff keine Verbesserungen...

Gruss Jens
Mit Zitat antworten
  #8  
Alt 17.10.2013, 18:07
Mathias974 Mathias974 ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 26.06.2013
Ort: Bremen
Beiträge: 279
Standard AW: (Vermutlich) Gallenblasenkrebs und zahlreiche Metastasen

Hallo Jens,

eines mal vorweg, die Angst vor der Chemo ist verständlich aber überlege Dir was ohne passiert.
Ich habe selbst Gallenblasenkrebs und Metastasen in den Lymphknoten. Ich bin 39 Jahre jung und war genauso geschockt aber Chemotherapie ist das einzige was meiner Meinung nach Sinn machte, natürlich nach erfolgreicher OP.
Ich bekomme Gemcitabine und Cisplatin und es geht mir so einigermaßen damit, natürlich hat man Nebenwirkungen aber die sind soweit überschaubar.

LG
Mathias
Mit Zitat antworten
  #9  
Alt 20.10.2013, 20:06
Kabuki Kabuki ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 03.10.2013
Beiträge: 10
Standard AW: (Vermutlich) Gallenblasenkrebs und zahlreiche Metastasen

Guten Abend allerseits!

In der letzten Woche ist viel passiert, leider nicht sehr viel Gutes. Zunächst stand die Überlegung im Raum, ob meine Mutter für einige Zeit stationär aufgenommen wird, weil sie sehr große Angst vor der ambulanten Chemo hatte und ihr Allgemeinzustand sich immer weiter verschlechterte. Das hat sich inzwischen jedoch zerschlagen. Mitte der Woche haben wir dann noch einen Nachbefund bekommen, der das Ganze nicht unbedingt einfacher macht. Offensichtlich ist man sich doch nicht mehr ganz sicher, ob die Metastasen aus der Galle kommen. Bzw. die Metastasen in der Leber stammen recht sicher aus der Galle, die Metastasen im Bauchfell verhalten sich aber wie ein Eierstockkrebs. Auch, wennn man dort keinen Tumor gefunden hat. Man spricht inzwischen also von einem CUP - Syndrom. Da sich die Chemo ja nach dem Primärtumor richtet, erschwert das die Behandlung natürlich enorm. Die Chemo, die sie zuerst kriegen sollte, wurde schlißlich abgesagt. Jetzt hat sie am Freitag das erste Mal eine viel aggresivere Variante, mit viel gravierenderen Nebenwirkungen, erhalten. Sie bekommt drei Mittel, ich weiß aber gerade nicht, wie diese heißen. Gestern gings ihr noch gut, heute nicht mehr. Sie hat ständig Fieber und Schmerzen und Probleme mit der Verdauung. Ich weiß gar nicht, wie das die nächsten Male gehen soll, wenn sie die Prozedur ambulant machen lassen soll. zur Zeit sind ständig Ärzte um sie rum, messen Temperatur, überprüfen das Blut, geben Infusionen usw.. Und beim nächsten Mal soll sie sich einfach beim Onkologen für fünf Stunden in so einen Stuhl setzen, danach nach Hause gehen und gucken was passiert? Warum sollte sie das nächste Mal keine Infusionen brauchen? Warum sollte sie das nächste Mal kein Fieber mehr kriegen (was die Ärzte sehr zu beunruhigen scheint)? Warum muss beim nächsten Mal niemand mehr dreimal die Nacht Blut abnehmen? ich versteh das nicht.

Jens, ich stehe der Chemptherapie auch nicht ganz ohne Skepsis gegenüber. Es ist wohl kein Geheimnis, dass es sich um eine Therapie handelt, die große Folgen mit sich bringt und deren Wirksamkeit umstritten bleibt. Aber was für eine Wahl hat man? Natürlich steht es jedem frei zu, der Schulmedizin den Rücken zuzuwenden und sich für einen alternativen Weg zu entscheiden. Dazu gehört allerdings doch eine recht große Portion Mut und Vertauen, die, zumindest meine Mutter, niemals aufbringen könnte. Eine Garantie, dass dieser Weg der richtige ist, hat man zudem auch hier nicht. Es ist einfach eine Entscheidung, die jeder für sich treffen muss, ob es das Richtige war, oder ob es überhaupt da Richtige gibt, stellt sich leider immer erst später heraus.
Alles Gute dir und deiner Mutter

LG
Mit Zitat antworten
  #10  
Alt 21.10.2013, 01:49
nonloso nonloso ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 07.09.2013
Beiträge: 46
Standard AW: (Vermutlich) Gallenblasenkrebs und zahlreiche Metastasen

Liebe Kabuki,
bei meiner Freundin war es anfangs ähnlich, sie hatte auch immer wieder Fieber was von einer Entzündung an einem der Stents kam.
Sie war ja sehr lange stationär und hat in der Zeit Antibiotika bekommen und der Stent wurde auch gewechselt.
Die erste Chemo bekam sie auch noch stationär und dann alle folgenden ambulant.
Sie fühlt sich bei der ambulanten Chemo viel wohler, denn es ist in dieser Praxis immer jemand in dem Raum in dem die Chemo gegeben wird. Auch der Onkologe schaut häufig vorbei. Sie empfindet sie Betreuung intensiver als im Krankenhaus, wo sie ja alleine in einem Zimmer war und immer erst mal nach der Schwester klingeln und dann auch warten musste.
Am Tag vor der Chemo wird immer eine Blutabnahme vorgenommen und alle Werte kontrolliert. Der Onkologe ist für alle Fragen theoretisch 24/7 jederzeit erreichbar und auch sehr nett & freundlich in der Kommunikation, alles ohne das Gefühl von "Zeitdruck" zu vermitteln.

Sie bekommt vor der Chemo auch ein angstlösendes Medikament, das wirkt hervorragend, sie ist daher an den Chemotagen immer besonders gelöst und entspannt.

Ich hoffe diese Beschreibung hilft Dir/Euch! Ich wünsche Euch gute Ärzte und hoffe dass sich Deine Mutter stabilisiert und sie keine Angst mehr vor der Chemo haben muss.

Liebe Grüsse
nonloso
Mit Zitat antworten
  #11  
Alt 21.10.2013, 13:29
Kabuki Kabuki ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 03.10.2013
Beiträge: 10
Standard AW: (Vermutlich) Gallenblasenkrebs und zahlreiche Metastasen

Danke nonloso!

Vermutich stellt man es sich wirklich schlimmer vor, als es ist. Ich mache mir auch gar keinen großen Sorgen um die Zeit, in der sie in der Praxis ist und die Chemo kriegt, sondern mehr um die Tage danach. Man sagt uns, wenn sie nach einer Chemo Fieber bekommt, muss sie sofort in die Notfallambulanz. Dieses Wochenende hatte sie immer wieder Fieberschübe, vor allem nachts. Wir haben kein Auto, wie soll das also alles gehen? Jede Nacht mit dem Taxi in die Notfallambulanz? Sie hängt ständig am Tropf, weil es wohl sehr wichtig sei, nach der Chemo mit genüged Flüssigkeit zu "spülen". Und wer spült, wenn sie zu Hause ist? So viel trinkt sie nie im Leben. Ich kanns mir momentan nicht so richtig vorstellen. Aber wir werden sehen. Andere schaffens ja auch irgendwie.

LG
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen


Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
 
Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 08:35 Uhr.


Für die Inhalte der einzelnen Beiträge ist der jeweilige Autor verantwortlich. Mit allgemeinen Fragen, Ergänzungen oder Kommentaren wenden Sie sich bitte an Marcus Oehlrich, bei technischen Kommentaren an den Webmaster. Diese Informationen wurden sorgfältig ausgewählt und werden regelmäßig überarbeitet. Dennoch kann die Richtigkeit der Inhalte keine Gewähr übernommen werden. Insbesondere für Links (Verweise) auf andere Informationsangebote kann keine Haftung übernommen werden. Mit der Nutzung erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen an.
Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2017, vBulletin Solutions, Inc.
Gehostet bei der 1&1 Internet AG
Copyright © 1997-2014 Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V.
Impressum: Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. · Eisenacher Str. 8 · 64560 Riedstadt / Postanschrift: Postfach 130435 · 64243 Darmstadt / Vertretungsberechtigter Vorstand: Marcus Oehlrich / Datenschutzerklärung
Spendenkonto: Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. Spendenkonto Nr. 17252500 · Volksbank Darmstadt-Südhessen eG · BLZ 508 900 00 · IBAN DE23 5089 0000 0017 2525 00 · BIC: GENODEF1VBD